August llllll.
einem Nrtheil, daS vom Landgericht iu einem Streit zwischen ihm und einem Bauer zu Dottikon gegebenworden, ait den Kaiser appcllirt. „Ist daruff gcratschlaget, daö dz vndcr vnS Eitgnosscn nit gmcin vndkantlöiffig, vnd ist vnscrm landnogt lasnruS Göldlh gcschribcn, Junker Heinrich Lanzen zu straffen, alsvor ander gestrafft sind, damit wir Eitgnosscn sölichcr vcrziehung für den Kchscr erlassen werden."I» Dem Hans von Greifensce wird möglichste Hülfe gegen Albrccht Schillinger, der ein zu Gunsten deserstem lautendes Nrtheil verachtet, zugesagt. >»». Jeder Bote kennt das Anbringen des Vogte im Thnrganbezüglich des Hansclman Schinder von Wollhuse» und dcö Balthasar von Laudenberg. i>. Jeder Boteweist die Erfcnntniß, die man in Betreff eines Urtheilö derer von Brcmgartcn zwischen denen von Hermat-schwhl und Hanö Jin Werder von Obcrwil gegeben hat. «». Da der Abt von St. Gallen abermalsbittet, die Seinigcn im Thnrgan des LandgeschrciS zu erlassen, so wird erkennt, er möge das innertMonatsfrist von den Obrigkeiten unmittelbar erwerben, ansonst sollen sie schwören. Dem HanS vonGreifensce wird eine Empfehlung gegeben an den Bischof von Chur eines LehcnS wegen. «>. Jeder Boteweiß, wie zwischen denen von Baden und ihrer Widerpart von Rordorf und Dottikon gehandelt ist.Z. Mit denen von Baden wird geredet, daß sie der Agncö Büler ihr eigenes Gut aushändigen lassen,u. Auf diesem Tag ist erschienen eine Botschaft des großen Bunds in Schwaben mit freundlicher Mit-teilung, daß ihr Bund, wie der unsere, zu Gutem und Nutzen ihres Landes geschlossen sei, weder denEidgenossen noch Andern zu Widerdricß, und wenn die Eidgenossen sich mit ihnen in diesen Bund verbindenwollten, so würden sie solches sehr gerne sehen. Antwort: Man wolle dieses freundliche Erbieten an dieObrigkeiten bringen, t. Ferner ist erschienen dcö ( österreichischen) Landvogts Botschaft mit dein Antrag,>n Betracht der wunderlichen und Ungewissen Zcitlänfc die Vereinigung mit den Städten Straßburg,Colmar und Schlcttstatt, die n»S im bnrgundischcn Krieg so wohl erschossen, wieder aufzurichten. DaSwill mail heimbringen. ,i. Ebenso das Anbringen Herrn Heinrich GöldliS der Kosten wegen, die Bicggernuf dem Ritt nach Innsbruck für den Waldmann gehabt hat. v. Man soll auf nächstem Tag sich überr>n gleiches Verhalten gegenüber den Knechten in jetzigen Händeln verabreden, »v In dem Streitzwischen Zürich und Zug hat man noch keinen Spruch thun, sondern vorerst die Boten einvernehmenwollen, welche auf dem Tag zu Baden den bezüglichen Abschied gemacht, x. Der Bürgermeister Göldliioll mit Herrn Rudolf von Tobel reden, daß er von seiner Ansprache auf die Pfründe zu Tuggcn absteht.Z» Dem Abt von St. Gallen will man von den Bußen der Rciölänfcr nichts lassen.
Zu I». Das Schreiben Maximilians, <l <>. Nürnberg 12. Zuli rillt , ist dem Abschied wörtlich beigcrückt. i bis v fehlenn» Luccrnercrcmplar.
tI7.
L u cerii.
I E. ÄllstUjk (Dienstag nach Laurentiii.
Staatsarchiv Lucer» Lucernerabschiedesammlung. N. M. Staatsarchiv Zürich: Allgemeine Abschiede. Ii lN.
Staatsarchiv Bern: Allgemeine eidgenössische Abschiede, u. SS8.
Boten: Zürich. Heinrich Göldli, Ritter, Altburgermeistcr. Bern. Vogt Schöni. Luccrn. WernerMeggen, Schultheiß; Ludwig Seiler, Altschulthciß; Peter Fankhauscr; HanS Ruß, dcö Raths. Uri.^acob im Oberdorf. Schwhz. Ammann Aufdcrmaur. Untcrwalden. Ammann Zunhöfen. Zug. Scckcl-weistcr Stecker. Glarns. Schreiber Rictlcr.