Juli 1494.
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haben, wie sie nach dem Abschied von Baden hätten thun sollen, so wird erkennt, daß der EidgenossenVogt zu Baden die Lehen in der Grafschaft leihen soll. I». Jeder Bote soll heimbringen, wie die vonSchaffhauscn die mehrmals an sie erlassenen Briefe und Botschaften, wodurch man sie ersuchte, den UlrichZipp nach Inhalt seiner erlangten Urtheilc gegen ihren Bürger Andreas Vogt bcnügig zu machen, verachtethaben, so soll man heimbringen, wie man dem Zipp zu seinem Rechte verhelfen könne, i. „Der Ver-einigung des Herzogen von Lothringen, desglich der Vereinigung halben mit den Herren von pchcrn,die etwas hilf ertrüge, ist angesehen, das man das alles dißmals ruwcn lassen wcl." It. Bezüglich derLeute, die sich von Engclberg losgekauft haben und in der Grafschaft Baden sitzen, „soll man dem Vogtvon Baden bcfclhen, das er von meuglichcm, so in der Grafschaft Baden gesessen ist, den fal, wannes zu schulden kompt, ncmcn soll, wie dann das der Grafschaft Recht ist." I. Zürich, Luccrn, Schwhz"ud Zug sollen auf Sonntag vor St. Lorenz nächsthin ihre Boten zu Wcttingcn haben in aller OrteNamen und daselbst helfen, „ein rcgiment und anderes zu machen und zu sorgen, daß ein geschickter Menschausersehcn werde, um das Regiment zu führen". Auch sollen die Voten dem Abt die Rechnung abnehmen,i». Bern und Lucern sollen sich bei der Herzogin von (Savohen) abermals bestens verwenden, daß HansVachmann und Mithafte von den Herren von Monsenn (sie) für ihre Anforderungen befriedigt werden.
in fehlt im Zürchcrabschied.
Lucern.
4^94, 4. Llugust (Montag vor Laurcntii).
Staatsarchiv Lnccr»: Luccrnerabschiedcsammlung. 0. ZZ I>. Staatsarchiv Zürich: Allgemeine Abschiede. 11.54«.
Boten: Zürich. Marx Röist, Scckclmcistcr. Bern. Vcnncr Hetzet. Luccrn. Ludwig Seiler, Schult-heiß; Peter von Meggen, Altschulthciß. Uri. Vogt Bcrncr. Schwhz. Ulrich Aufdcrmaur, Altammann.^nterwalden. Heinrich Fruonz, Ammann. Zug. Venrich Kolh. Glaruö. Vogt Tschudi. Frei-burg. Vcnrich Techtcrmann. Solothurn. Niclauö Cunrad, Schultheiß.
«.» Die Boten unserer Bundsgenosscn von Rothweil haben von Ort zu Ort Rath begehrt, wie siesich der Schätzung halben, so ihnen von der kaiserlichen Majestät angelegt worden, verhalten sollen. Undbu haben die Eidgenossen, denen viel daran gelegen ist, die Sache nicht zum Kriege kommen zu lassen,und dennoch Nothweil bei seiner Freiheit zu erhalten, auf dem Tag zu Einsicdcln beschlossen, daß eineVotschaft von Bern mit ihnen zum Kaiser reiten und sich da für Abstellung gedachter Schätzung ver-wenden soll. Nun erklären aber die von Bern, daß sie eine solche Botschaft in gegenwärtiger Zeit nichtfruchtbar erachten und selbe nicht schicken werden, sie haben denn dazu gemeiner Eidgenossen Befehl,^hcr wird auf diesem Tag beschlossen, es soll die Botschaft von Frciburg nach Bern reiten und in allerEidgenossen Namen Bern bitten, ihre Botschaft zum Kaiser zu schicken, wie das zu Einsicdcln beschlossenworden. I». Zürich hatte gemeint, es habe das Recht, im Umkreis von drei Meilen alle Lehen zu leihen,"her war auf der Jahrrechnung zu Baden beschlossen worden, es soll auf Bartholome seine diesfälligcnWwahrsanic vor die Eidgenossen bringen, da dieses vermeintliche Recht die Rechte der Grafschaft Badeneinträchtige. Zürich hat aber auf jenen Tag Nichts vorgebracht, und jetzt erklärt sein Bote, Seckcl-woistcr Marx Röist, auf Befehl seiner Obern, seine Herren wollen gemeinen Eidgenossen in die Lehen,