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Juni 1493.
an einigen Orten erweitern, z». Ebenso sott man sich entscheiden über die Frage, was mit den Judenzu Rheinau anzufangen sei, da der Abt deren Fortwcisung verlangt, daö Städtchen dagegen bittet, '»anmöchte ihnen noch für einige Zeit den Aufenthalt gestatten. «K. Denen von Baden, Stetten und Roh»dorf soll man ihrer Streitigkeiten wegen einen Ncchttag ansetzen, i. Der Bischof von Wallis hat zuge-sagt, mit. dem Haus Savohcn keiucn Krieg anzusaugen, sondern die Sache anstehen zu lassen bisSt. Jacobötag (25. Jnli) nächsthin. Jedes Ort soll daher seine Votschaft auf den 18. Juli zu Rchmuud(Nomont) haben; dem Bischof wird geschrieben, persönlich zu erscheinen oder einen Gewaltbotcn zusenden. Bern sott den Tag dem Herzog von Savohcn verkünden. Der König von Frankreich hatgeschrieben, er habe unsere Knechte verabschiedet, dieselben hätten sich in seinem Dienste gut gehalten,und wenn sie allfällig in unserer Strafe wären, so bitte er, man möchte ihnen verzeihen, t. Jeder Boteweiß, wie der römische König dem Grafen von Mctsch das Geleit abgekündct hat. Ri. Zürich verlangt,daß seinem Schreiber die Zchrung während der rechtlichen Verhandlung gegen sie auch aus der Geleits-büchsc zu Baden vergütet werde, da solches gegenüber dem Schreiber der sieben Orte stattgefunden. Aufdem nächsten Tag will man hierüber Antwort geben, v. Rechnung: Vogt Kctzi von Schwhz gibt vonder Vogtci der Acmtcr im Aargau jedem der Vl Orte 48 Pfund; Vogt Hcrtcnstcin von Lucern von derVogtei im Nhcinthal jedem der vii Orte 12 Gulden 2 Ort. Unvcrrcchnctcr Wein ist von diesem Jalssonoch vorhanden bei 157^/z Saum, au der Bauleute Schuld 75 Gulden 7^/z Schilling Nhcinthalcr Wäh^schaft. Amman» Vogler gibt von den zu Altstetten gefallenen Bußen jedem Ort 3 Gulden an Gold>Vogt Ruß von Luccrn gibt von der Landvogtei Thurgau jedem Ort 9 Pfund 8^ Schilling; Vogt Farrvon Luccrn von der Landvogtei im Oberland jedem Ort 143 Pfund. Vogt Vrambcrger von Luccrn g>^von der Vogtci Baden jedem Ort 51 Pfund 10 Schilling. Von Dießcnhofcn wird jedem Ort 9 Guido»1 Dickplappart, aus der Büchse zu dcu Bädern 33 Schilling, ans der zu Brcmgartcn 5 Pfund, a»oder zu Mellingen 7 Pfund 5 Schilling, aus der zu Lunkhofen 10 Schilling, vou Klingnau 8 Pfu>^10 Schilling, aus der Büchse zu Baden jedem Ort 10 Gulden an Gold, 15 Dickplappartc, 24 Pfu>^10 Schilling an Münze und 8 Gulden an »irischem Gold.
Zu x. Das Ergebnis, der Verhandlungen des Tages zu Stein ist der sogenannte Pfaffenbrief vom 27. Juli welch'"die bezeichneten Vermittler, Elcrold Meyer von Knonau, des Raths von Zürich, Johannes Nüst, des Raths von Lucern, Ul»Aufdermaur, Ammann zu Schwyz, Johannes von Flüc, Altammann zu Unterwalden, und Werner Steiner, Ammann zu Z"l>'zwischen dem Bischof und dem Clerus des in der Eidgenossenschast gelegenen Thcils des Bisthumö Eonstanz aufrichtete».Scgcsscr. Luccrncr Ncchtsgcschichte. >l. 7gg —ö»2.
Zürich.
449Z, 12. August (Monlag St. Oswalds Tag).
Staatsarchiv Zürich. Allgemeine Abschiede. II. S8 »7. Staatsarchiv Bern, Allgemeine eidgenössische Abschiede. N.AS.
Boten: Zürich. Cunrad Schwcnd, Ritter, Bürgermeister; Heinrich Nöist, Altburgcrmcistcr; Gcr^Mehcr von Knonau; Ulrich Grcbcl. Bern. Caspar Hctzcl von Lindrach. Luccrn. Niclauö Nizzi.Ammann Bcroldingcr. Schwhz. Ulrich Aufdermaur, Ammaun. Unterwalden (nicht angcgcbc»)'Zug. Vogt Letter. GlaruS. Rudolf Stucki, Vcnner.
». In den eidgenössischen Orten und den gemeinen Vogteicn soll verkündet werden, daß der Herz^l