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3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
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Juni 1492.

der Jahrrcchnung jeder Bote nochmals heimbringen, ob man ihm (dem Varnbüler) entsprechen oder esso theucr als möglich verkaufen wolle. «. Deö Spanö halben zwischen Zürich und Zug um die Markeund die Gerichtsbarkeit im Neußschieß haben die Parteien jede einen Schiedsrichter zu Luccrn genommen.Nun sind aber die von Zürich nicht geständig, der Gerichtsbarkeit wegen so weit auf die Schicdlcnte Z»Recht gekommen zu sein als die von Zug meinen. Daher sollen beide Orte ihre Botschaft in den Pst»ö^feiertagen nach Luccrn senden, und da sollen dann die Schiedsleute eröffnen, waö auf sie zu Recht gcst!stsei, und dem sollen beide Parteien nachkommen. I. Deö Zolls zu Klotcn wegen sind zu Einsiedel»einige Verabredungen getroffen worden, in welche nun aber die von Zürich nicht eintrete», sondern andereMittel aufsuchen wollen. Daö soll jeder Bote heimbringen zur Beantwortung auf den Tag der Jalff^rcchnung zu Baden, welcher stattfinden wird am Donstag nach unscrs Herrn Fronlcichnamötag (28. Jinül-Da soll auch die Sache der Landzüglinge und Fälle und Gclässc zu Kaiscrstuhl wegen verhandeltwerden, welche zwischen den sieben Orten und Zürich spänig ist und worüber der Bote von Uri sännnIgewesen, Instruction einzuholen. Ii. Eine Botschaft des Pfalzgrafcn bittet um Antwort auf dessen ft»h^gestelltes Ansuchen um Bewilligung, eidgenössische Knechte in Sold nehmen zu dürfen. Antwort: Da >»»»vernommen, daß der Krieg zwischen dem Haus Bayern und dem schwäbischen Bund verglichen sei,habe man nicht geglaubt, daß der Pfalzgraf die Knechte ferner begehren würde; die Boten haben daherauch keine darauf bezüglichen Befehle erhalten. I. Die gleiche Votschaft meldet, der Pfalzgraf habe mitgrpßem Gefallen den Versuch der Eidgenossen gesehen, den Krieg zwischen dem Hause Bayern und demschwäbischen Bunde durch eine Abordnung zu vermitteln, und werde dafür nach Kräften dankbar st»''It.. Da Frciburg und Solothurn gebeten haben, man möchte dafür sorgen, daß sie auch in daS Bündnstaufgenommen werden, in welchem wir Eidgenossen mit Bayern stehen, so hat man die Boten deö Pstst'grasen ersucht, solches an ihren Herrn zu bringen, was diese mit allem Flcißc und in der Hoffnungbesten Erfolg zu thun verheißen. I. Jeder Bote weiß, waö von den Ansprcchcru allenthalben geredetworden ist. in. Bartholomäus May soll daö Geld für den Diamant auf die Jahrrcchnung bringen-

I. i». fehlen im Zürcherabschicd.

Baden.

4692, 28. Juni.

Staatsarchiv Bcr»! Allgemeine eidgenössische Abschiede, n. tw.

t». Ein schwäbischer Knecht ist bei Ucbcrlingcn auf der Straße zu einem laufenden Boten dcwvon Glarns gekommen und hat zu ihm Worte geredet, die für uns Eidgenossen schmählich sind, ^»lAnrufen deö laufenden Boten haben die von Ucbcrlingcn den Knecht gefangen und derselbe hat st>»^Reden eingestanden. Nun bitten die von Ucbcrlingcn, man möchte ihm vergeben oder den laufende»Boten auf den Gerichtstag wieder hinausscndcn. Darauf wird geantwortet, man wolle ihm nicht verzeihe»-sie sollen ihn strafen, wie er es verdiene und den laufenden Boten von Glaruö der Stellung erlasse»-I». Die Markenstrcitigkcit zwischen Herrn Noll von Boustettcn, Ritter, und denen von Tax wird de»Boten zugewiesen, welche demnächst ins Nheinthal gehen: die sollen nach eingenommenem Augenselst'"Minne oder Recht in der Sache suchen, e.Als vnscrcS gnedigeu Herrn von Costcuz Rät anbracht habe»-