September 1494.
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Anbringen von Glarus in Betreff Ulrich Göggings und Herzog Albrechts (von Bayern) soll jeder Boteseinen Herren berichten, damit es ans obgcmeldtcm Tag ebenfalls zur Behandlung kommen könne.
L u c e r n.
12. September (Freitag vor Cru-i§ ze H-rbst>.
2tl>atsarciiiv Lucern - Luccriicrabschiedcsammlung, 0. 8g. Staatsarchiv Zürich : Allgemeine Abschiede. II. llli.
Staatsarchiv Bern: Allgemeine eidgenössische Abschiede. Z8ö.
Boten: Zürich. Felix Keller, des Raths. Bern. Georg Freiburgcr, dcö Raths. Lucern. LudwigSeiler, Schultheiß; Hans Nuß; Niclaus Rizzi, des Raths. U r i. Walter in der Gasse, Ammann.Untcrwaldcn. Ammann Enentacherö. Zug. Werner Steiner, Ammann. Glarus. Vogt Landolt.
i». Der Streit zwischen der Stadt Schaffhausen, Namens ihres Burgers Andreas Vogt einerseitsund Ulrich Zipp anderseits kam aus diesem Tag wieder zur Sprache. Es betraf derselbe eine Forderungdes letztern, daß man ihm laut seiner erlangten Urthcile die Verlassenschaft des Hans Wecker sel. über-antworte, wogegen die von Schaffhausen meinten, wenn Ulrich Zipp unter dem Vorwand, daß er einEidgenosse sei, der eingelegten Appellation nicht statt thun wolle, so seien sie bereit, nach Laut ihrerund unserer geschworncn Vereinigung mit ihm vor Recht zu treten. Nachdem schon einmal an Schaffhausendas freundliche Ansuchen gerichtet worden, den Eidgenossen den Streit zur Vermittlung in Minne zuübergeben, so wird nun abermals dieses Ansuchen wiederholt; wollen sie nicht entsprechen, so sollen sieihm doch „eins zimlichen Rechtens sin", und auf dem Tag zu Einsiedcln berichten, was ihr Wille sei.Auch sollen sie dcö Weckers Verlasscnschaft in Verbot legen, ansonst daS Gut verthan werde, was, wennZipp seine Ansprüche darauf aufrecht stelle, für sie von schlimmen Folgen sein könnte. ?». Jeder Botesoll das Begehren Dietrichs von Hallwyl heimbringen, daß man sich für ihn bei dem jetzigen König CarlVon Frankreich verwenden möchte, damit die Schlösser, welche König Ludwig, seliger Gedächtnis!, ihm fürgeleistete Dienste auf Lebenszeit gegeben, der jetzige König ihm aber wieder abgekündct habe, ihm belassenwerden, nach Laut sciucr Briefe. «. Jeder Bote soll heimbringen den Anzug von Uri von der Kauflentewegen, welche die Straßen durch die Eidgenossenschaft mit ihren Waarcn gern brauchen möchten, aberZu diesem Zweck sicheres Geleit verlangen. «I. Auf nächstem Tag soll auch daö Begehren Uns um Be-willigung ciucs Zolls für die Projcctirte Erbauung einer neuen Straße am Platifcr zur Sprache kommen,v. Die Klöster St. Urban, Fricnisbcrg und Fraucnthal werden um den zehnten Pfenning ihres jährlichenEinkommens von Courtisanen angefordert. Jeder Bote soll heimbringen und berathcn, wie mau SolchemZuvorkommen möge. Auf nächstem Tag soll man antworten. L. Die von Krcuzlingen rufen die Eid-genossen als ihre Herren und Kastvögte an, ihr Gotteshaus vor dem verderblichen Schaden zu schirmen,'u den es ihr Abt geführt, und selbes bei seinen Freiheiten und Herkommen zu schützen, besonders daauch Ulrich von Montfort sich als Kastvogt desselben Gotteshauses gerirc und dessen Zehnten,^ültc u. s. w. einnehme. Das soll jeder Bote heimbringen, zsx. Dem Vogt von Baden ist befohlen, Einen
Waldöhut, der geredet hat, die Eidgenossen seien am Fürsten von Oesterreich treulose Bösewichte,zu fangen und nach Verdienen zu strafen. I». Der Vogt von Baden bringt an, es sei vor einiger ZeitZu Baden ein Herr mit Tod abgegangen, und habe mehrere Kinder hinterlassen, die man verdinget habe;
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