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3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
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443
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September 1^93. 44Z

den Zürich zu Händen des Rictler mittheilen, v. Es wird beschlossen, den Juden zu Rheinau nichtlänger Ziel zu geben, sondern sie fortzuweisen und sie da nicht mehr zu dulden, wie schon auf dem TagZu Baden vormals abgeredet worden, t". Die Kostensfordcrung derer von Zürich für die beiden Schreiber,die in dem Handel um den Zoll zu Klotcn gebraucht worden, wird nochmals heimgebracht, da die Botenden Schwhz und Unterwaldcn abwesend sind. K. Ans gleichem Grund wird auch in das Begehren vonZürich heute nicht eingetreten, die etlichen Schiffleuten auf letzter Jahrrechnung auferlegte Strafe abzu-pellen, da sie allein selbe zu strafen das Recht zu haben meinen. I». Die rücksichtlich der Liquidationdes Schuldenstandcs des landesflüchtigen Hanö von Greifenscc durch den Bogt im Oberland getroffenenVerfügungen werden bestätigt, I. Der Vogt von Sargans schreibt einer Forderung halben, die GeorgGood von des von Gricsingen wegen an Hans von Grcifcnsce zu haben vermeint. Beschluß: Mit demGood soll geredet werden, daß er von dieser Forderung abstehe. Ii.Jeder Bot weiß zu sagen, dasZu widerbringung vnd vffnung des gotzhus Wettingen etlich ordnung vnd Regiment angesechen vnd dabidem Abt von Wettingcn vcrgunncn ist, tusend Pfund mögen vffzencmcn, vff libding oder zu widerkonff,büe man da ankomcn mag, wiewol geacht wirt, dz das libding bas für das gotzhus were dann derZins vff widerablosung, vnd das von söllichem gelt die notturstigsten schulden, souer das gelangen mag,dezalt vnd also mit wissen vnsercs vogtz zu baden gehandelt werden solle." I. Dem Bogt im Nhein-ihal wird untersagt, des Varnbülers Haus und Gut im Rheinthal um eine so geringe Summe zu ver-rufen, als er vorher auf Tagen uns angegeben hat. in. Heimbringen den Streit zwischen dem Abtden St. Gallen und der Stadt St. Gallen, da erstcrer meint, daß einige Lehen zu Altstetten und nirgend"uderswo von ihm empfangen werden sollen, anderseits die Stadt klagt, der Abt habe einen neuen ZollAufgesetzt, der sie beschwere, i». Der Stadt St. Gallen wird Unterstützung gegen den Kaiser wegenVarnbülers Sache zugesagt, sofern die Roth es erfordern sollte. «». Dem Abt von St. Gallen werden^»Pfchlnngsbricfe an den Papst und den römischen König gegeben, des Guts der Florentiner halben,'u die Wollcben und ihre Mithafte in der Grafschaft Feldkirch genommen und auf sein Gebiet geführt^ben. A». Die von St. Gallen bitten, die 89 Gulden, welche sie im Auftrag der Eidgenossen EinemLindau, dem bei dem Zug nach Fußach vergangener Jahren von den Eidgenossen unschuldiger WeiseU>u Wein genommen worden war, bezahlt, an der lctztjährigen Zahlung abrechnen zu dürfen; lieber wolltenaber darauf verzichten, als nicht für gute Eidgenossen gehalten werden. «K. Auf Bitte Luccrnsgalten Herr Melchior Nuß und Herr Dicbold Schilling Empfehlungen an den König von Ungarn.

Dabei ein Schreiben Sigmunds von Freiberg, Ritters zum Jscnberg, an den Tag zu Zürich versammelt, <i. a. St. Gallen,^Ür Frauen Abend 1493, Klage wegen Verwüstung seiner Wälder und eine Antwort daraus aus Baden 17. September 1493:habe den Vogt im Rheinthal angewiesen, dafür zu sorgen, daß das Seine nicht verwüstet werde. Luccrncr A. A. 0. 13K. 138.

4M».

Luc ern.

4^95, 26. November o>ff St. Cumap Tag).

Staatsarchiv Lueern: Luccrnerabschicdesaininlung. 0.27. Staatsarchiv Luccrn: Allgemeine Abschiede. 0.1Z9.

Boten: Zürich (niemand anwesend). Bern. Vogt Schöni. Luccrn. Ludwig Seiler, Altschultheiß;ülaus Rizzi; Ludwig Küng. Uri. Vogt Trogcr. Schwhz. Vogt Dietrich. Unterwaldcn. FähndrichFlüe. GlaruS. HanS Knchli, Ammann. Freibürg (nicht angegeben).

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