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3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
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Juni 1495.

22. Juli und 47. December t4S3, crstere zwei an Lucern, letzerer an gemeine Eidgenossen, wodurch Rückzahlung von 2vt> rheini-schen Gulden verlangt wird, die er dem Melchior Nuß, Johannes Schilling und Bartholomäus May geliehen, als sie zu Oscnmit Ercdenz gemeiner Eidgenossen auf einer Mission zum König von Ungarn gewesen. «n bis «>«> fehlen im Lucerncrez 'cmplar.

5«»7.

Lucern.

44415, 13. JiUUl lSamstag nach dem heil. Psingsttag).

Staatsarchiv Lixcrn: Lucernerabschiedcsamiiiliing. 0. 4Z. Staatsarchiv Zürich: Allgemeine Abschiede. Ii. tK8.

Boten: Zürich. Cunrad Schwcnd, Ritter, Altburgcrmcister; Jaeob Dig. Bern. Wilhelm von Dim-bach, Ritter, Altschultheiß. Luccrn. Hans Ruß, Schilltheiß; Ludwig Seiler, Pctermaun von Meggen,Altschultheiße; Niclauö Nizzi; HanS Sunncnberg, des Raths. Uri. Walter in der Gasse, Amman»;Ammann Beroldinger. SchwHz. Ulrich Aufdcrmaur, Altammaun; Vogt Bcrncr. Obwaldcn. SchreiberSuttcr. Nidwalden. Der Eggcnburgcr. Zug. HanS Mchcnbcrg. GlaruS. Venrich Stucki. Frc>bürg. Der Vcnner. Solothurn. Urs Biß, Venrich.

». Zürich, Bern, Lucern, Schwhz, Glaruö, Freibnrg und Solothurn sollen auf St. JohanneStag(24. Juni) nächsthin ihre Botschaften zil Constanz haben, um mit denen von Constanz eine ewige Ver-ständnis! zu berathen, damit sie nicht zum schwäbischen Bund gedrängt werden, sondern bei uns Eid-genossen bleiben mögen. An Constanz wird geschrieben, daß sie in der Sache mit dem schwäbischen Bundnichts vornehmen nnd ihre Gewalt auf jenen Tag versammelt haben sollen. I». Uri bringt an, daß UlrichSchad neuerdings der Eidgenossen Knechte aufwiegle und zum Herzog von Mailand führe. Da Sch»^gegenwärtig zu Constanz sein soll, so wird nach Constanz geschrieben, sie möchten ihn gefangen legen b>^zur Ankunft der obbcrührtcn eidgenössischen Gesandtschaft. «. Auf das Verlange», das der römische»>gan Lucern gethan hat, sollen Montags nach St. VcitStag (22. Juni) alle Orte ihre Boten zu Luccr»haben, um das Begehren des römischen Königs und der Chnrfürstcn zu vernehmen. «I. Auf diesem Tagist des Herzogs von Orleans Botschaft erschienen und hat in langer Rede erzählt, der Herzog von M»»land habe den König von Frankreich mit List nach Italien gebracht und mit dem König von Neapel >»Krieg verwickelt; nachdem nun der König von Frankreich das Königreich Neapel erobert, so habe derHerzog von Mailand mit dem Papst, dem römischen König, dem König von Spanien, den Venedigsund andern italienischeil Fürsten und Städten einen Bund gemacht, um den König von Frankreich »'Italien zu bekriegen; auch werde nun der Herzog von Orleans durch den Herzog von Mailand in leine»erblichen Landen mit Krieg angefallen. Und da der selige König Ludwig so große Zuneigung Z»Eidgenossen gehabt, begehre der Herzog von Orleans als Statthalter in Frankreich von den Eidgenoiss"Hülfe und erbiete sich, wofern sie in seinem Sold gegen Mailand ziehen, nicht nur ihnen Bcllcnz, An'»^Lauis und Luggarus, falls sie selbe erobern, zu lassen und behaupten zu helfen, sondern auch zu bewirke»'daß der gegenwärtige König ihnen die alten Pensionen, wie sie selbe unter König Ludwig genest"''wieder fortzahle nnd wo noch alte Pensionen ausstünden, sie dafür entschädige, v. Der bedenklich"'Zeitläufe wegen soll man die Knechte, welche gegen den Herzog von Mailand ziehen wollen, allcnthalbc»zurückhalten und sich mit Wehr und Waffen verschen, damit man auf alle Fälle gerüstet sei.

Boten meinen, man sollte sofort Mannschaft ausziehen, um auf diese Weise leichter die Knechte zu H""'zu behalten. Q Lucern berichtet, der königliche Kanzler, Doctor Sturze!, dem sie ihren Streit mit de»'