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3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
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September 1492.

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Zürich.

1492^ 11). !2rpteittber (Montag Vizilia Nelicis vl kvgul«).

Staatsarchiv Zürich: Allgemeine Abschiede. II. St.

Boten: Zürich. Cunrad Schwend, Ritter; Heinrich Röist, Burgermeister; Heinrich Göldli, Ritter;Johannes Keller. Bern. Doctor Thüring Fricker. Lucern. Peter Fankhauser, Vcnner. Uri. VogtTroger. S ch w y z. Jost Kochli, Seckclmeistcr. Frcibnrg. Humbert Göuffe, Stadtschreibcr. S o lo-thur n (nicht angegeben).

Betreffend die Vereinigung mit dem römischen König, über welche bereits auf vielen vergan-genen Tagen ist verhandelt worden, sind auf diesen Tag im Namen des Königs erschienen Herr Hermannvon (Iptingen und Herr Lazarus von Andlau, beide Ritter, und Hans Lanz von Liebcnfelö, da in demvon dem Tag zu Schwhz ausgegangenen Schreiben der heutige Tag als Termin für die endliche Antworttvar angesetzt worden. Da aber Unterwalden, Zug und Glarus ihre Boten auf diesen Tag nicht geschicktund zudem die Boten von Uri und Schwhz keine Vollmacht haben, so wird den königlichen Boten mitfreundlichen Worten gemeldet, man könne aus gemeldeten Ursachen der gedachten Vereinigung wegenjetzt keinen Beschluß fassen. I». Hierauf haben die königlichen Boten angebracht, da es sich der Ver-einigung ^halben diesmal nicht fügen wolle, so wolle doch der römische König, als Erbe des ErzherzogsSigmund und kraft der Uebcrgabe seiner Länder, die ewige Richtung halten und thun, wozu ihn selbeverpflichte; wenn die Eidgenossen das auch thun wollen, so werde er das gegen sie mit besondernGnaden erkennen. Er verlange, daß man solches Anbringen auch den Orten mitthcile, die auf demheutigen Tag nicht anwesend seien, v. Hans von Laudenberg und Cnnzmann Ambühl sind auf diesenTag gegeneinander erschienen, und da elfterer zugesteht, dem letzter» einen Hof für frei, ledig und eigenverkauft zu haben, und ihn vertreten zu wollen, so hat man denen von Hitzkirch geschrieben, den AmbühlUnbekümmert zu lassen und den Landenberg vorzunehmen. «I. Da auf diesem Tag angebracht worden,die Walliser hätten, da der vor Jahren gemachte Waffenstillstand auf des heiligen Kreuzes Tag nächsthinabläuft, die Absicht, gegen Savohen zu Feld zu ziehen, so wird dem Bischof und der Landschaft Wallis^schrieben, sie möchten nichts vornehmen, damit die Eidgenossen auf dem Tag zu Baden, Sonntag nachdes heiligen Kreuzes Tag (16. September), weiter in der Sache Handeln können, v..Einem Priesterbon Freiburg wird eine schriftliche Empfehlung an den heiligen Vater und einen Cardinal vergönnt,k. Der Bote von Uri soll an seine Herren bringen, daß sie ihrem Boten nach Baden Vollmacht geben,der Vereinigung wegen mit den nieder» Fürsten und Städten. K. Heimbringen, wie man den Wol-ieben Einhalt thun wolle, welche fortwährend die Florentiner anfallen und damit die Straßen und denVerkehr unsicher machen. Auf dem Tag zu Baden soll man diesfalls Antwort geben.

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