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3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
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338
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Januar 1499.

W y l.

17. bis 2?. Januar <?rcwg »°r

Staatsarchiv Luccr»^ .iliicgS und «crtragssachtti. ä,7Z. Icllwegcr, Urlundcn zur Geschichte de» appcnzcllische» Volkes, Nr. ZZÜ. SU.vtt.

Zürich, Luccrn, Schwhz und Glarus.

»». Dem Ulrich Muudprat, Ritter, wird ans sein Anbringen geantwortet, er soll sein Schloß Zucke»-ried mit allem, was zur Verteidigung dient, versehen. Ebenso wird ihm berichtet, cS seien etliche derSeinen, nämlich fünf Männer, vom St. Gallischen Bund abgestanden. I». Hauptmann von Berg hat geredet,er sei nach Waldkirch abgeordnet worden, da war ein Markt nnd kamen die GottcShauslente zusammenuud war die Meinung, daß man sich gegen die Beschwerden und Ncuernngcn verbunden soll. Es wurde»Schriften aufgesetzt, nachher kam man wieder in St. Gallen zusammen, da erfanden sich die Schrift^nicht gleich wie in Waldkirch; von sechzig Boten der GottcShauSlcntc wollten cinunddrcißig die Schriftendurch den Ammann von Rorschach siegeln lassen, nennundzwanzig nicht. <?. Die von Znzwil sind bc>dem Bund verharret bis ans diesen Tag, nun aber davon abgestanden. «I. Obcrbürcn ist nie in dc»Bund getreten, sondern stets am GottcShausc nnd den IV Orten treu gewesen, v. Die von Lnggcnwi)wollen vom Bund abstehen, t. Heinz Leman von Mnlcn, genannt Keller, Uli Lcman und Hanö Kall'"sein Sohn wollen gehorsam sein. Heinz Leinan, genannt Keller, von Mnlcn, ist zu St. Galle» »»Rath gewesen und sagt anö, sie haben ausgemacht, im Fall des Kriegs sich nicht mit weißen, sonder»mit schwarz und weißen Kreuzen zu bezeichnen. I». Die ganze Gcmcinde zu Rothenburg ist im»»»gehorsam gewesen, i. Zübcrwangcn ebenfalls, lk. Andreas Senn ist auf Tröstung von denen "'»Lucern freigelassen. Die Tröstung beträgt 499 Gulden. I. Auf jetzt Dienstag haben die GotteShauslc»"das Schloß RomanShorn eingenommen. >»». Die meisten Gegenden haben nur 2 bis 3 Manu »»^Niederbüren gesendet, obschon sie Alle bei ihrem Eid dahin entboten waren und sich über unsere A'»bringen Bedenkzeit genommen bis St. ScbastianStag, inzwischen wollen sie die Gemeinden vcrsam»»ft>»In der Zwischenzeit haben sie sich nach St. Gallen verfügt und von da schriftlich nach Whl geantw" tunter Vcrkchrung der Abrede, die zu Niederbüren geschehen war. n. Auf Donstag nach Converch'»»Pauli (28. Januar) sollen Voten der IV Orte in Zürich sein, um über diese Sachen zu rathschl»^«». "Auf dem Tag zu Baden haben die GottcShauölcntc fünf Mann gehabt. >». Als der GotteSha»"teilte Botschaft, die an St. Gallcntag auf dem Tag zu Baden gewesen, heimkam, hat sie den Gemc»"^gesagt, der >v Orte Boten haben ihnen bewilligt, zusammenzutreten, sofern cS ihren Pflichten gegc» ^Gotteshaus unschädlich geschehe. Daraus seien sie nach Waldkirch gegangen nnd haben den B»'" ^schlössen und verbrieft. Die Hinteröwhler haben bis an zwanzig Alle zugesagt, gehorsam z» Ad,c Haggcn zu H.ntcrSwhl haben das Unglück gemacht. Die von Sittcrdorf babcn zu Niederbüren ^horsam gelobt. i. Der Barnbülcr hat zu Waldkirch durch die Versicherung des Beistands der St-»St. Gallen den Bund der Gottcshanslcnte zu Stande gebracht. Auf Montag „ach dem Pcft'"^als wir mit dcil Gottcöhauslcutcn zu Niederbüren geredet hatten, fand eine Versammlung 5» 6"^statt, wo Boten von St. Gallen ihnen zuredeten, sich nicht an die Vorstellungen der Schirm""keinen, t. Jedes der iv Orte soll auf Doustag nach Couvcrsioniö Pauli 25 Mann zu Wtft