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3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
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Mai 1494.

schreibe?, sondern den Stadtschrcibcr von St. Gallen als einen unparteiischen Schreiber brauchen wolle,v. Lucern erhält den weitern Auftrag, die Ammänner und Schultheißen zu Fraucnfcld auch auf diesenTag zu bescheiden. «I. Luccrn soll auch denen von Schaffhausen schreiben, daß sie ihre Botschaft aufden Tag schicken, um die Eidgenossen der unziemlichen Hebungen zu Stein und anderswo zu berichten,v. Endlich soll man von unfern Eidgenossen von St. Gallen ihren Stadtschrcibcr als Schreiber dcS Tagesverlangen und diesen selbst, falls es ihm von seinen Obern erlaubt wird, um seine Dienste ersuchen.

Ein siedeln.

20. Mni <Montag vor u. H. Zronlcichnamstag).

Staatsarchiv Zürich: Allgemeine Abschiede. Ii. lzg.

Auf dem Tag zu Zürich haben der Eidgenossen Nathöboten sich des Königs von Sicilicn, Herzogszu Lothringen, gcmä'chtigt und erkennt, daß er dem Hanö Niggcl für seine Ansprache 200 Gulden gcbcnsoll. Da nun der bestimmte Tag verflossen, ohne daß das Geld gekommen ist, so soll man heimbringen,ob man dem König nochmals deshalb schreiben wolle. I». Zürich soll auf den Tag der Jahrrcchuung zuBaden antworten, ob cS, wie man cS auf Anrufen dcö AbtS von Pfäfcrö gebeten hat, die beiden ansseinem Gebiet gelegenen Pfründen des Herrn Rudolf von Tobel in Haft nehmen wolle, bis dessen Streitum die Pfründe zu Tuggen und die Leute daselbst entschieden sein werde, v. Dem Bischof von Consta»;ist geschrieben, er möchte, wenn daö in seiner Macht und Gewalt stehe, einen Priester auf die Pfründezu Tuggcil setzen, der bis zum Auötrag des Streits um die Pfründe daselbst die Scclsorgc versehe-«l. Jeder Bote soll heimbringen,wie man fürhin dz aufallen der Pfründen abstellen welle". «. Ebensodas Schreiben dcö Psalzgrafcn, wodurch er die Irrung zwischen ihm und dem Bischof von Mainz darlegtund die Eidgenossen um Beistand bittet,Jeder bot weiß zu sagen, wie der Herzog von Mcila»dvns eidgnosscn geschriben hat, daö Inn anlangt sig, dz der frankrichisch küng In vnscr gcgnc gcschribcuHab vmb vnser knecht wider den küng von Napoltz vnd dcrselb meilandisch Herzog bcgcrt, Inn dervnd der zit Jrer zukunft zu berichten vnd wen sie in Jtalia kommend, dz er bereiten mög, dz so not sig-Ebenso weiß jeder Bote, waö Bern an Lucern geschrieben hat, deS Zwitzcn, LcncrS und Gnepss^wegen, welche als Hauptlcute für diesen Zug Knechte auwerben, und waö man deshalb unfern Eidgenossevon St. Gallen befohlen hat. I». Die Eidgenossen verwenden sich (bei Zürich) für den Burgman, daßer nicht rechtlos gelassen werde. Ebenso bitten sie, daß der Elfi von Chur die Stadt Zürich wieder aufgctha»werden möchte, t. Mit Rudolf von Tobel wird geredet, es stehe ein Priester im Schwhzcrgcbiet im ^0dacht, ihm geholfen zu haben. Sei er unschuldig, so möge er verantwortet werden, würde dies abornicht geschehen,stände er in sorgen". I«.. Da der Vogt von Baden behauptet, Junker HanS Mch"von Knonau soll die Vogtei zu Octwcil von ihm zu Lehen empfangen, so wird, in Erwägung, daßein Neichölehen und nach meiner Herren Freiheit ihm schon früher verliehen worden ist, erkennt, der Eidgenossen Boten, so auf die Jahrrcchnung kommen, zu bitten, den Mchcr von Knonau bi miner Herrc"lihcn bcliben ze lassen vnd Im daz best ze tuon".