April 1494.
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diesem Tag wieder Antwort begehrt der Vereinigung halben, um die er geworben. Sodann haben seineGesandten geantwortet in Betreff der Ansprache des Hans Niggcl an ihren Herren und Recht gebotenauf Bischof und Stadt Straßburg oder die Städte Basel, Colmar und Schlcttstadt. Dieses Rechtbictensungeachtet haben der Eidgenossen Boten versucht, in der Sache gütlich zu handeln und, wenn auch dieGesandten keine Vollmacht hatten, sich dennoch des Königs in soweit gemächtigt, daß sie erkennten, der-selbe habe bis Pfingsten nächsthin 200 Gulden einem Bürgermeister von Zürich zu bezahlen, der dann denNiggcl daraus befriedigen soll. I. Des Spans halben, darum Zürich die andern sieben Orte nach Ein-siedcln gemahnt hat, ist auf den Sonntag nach Pfingsten (25. Mai) der Tag angesetzt, i»». Nürnberghat gebeten, seine Bürger und Kauflcute mit dem Zoll und Geleit zu Baden bleiben zu lassen wie vonAltcrsher und die daselbst vorgenommene Neuerung abzustellen. In Betreff des Kriegs zwischenWallis und Mailand hat der Herzog von Mailand zugesagt, darum vor den Eidgenossen einen gütlichenTag zu leisten, welcher nach Schwhz angesetzt ist. Der Bischof von Sitten aber hat selben noch nichtzusagen wollen. Darauf ist beschlossen, die zwei Orte Lucern und Uri sollen sofort eine Botschaft nachWallis schicken und daselbst beim Bischof und bei der Landschaft auswirken, daß sie die Feindseligkeiteneinstellen und den gütlichen Tag besuchen. «. Man soll die von Zürich auch der Dörfer Ober- und Nieder-Stammheim im Thurgau wegen nach Einsicdeln mahnen, z». Jeder Bote weiß auch zu sagen „ von demschriber zu baden, daß man ein vnbardigen schribcr zu Neiselen in rechten het". «K. Auf der AuffahrtAbend (7. Mai) sollen die Boten zu Brunnen sein. Lucern soll den Tag an Unterwaldcn auch verkünden.
V r u n n e n.
140^, 7. Mai (Auff-chrt-dmd),
Die Acten fehlen. Siehe 477 «K.
47?>.
L u c e r n.
4^94, 29. Mai o-ff dm Pfmgstzmstag).
Staatsarchiv Lueern: Lueernerabschiedesammlung. <5. 34 l). Allgemeine Abschiede, (I. 170.
Boten: Lucern. Hans Ruß, Statthalter; Hans Sunncnberg, des Raths. Uri. Ammann zumBrunnen. Schwhz. Vogt Kctzi. Unterwaldcn. Heinrich Fruonz, Ammann. Zug. Werner Steiner,Ammann. Glarus. Hans Steiger, des Raths.
Schwhz bringt an, wiewohl man dem Rudolf von Tobel in seinem Streit mit dem Abt vonPfäferö der Pfründe zu Tuggcn wegen, auf dem letzten Tag zu Zürich hin und zurück freies Geleitgegeben, sei derselbe dennoch nicht erschienen, und habe alle Güte verachtet. Es soll daher jeder Boteheimbringen und auf dem Tag zu Einsicdeln, wo der Abt persönlich erscheinen wird, antworten, wie manihm und den Leuten zu Tuggcn zu Hülfe kommen wolle. ?». Lueern wird beaustragt, die von Zürichdes Zolls zu Klotcn und der Wortzeichen derer von Stein und Stammhcim wegen nach Einsicdeln zuRecht zu mahnen und ihnen gleichzeitig anzuzeigen, daß man bei diesem Geschäft nicht ihren Stadt-