Januar 149V.
». Ten Handel der Knechte auf dem Schloß zu Rorschach weiß jeder Bote wohl zu berichten, v. Diein Will versammelten Boten berichten auf Sonntag St. AntoninStag 117. Jannar) dem Rath zu GlaruSüber das Benehmen der GotteShauöleutc an den Gemeinden nnd über die Vorgänge ans dem Schloß zuRorschach. Bericht der Boten von Zürich zu Whl au ihre Obern, <1. <>. Donstag nach Sebastian!t2l. Januar), x. Die Boten zu Whl senden Abschrift eines Briefs der Besatzung von Rorschach andie Boten von Glarus am 22. Januar s Freitag zu Rächt waö St. Vinccnzentag).
^ . K. nach ZellwcgerS oben citirlen Urkunde» zur Geschichte des appcnzcllischcn Volkes.
Z il rich.
ZullUiir «Donstag Nack) Nonveraioni, n-iuli).
Zürich, Luccrn, Schwyz uud GlaruS.
Die Acten seblen. Siehe UliH «.
G osiau.
I 1 1). ^ohrltur «Mittwoch nach St. Dorothea).
Ucllwcgcr, Urkunden r»r Gkschichte des appenjellischen Polle«. Nr..UZ.
Georg, Graf zu Welchenberg und Sargans, und Gaudenz, Graf zu Mctsch, als freundliche Untcr-tadign zwischen dcil iv Orten Zürich, Lueern, Schwhz und Glarus einer- und Ammann, Rathen und ganzerGemeinde des Landes Appenzell anderseits vermitteln folgenden Bericht: i) Die Städtchen Rheine«? und^Üstettcn, die Dörfer Bcrnang, Marbach und alle andern Dörfer, Höfe und „Gegincn", welche die Appen-^ücr außerhalb ihrer vor Jahren mit dem Abt von St. Gallen auSgcmarkten Glänzen, im Nhcinthal inncbabcn, samint der Herrschaft Sar, werden mit allen Rechten, wie sie die Appenzeller besitzen, den iv Orteilübergeben; doch werden Berechtigungen von Privateil in genannten abgetretenen Ortschaften, auch der^tztcrn Gerechtigkeiten in Holz und Wcidfahrt vorbehalten. L) Den iv Orten wird überlassen, die Ent-schädiguiig zu bestimmen, welche Appenzell für sein Verfahren gegen den Abt von St. Gallen zu leistenbat. z) Leben der Appenzeller soll geschont werde», doch soll über die, so sie in die
Sache geführt haben, auf der iv Orte Klage zu Appenzell nach dcö Reiches Recht gerichtet werden,lieber den Ammann Schwendincr sollen die lv Orte richten. 4) Die Appenzeller sollen sich derer vonDt. Gallen weder wider die IV Orte noch sonst irgendwie annehmen. 5) Die Appenzeller sollen den iv Ortenschwören, den Bund, den sie mit den Eidgenossen haben, zu halten, n) Sie sollen sich aller Rechte andie i»i Artikel l benannten Ortschaften für immer begeben und die darauf bezüglichen Urkunden ausliefern.^ Damit soll alle Feindschaft abgestellt sein. Die Vermittler und die Parteien siegeln; für die IV Orte:^unrad Schwcnd, Ritter, Bürgermeister von Zürich; Peter Fankhauscr, des Raths nnd Hauptmann vonuecrn; Urs Aufdermaur, Ammann nnd Hauptmann von Schwhz; Jos Kuchli, Ammann und Hauptmannbon Glarus
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