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3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
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November 1494.

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königlichen Landvogt im Elsaß auf den Tag, der an St. Lucientag in Zürich gehalten wird, beschrieben.Zug soll in gemeiner Eidgenossen Namen auch Schwhz auf diesen Tag einladen, i. Dcö Goldes oderder Stücke (aus der burgundischcn Beute) wegen, da auf letztem Tage angezogen worden, als ob nochetwas zu Luccrn läge, bringt Bogt Brambcrg an, seine Herren hoffen, wir wissen so gut als sie, daßnichts mehr vorhanden, sondern alles verkauft und vcrthan sei, sie begehren aber eine Quittung darüber,um sich , wenn künftig wieder derlei Anzüge gemacht werden sollten, gehörig ausweisen zu können. Daswill man in Abschied nehmen und sich allenthalben erkundigen, damit man eine solche Quittung ausstellenkönne. Ii.» Der urncrischc Bogt im Thurgau hat gemeldet, daß viel Korn aufgekauft und durch dasOberland und über den Gotthard geführt werde. Das soll Jedermann heimbringen und auf den nächstenTag antworten, ob man etwas dagegen thun wolle, zumal der Herzog dieses Korn in seine Schlösserlegt und selbes nicht zum Vorthcil der armen Leute auf den Markt kommt. I. Dem Bogt im Thurgauwird der Sache der Jüdin wegen Vollmacht gegeben, nach seinem besten Ermessen zu handeln, in. Wennder Vogt im Thurgau Aufwiegler ertappt, soll er sie wohl versorgt nach Rheinau oder Baden führenlassen und berichten.

Lucern.

4494, 2. Deceniber (Zinstag nach Anw-).

Staatsarchiv Lncern: Lucernerabschiedesammlung. 37.

Boten: Luccrn. Hans Nuß; Nielaus Rizzi; Ludwig Kling, dcö Raths. U r i. Ammaun in der Gasse.Schwhz. Ulrich Kctzi. Untcrwalden. Vogt Arnstein. Zug. Mchcnbergcr. Glarus. Schreiber Nictlcr.

t». In Betreff eines Obmanns (in dem Rechtsstreit gegen Zürich) ist der sechs Orte Gefallen, daßman aus jedem der sechs Orte einen vorschlage; gefalle deren keiner, so soll nachher aus Solothurn,Freiburg oder St. Gallen einer vorgeschlagen werden. Und soll man von Lucern vorschlagen den Schult-heißen Werner von Meggen, von Uri den Ammann Arnold, von Schwhz den Ammaun Dietrich, von Unter-walden den Ammann Zunhofcn, von Zug den Vogt Albrccht, von Glarus den Ammann Tschudi, von Solo-thurn de>l Schultheißen Niclaus Emirat, von den Rathen des Abts von St. Gallen den Urs Biß, von Frei-burg Herrn Peter von Faucignh und den Vcnner Tcchtermann, und zuletzt den Juukcr Walter von Hallwhl.I». Luccrn bringt an, es werden nun für die Ochsen, die nach Italien getrieben werden, viel Carlin undneue Mailänder Vier- und Zwcischillingcr ins Land kommen, wie man diese Münzen istchmcn soll?Darauf wird beschlossen, jedes Ort soll die Seinen, welche Ochsen hineintreiben, vor der Annahme dieserMünzen warnen; Lucern soll dieselben aufsetzen und Probiren und den Befund wieder an der EidgenossenBoten bringen. «. Da an der Eidgenossen Boten gelangt ist, daß Martin Hablützcl über den Zoll zuKloten viele Auskunft geben könne, so wird dem Vogt von Baden geschrieben, daß er zu ihm hinrcitcn,'hu einvernehmen und darüber an die sechs Orte berichten soll. «I. Ab diesem Tag hat man dem Vogtdon Baden geschrieben, er soll die Kauflcute, die vor Kurzem sechs Wagen durch Baden geführt haben,eidlich anfragen, wer sie auf Zürchcrbodcn geheißen habe, den Zoll zu Kloten zu geben, daselbst die Wort-Richen zu nehmen und uns unser Geleit zu Baden zu entführen, v. Auf das Anbringen des Botendon Schwhz, daß der Abt von Pfäfers den Zehnten zu Männcdorf um 4999 Gulden verkauft habe, sollman zu Zürich antworten, ob man den Kauf wolle gehen lassen oder nicht. 4'. Auf daö Anbringen