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3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
Entstehung
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April 1489.

den Waldmanil von den Pensionen vnd des dicnstgeltö wegen vffgestandend, dz zc verkamen", soll jederBote ans nächsten Tag zu Luccrn Gewalt bringen,als die von Lucern dz verkommen wellen", k. Dader Konig von Frankreich immerfort, ohne Beachtung mehrmaliger Schreiben, statt die eidgenössischenKnechte zu verabschieden, deren neue anwirbt, so soll auf gcmeldtem Tag berathen werden, waö deshalbsu thun sei. ,, Jegklicher Bot weih zu sagen, wie die fachen zwischen Ratten vnd Hunderten, ouchder Gcmcind zu luccrn stand." I». Diesen Abschied soll Schwhz an GlarnS, Luccrn an Bern mittheilcn.

Bern.

s>. ljlfcil (Mittwoch nach I»r<!ittin»>, ^iiincte Nsiici«).

Staatsarchiv Rcr»: Allgemcine eidqcnösfische Abschiede, n. ?S5.

Bern, Frciburg, Solothurn, Biel.

Ten Rathsbolschaflen von Frciburg, Solothurn und Biel wird von Bern mitgetheilt die Schriftendon Zürich dem tag durch Jr rät komen, darin allerlei) fiirnämen angczöigt Wirt vnd gemeint, die Eyd-gnoßen von Länderil werden ctlich der Iren zu Inen vnd andern vcrtigen vnd ce vnruw dann ruw furdern.Bnd wie wol man cigcnschaft Jrö bcsuchs nit mag wissen, so es aber zu etwas vnorduuug vnd crgrung^hter, dann man könn hetz ermessen, möcht dienen, so ist zu notturftigem Enthalten der Erberkcit vnd damitniemand lmehr), dann Recht ist beladen, gedrängt noch beschädiget wcrd, vff witer anbringen vnd bcdänkcn,das mit Iedermans Obcrkeit vnd vollem gewalt beschechcn soll, also angcslagen, daö eine icdc Statt Irindeinen vnd demnach großen Rät diß seltzem Löuff vnd zu was viifugen die wachsen möchten, zu erkennengebe vnd sich darnff der notturft noch glouplichen eine, sich selbö, arm vnd rich, zu Recht vnd vor gewalthandthaben, schüzen vnd schirmen; vnd ob icman darinn einiger vnbillikcit beladen, daö der vor^llichem kleinen vnd großen Rat dargestellt, gehört vnd nach sinem verschulden geucrtigt, gehört vnd snßgewalt vff niemand gehandelt werd. Item vnd ob von Jemand, wer der wäre, cinich der obgc-nanten Stetten oder die Iren vnderstan wurd, an Recht oder Rcchtöerbieten mit gewalt vtz fürzunämcn,d^s dann ein iedc Statt der andern sollicho snallcnglichcn vcrknnd, vnd ob söllich Jnfäll durch Bot-'chasten früntlich nit möchten verkamen werden, das dann icdcr teil dem andern Hilst, Rat vnd bhstand^öug vnd In vor Gewalt, freuet vnd boshcit zu Recht schirm vnd handhabe. Item vnd ob von den^hdtgnon als angczöugt wirt, cttlich harhcr zu andern Stetten kämen vnd dasclbö vnderstan wurden^rnngen, vnwillcn oder zwcyung sürzunemen, danor Gott she, daö dann jedie Statt, zu dcra sy kämen,^"kn antwurte, sy wellen vber die fachen Jrö anbringcnö stzen, sich daruff wol vnd als sich gcbür be-eilen, vnd demnach aber zimlich antwurt geben. Item vnd waö einer ieden Statt von den Iren vff^l>ch anbringen, daö Im ersten artikcl berürt ist, begegnet, söllen sy den andern, ouch fürdcrlich ver-künden vnd zuschicken."

Zürich,i). Mai.

^^ken: Bern. Urö Werder; Anton Schöni. Luccrn. Ludwig Seiler, Schultheiß; Werner vonkggcn, ^eckclmcister. llri. Walter in der Gasse, Altammann; Heinrich Jmhof. S chwyz. Rudolf Rc-

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