Juni 1492.
nachdem vnd man dann dick vbeltätig Priester Im zuschike, das wir Ehdtgnoßen mit sinen gnaden vnsermheiligen vatter, dem Bapst, schribcn vnd sin hcilikeit bitten, das Sin gnad sollich vbeltätig Priester miteinem Wichbischof vnd den nächsten vmbsäßcn prelatcn die kassieren vnd die wiche abnämen möge, damitsollich nach Jrcm verdienen gestrafft werden. Sollich geschrifft zu tun ist sinen gnaden zugesagt, als dannicdcr bott weiß witter zc sagen." «I. Dem Vogt im Wagcnthal wird Vollmacht crthcilt, einigen Knech-ten, welche sich entschuldigen, sie seien aus Armuth und Mangel an Verdienst in den Krieg gelaufen, dieBuße der 5 Gulden nachzulassen. «. Heimbringen daö Rathbcgchrcn derer von Schaffhauscn, welchevom römischen König Maximilian aufgefordert sind, sich gerüstet ins Feld nach Metz zu verfügen, I. „Alsvon wägen der prelatcn, gstiftcn vnd pricstcrschaft des bistnmbs Kostenz in vnscr eidtgnoschaft au vuspittlich gelangt ist, nachdem sp vuser Herr der Bischof von Kostenz vndcrstand zu beswärcn mit der bischoff-lichen Stür witer vnd anders dann von alterhcr, daö Inen deß vor sin vnd In vnscrn Schuz vnd Schirmhaben wöllcn. Ist denselben prelatcn, gstiftcn vnd pricstcrschasst botschaftcn geantwortet, wie glichwolwir nit gefallen doran haben, wcllcnt wir vns versechcn, st) werden sich mit vnserm Herrn von Kostenzgütlich vertragen, ob aber das nit sin mag, vnd st) dann witer für vns komen, versähen wir vns, vnscrHerren vnd Obern werden sich so zimlichcn halten vnd nit gestatten, daö st) wider Jr alt wäscn getrcngtwerden. Dcsglich ist mit Vilsers Herrn von Kostenz Boten gcrct, als sh bcgert haben, sin gnad vnd dieStift mit vns in chnung kommen zu lassen, das vnscr Pricstcrschaft vnwillen Hab, daö sin gnad st) mitder bischoflichen Stür beschweren welle, darumb wir bis zu vstrag desselben davon nicht red haben laßenkönnten, mit Pitt daran zu siu, das sie bemclte pricstcrschaft bh Jrem alten wäscn blibcn lassen vnd witernit Pflege. Dann ob wir von Inen witer angcrüft wurden, versechcn wir vns, das wir sollichcr pricstcr-schaft alle fürdcrung täten, damit st) bh der billichcit gehandhabt werden möchte." Heinrich Göldli,Ritter, von Zürich, klagt über ein Gerücht, als sollte er einem von Zürich nach Frankreich gesendetenBotcil Briefe gegen die Eidgenossen mitgegeben und verursacht haben, daß selber in ChalonS gefangengelegt wordcil ist. Er erbietet sich, gegenüber solcher Anschuldigung sich vollständig zu verantworten.Mail hat hierauf dem Boten von Zürich, Bürgermeister Schwcnd, befohlen, über diese Sache weiter mitseinen Herren Rede zu halten, wie jeder Bote zu sagen weiß. I». Dem Herrn Georg vom Stein istein sicheres Geleit in der Eidgenossenschaft auf drei Monate zugesagt, I. „Jeder pot weißt zu sagen,das vus gefiele, daö vcrkomcn wurde die vppigcn kleidcr, dcßglichcn die tägeu, so die xcllen im katzbalgtragen, vnd die Swcrt mit den halbschcidcn." It.. Auf Sonntag vor St. Lorenz (5. August) solleil inallen Städten und Ländern der Eidgenossenschaft die Bünde beschworen werden. Die Boten, welche des-halb nach Bern kommen, sollen darnach nach Freiburg und Solothurn gehen und daselbst die Bünde auchbeschwören lassen; die Boten, welche nach Appenzell gehen, sollen nachher zu St. Gallen, die, welche«ach Schaffhauscn gehen, zu Rothweil die Bünde beschwören lassen. I. Da zwischen Zürich einerseits,Bern, Uri, Schwhz, Untcrwaldcn, Zug und Glarus anderseits in Betreff des Zolls zu Klotcn und derLandzüglingc und der Erbschafteil Unehelicher zu Kaiscrstuhl sich Streit erhoben, darum man nach der BündeTage gegen einander zu Einsiedcln im Recht gestanden, des Zolls zu Klotcn wegen einige gütliche Mittcl-anträge gestellt, den Entscheid aber über die Fälle und Gclässe zu Kaiscrstuhl auf diesen Tag verschobenhat, so erklären sich die sieben Orte für Annahme der Auöglcichungsvorschläge in Betreff des Zolls, Zürichaber will dieselben nicht annehmen, die Vlll Orte bei dem Geleit zu Baden lassen und weder zu Badenuoch zu Kloten Wortzeichen annehmen, auch den Seinigen zu Stein befehlen, Niemanden auf eine Straße
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