Juli I4W.
L ll c e r il.
2-!. Allll lZreitag vor Jacob! Aposioli).
2tai>r«arct>iv Sncern Luccrnerabschiedesammlung. I>. ZM. 2tiftsarchiv 2t. l^iallc» Nrkuiidc.
Bote».- Zürich. Ftlir Brcnnwald, Bürgermeister. Bern. Anton Schöll!. Lnccrn. Ludwig Seiler,Schultheiß; Werner von Meggen; Niclauö stiizze. llri. Jost Püntiner. Schwhz. Ammann Aufdcrmaur.bwaldcn. Rudi Wirz. Nidwaldcn. Marqnard Zclger. Zng. Vogt Letter. Glaruö. Schreiberietler. Frei bürg. Tcchtcrinann. Solothurn. Schultheiß Vogt.
In der Sache des Hammcrschmidö, wegen welcher die Knechte von Schwhz nach Burgund ziehenZollten, hat man ans diesem Tag Einen von Viel, dem die Sache besannt ist, verhört nnd den Voten^ u Schwhz empfohlen, im Namen gemeiner (Eidgenossen seine Herren zu bewegen, daß sie die Ihrigen^uickhalten, da doch Bern geschrieben habe nnd an baldiger Ankunft der Antwort nicht zu zweifeln sei,°"ch ein Krieg jetzt den Eidgenossen sehr ungelegen wäre. Der Bote von Schwhz will daö thun, begehrtseinerseits aus Auftrag, daß die Eidgenossen den Ihrigen verbieten, zum König von Frankreich zuDissen; wenn man dieses nicht verhindern könne, so werden sie auch die Ihrigen nicht hindern, nachurguud zu ziehen. Daö will mau heimbringen und jedes Ort einladen, diesfalls Vorsorge zu treffen,kui Mehrthcil der Boten gefiele, daß man der laufenden Knechte wegen eine gemeinsame Ordnung"wchte, so daß in allen Orten und zu Baden durchziehende angehalten wurden heimzukehren. Auchsoll auf nächstem Tag Antwort gegeben werden. I». Hinsichtlich der Späne zwischen dem Abt^ " chfäfcro und Herrn Roland Göldli über eine Pfründe, weswegen Herr Heinrich Göldli vor den Botenscheuen ist, hat man den Parteien Tag gesetzt nach Lnccrn auf St. BartholomänStag (24. August)^chNbiii, Ulrich Zipp bringt an, eö sei ihm, da er zu Kochcrstctten um der Eidgenossen willenKöngen worden sei, zu Baden erlaubt worden, sich gegen die, so ihn beschädigt, der Sclbsthülfc zu^ "i»en; nun haben aber die von Zürich ihn gezwungen, zu schwören, daß er solches unterlassen wolle.
habe Zürich ihm Geld geliehen, daö wolle eö nun wieder haben oder greife auf die Uutcr-^»dcr. Er begehrt nun. daß man ihm die frühere Erlaubnis!, sich zu dem Seinen zu verhelfen, erneuere" Zürich zu einem Aufschub veranlasse. Zürich wird um letzteres angesucht; für den Fall, daß eö nicht'"'» rechm würde, will man heimbringen, ob man dem Ulrich Zipp die nachgesuchte Erlaubnis! geben wollenicht. ,i. Der Eaplan von Eins will nicht von der Pfründe abstehen, man gebe ihm denn sein' ^ng jährlich i«> Gulden von der Pfründe, nnd Abt und Eonvcnt von Engelberg, sowie die Iii Orte,^ liaitvögtc dcö Klosters sind, geben ihm darum Brief nnd Siegel. Die Boten haben angesehen, manll lhni von der Pfründe ll) Gulden jährlich geben, damit man ihn loö werde. Götschi Whß nnd Mit-die in Tröstung sind, sollen 5 Gulden, der Lcutpriestcr und der Kirchmcicr die andern 5 Gulden^"'t ein neuer Eaplan desto eher bestehen könne. Da aber die Boten zu Baden den Götschi'I! der Tröstung entlassen, Abt und Eonvent zu Engelberg hingegen, die darum von den EidgenossenSiegel haben, verlangen, daß selbe an ihnen gehalten werden, so soll man zu Hause bis»achsten Tag rathschlagcn, wie man daö abthun wolle, waö zu Baden beschlossen ist. Der^ Nei ju Granfelden wegen verlangen die Freunde dcö Herrn Hanö Pfhffcr, daß man ihn bei seinen"chstu, Rechten gegen den unrechtmäßigen Besitz dcö Herrn Hanö Mchcr schütze; wo nicht, so müßten