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3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
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Mai 1492.

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die Herren seines CapitclS begehrt, mit ihrem Bischof in die Vereinigung aufgenommen zu werden.Darüber soll endliche Antwort gegeben werden auf dem Tag der Jahrrcchnnng zu Baden, v. DemBischof ist geantwortet wegen der Reformation der Priesterschaft, ebenso ist ihm Forderung zugesagt fürsein Gesuch beim Papst, um die Gewalt, Priester zu degradiren, wie jeder Bote weiß. '»v. Da die vonLuccrn auf Anbringen der Botschaft des Pfalzgrafcn einen Tag in ihre Stadt gesetzt haben, vorhin aberein Tag nach Baden gesetzt worden ist auf Sonntag nach der Auffahrt, so haben die Boten den Tagnach Luccrn abgesagt und festgesetzt, das! die Sache, um welche die pfalzgräflichc und bayerische Bot-schaft geworben, auf jenem Tag zu Baden zur Verhandlung kommen soll. -He. Heimbringen zur Beant-wortung auf nächstem Tag zu Baden, ob man des Varnbülcrö HauS und Gut im Nhcinthal seiner Frauund seinen Kindern zu kaufen geben wolle, Jeder Bote weis; zu sagen, wie der Bischof von Con-sta«,; und Graf Allwig von Sulz um ihre Späne auf den Bischof von Basel zu Recht veranlasset sind.

Zu I>. Dem Bcrncrexemplar (A, E. A. i', 7») folgt noch (s. 02) der Entwurf eines Frcundschaftsvertrags mit dem Herzogden Lothringen aus dessen Lebenszeit.

Altstetten.

4^92, 27. Ä?Nl (Sonntag vor der Ausfahrt).

Tag der vil Orte.

Die Acten fehlen. Siehe 4NZ l. Ii.

Baden.

5. Inns (Zinstag nach d-r Vssart Cristy.)

Staatsarchiv Zürich: Allgemeine Abschiede. II. K9. Staatsarchiv Nern . Allgemeine eidgenössische Abschiede. 5'. tl»7.

Bern vermeint, man sei ihm von der Beute von Grandson her noch lltttl Gulden schuldig undErlangt, dasi man das Gold, welches zu Luccrn liegt, ihm dafür gebe; waö dann daran zu viel sei, daswolle baar auöhiubczahlcn. Den Boten ist hicvon nichts im Wissen; sie beauftragen daher den Botendo« Bern, seine Herren zu bitten, das; sie die Eidgenossen solcher Forderung erlassen. Wollen sie dagegenlencs Gold um den Anschlag, der ihm gegeben worden, kaufen, so wolle man es ihnen lassen. Der Botedo« Luccrn soll selbes mit auf die Jahrrcchnung nach Baden bringen. Wollen dann die Bcrucr nicht, sost^ll man cs daselbst sonst so thcuer als möglich verkaufen. I». Jeder Bote weiß, wie man einhellig ist,w Vereinigung mit den Niedern Städten und Bischöfen zu beschließen; Zürich soll dieselben auf die Jahr-^chnung von Baden beschreiben, wo man mit ihnen abschließen will. «. Man soll abermals heimbringen,^ wan, wie mehr als einmal beschlossen, Botschaften zum römischen und zum französischen König schickenum den Krieg zwischen ihnen beizulegen zu suchen. Da anch auf diesem Tag diesfalls nicht von^stcii Orten völlige Antwort gegeben worden ist, so soll dieses nun auf der Jahrrcchnung zu Baden^sthehen. ,1. Varnbülcrö Sohn hat schon mehrmals begehrt, daß man seiner Mutter und ihren Kindern^ Haus und Gut im Nhcinthal um einen mäßigen Preis wieder zu kaufen geben wolle. Der MchrtheilOrte ist hiczu geneigt, Schwyz und Glarus dagegen wollen durchaus nicht. Daher soll bis zum Tag

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