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Mai t492.
Zürich.
1^02, 1 1. Weit <?rcitag vor St. Pancraiiusisg).
Staatsarchiv j!»eer» Allgcmcinc Abschiede, c. «7. Staatsarchiv Zürich: Allgemeine Abschiede. n.St.
Boten: Zürich. Heinrich Nöist; Cnnrad Schwcnd, Ritter, Bürgermeister; Fclir Schwarzmnrcr, Ritter;alt Fclir Keller; Ulrich Grcbcl; Heinrich Wcrdmüller. Bern. Doctor Thüring Friller. Luccrn. LudwigSeiler, Schultheiß; Heinrich Ferr, dcö Raths. Uri. Walter in der Gasse, Altammanu. Schwyz. Dietrichin der Halten, Rudolf Reding, beide Altammänncr. Unterwaldcn. Markus Zelger. Zug. Werne»Steiner, Ammanu. GlaruS. Jost Kuchli, Ammaun; Rudolf Stncki, Vcnncr.
»». Die von Untcrschan und Vaduz, so dem Herrn von Brandis zugchörcn, auf der einen und duvon BnchS in der Grafschaft Werdenbcrg auf der andern Seite sollten in ihrem Streit auf Befehl de>eidgenössischen Boten auf Hansen Suter, genannt Hntmachcr, damals Landvogt im Oberland, und HausenSonnenberg, Bogt zu Werdenbcrg, kommen. Diese beiden aber haben nach Anhörung der Parteien uugleiche Urthcile gesprochen und die Parteien sind demnach mit dem Rcchtshandcl auf diesen Tag gekommen,damit zwischen beiden Urthcilcn entschieden werde. Hierauf haben der Eidgenossen Boten erkennt, dasUrthcil des Hans Sonnenberg sei das bessere und soll demselben nachgelebt werden. Und da dasselbeden Handel, einiger Punkte wegen, wieder vor der Eidgenossen Boten weist, so sollen die Parteien ausden Tag der Jahrrcchnung zu Baden erscheinen mit ihren Beweismitteln, um den endlichen Rechtsspruchzu erwarten. ?». Der Kleinodien und des Goldes wegen, so noch zu Luccrn liegen, soll man auf de»Tag zu Baden, Sonntags nach der Auffahrt (3. Juui), antworten, ob mau die Mark um 75 Guldcurheinisch geben wolle. Doctor Thüring Friller erklärt, er wolle an seine Herren bringen, ob sie selbesum den Pfenning nehmen und vermünzcu wollen, falls man es zu geben geneigt sei. v. Auf diese»'Tag sind die Räthe dcö Bischofs von Basel, desgleichen Graf Wilhelm von Thierstcin mit dem Abt vonBeinwhl und derer von Solothurn Botschaft vor den Eidgenossen erschienen und über ihre Streitigkeitengegen einander verhört worden. Beide Theile haben eingewilligt, zu einem gütlichen, unverbindliche"Tage vor den ehrwürdigen, cdclu Herrn Hartman» von Hallwhl, Domprobst zu Basel, zu kommen,der auch ersucht ist, unparteiische Leute zu sich zu berufen und einen gütlichen Vergleich zu versuche»'Mit dem Schultheißen Vogt von Solothurn ist ans diesem Tage deshalb auch ernstlich geredet und derBotschaft von Bern empfohlen, den Heimweg über Solothurn zu nehmen und in gemeiner Eidgenosse"Namen von allen unfreundlichen Schritten gegen den Bischof und die Scinigcn abzumahnen. «I. D'svon Wintcrthur und die aus der Grafschaft Sarganö bitten, die Eidgenossen möchten ihnen dazu ver-helfen, daß die Appenzeller ihnen ihre Panncr, welche vor alten Zeiten nach Appenzell gekommen, wiederherausgeben, da doch im Fcldzug nach St. Gallen hievon geredet worden. Da nun die Appenzeller damalsim Feld gebeten, nichts hievon in den Friedensvertrag zu setzen, sie werden, wenn sie darum angegangenwerden, sonst guten Willen zeigen, so wird beschlossen, wenn diesen Sommer gemeiner Eidgenossen Bote"nach Appenzell kommen, um die Bünde zu erneuern, so sollen dieselben allen Fleiß anwenden, damitdie von Wintcrthur und SarganS zu ihren Panncrn wieder gelangen, v. Der Bote von Bern meldet,Bartholomäus Map habe das Geld, um welches er zu Lucern den Diamant gekauft, nun in Lyon cm«