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Januar 14M.
die Reiscknechte zu strafen, jeden mindestens um 1 Gulden, wie es der Landvogt im Thurgau auch thut.
Ein Streit zwischen dem Vogt zn Baden und Junker Hans Meyer von Knonau, des Raths zu Zürich,eines Stallcinbruchö wegen, der zu Weiningen stattgefunden haben soll, wird auf den Jahrrcchnungstaggewiesen. Ii. Dem Bischof von Basel will man schreiben in Betreff des Gelds, das einer Frau vonUri gegen Herrn Friedrich zu Rhein von des Vogts zu Schlicngcn wegen zugesprochen ist auf einemTag zu Baden „in bcsluß der uydern vcreynung". I. Mit Herrn Hans Schcrcr, Lcutpricstcr zu Lunk--Hofen, ist gesprochen, der Pfründe wegen, derentwegen er den Abt von Muri nach Konstanz geladen hat,er soll von seinem Vornehmen abstehen und wenn er um die Pfründe, wie er vorgibt, verschriebeneZusage von Abt und Konvent zu Muri besitzt, so mag er damit vor die Vi Orte kommen, denen dasGotteshaus verwandt ist. Ift. Werner Hirzcl fordert vom Abt von Muri die Anwartschaft auf einePfründe in Sursee, und behauptet ebenfalls schriftliche Zusage dafür zu besitzen. Der Abt antwortet, seit-dem Hirzcl jene Zusage erhalten, habe er sich vcrchlicht und allerlei geübt, das ihn am pricstcrlichen Standverhindere. Doch weil er sich bcrühme, er sei jetzt zu Rom zu pricstcrlicher Würde zugelassen und geweihtworden, so wolle er ihm unter Voraussetzung, das; er sich pricsterlich halte, eine von den Muripfründcnin Surfte leihen, sobald eine ledig falle, zu welcher Hirzcl tauglich erachtet werde. Darauf haben dieBoten erkennt, Hirzcl habe sich mit diesem Anerbieten zu begnügen. I. Der Hoffmann von Brenigartenbeklagt sich, er habe Vcrschreibungeu und Zinsbriefe auf Hansen von Greifensce, werde nun aber vonden Besorgen: jenes Guts verhindert, zu dem Seinen zu kommen. Beschluß: Der Landvogt soll dafür'besorgt sein, daß Hoffmaun und andere, welche Verschrcibungcn haben, um ihre Ansprachen befriedigtund daß überhaupt die Liquidation befördert werde, i»». Da Zürich der schon so lange anhängigen Saclftdes Zolls zu Klotcn wegen Autwort verlangt, so wird ein Tag nach Zürich gesetzt auf Dienstag nachUnsrcr Lieben Frauen Tag der Lichtmeß (4. Februar), i». Auf den gleichen Tag soll man auchStadt Nürnberg auf ihr, den Boten bekanntes Schreiben Antwort geben. «». Heimbringen, wie diwschädliche Reiögcläufc abzustellen sei. z». Denen von Nothwcil wird auf ihre ernstliche Bitte mitgcthcilt,wo sich der Eidgenossen Boten das nächste Mal versammeln werden. «Z. Der Abt von St. Gallendie 1060 Gulden, welche die Gotteöhausleute den Eidgenossen noch schulden, auf den nächstenbringen, i. Heimbringen von der Leute wegen am Kerenzerbcrg unterhalb Wallcnstadt, welche von jch^in die Grafschaft Sargans gedient, nun aber von Schwhz und Glarus für die Herrschaft Windcck ange-sprochen werden. Ebenso soll auf nächstem Tag die Sache des Zolls in SarganS wegen vorgenommenwerden. Der Landvogt von Sargans soll darüber Kundschaft aufnehmen nnd Luceru die Kundschaft, ^bereits hinter ihm liegt, mit aus den Tag bringen.
Z ü r ich.
5. Februar os,. Agathen,ag>.
Staatsarchiv Lucern- Allgemeine Abschiede. 0. IS« Staatsarchiv Bern: Allgemeine eidgenössische Abschiede. ?. ZI2.
Staatsarchiv Zürich . Allgemeine Abschiede. II. ,27.
Ein Streit zwischen Heinrich Lanz einerseits und Uli, Hans und Cuurad, den Wcibcln vs»Tettigkofcn anderseits, einige Güter betreffend, die vom Bischof von Konstanz Lehen sind und worübervor dem Landgericht von Konstanz ein Urtheil zu Gunsten der Wcibcl ergangen, von Lanz aber an de"