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März 1489.
sendung er durch der Eidgenossen versiegelte Briefe crmahnt sei, gern länger in seinem Dienst behalten,zumal ihrer viele in Britannien bei dem Grafen von Foix seien. Wenn man jedoch auf dem gestelltenBegehren beharre, so werde er sie zurückschicken; nur soll dafür gesorgt werden, daß auch seinen Gegnernkeine Knechte zulaufen. Denn wofern das letztere nicht geschehe, so habe er eigenes KriegSvolk gcnngwider seine Feinde. Seine Sache stehe gut in der Bretagne, die Flaudcrcr halten sich wohl und St. Omersei wieder erobert. Die Eidgenossen ihrerseits beharren ans der Rücksendung der Knechte um Aufrecht-haltung der Bereinigung und Handhabung der Ordnung willen, worauf unter obgcmcldtcr Bedingungvon dein französischen Boten die Rücksendung zugesagt wird. o. Der französische Bote eröffnet ferner,eö habe der König mit Vergnügen vernommen, Herzog Sigmund von Oesterreich und Andere beabsich-tigen zwischen ihm und dem römischen König Frieden zu vermitteln. Der Eidgenossen Vermittlung würdeihm übrigens die angenehmste sein. Unter Verdankung des Zutrauens antworten die Boten, man habevon der Sache noch keine Kenntnis!, werde aber darauf Bedacht nehmen, da es uuö angelegen sei, Friedeund Ruhe zu sichern. «I. Heimbringen, daß die Verwandtschaft dcö aus Zofingen gebürtigen Priesters,der zu Constauz gefangen liegt, und Bern, dessen Angehöriger er ist, sich für denselben verwenden, dadie Worte, die er geredet haben soll, von keinem großen Belang und nicht in arger Absicht gesprochenworden seien. Hierüber soll man auf dem Tag zu Schwhz Antwort geben.
Lucer u.
I/Uii), 25. April (»ff S-Mt Mar^q»
Staatsarchiv Luccr» Luccriierabschicdcsammlung. I!. ?!N I>
iT. Da viele Knechte Unruhe erregen und den Grafen Allwig von Sulz überziehen wollten, weildas Gerücht ging, er habe an dem Ucberfall zu Zürich mit einem Trupp Antheil genommen, so wirderkennt, jeder Bote soll heimbringen, man möchte Vorsorgen, daß Niemand ohne seiner Obern Willenetwas anfange. Ludwig Seiler, Schultheiß von Luceru, der nach Zürich abgeordnet ist, wird beauftragt,mit den andern Boten nach dem Grund dieses Gerüchtes sich heimlich zu erkundigen. Zugleich soll Lucernnach Schaffhauscn schreiben, daß man dort den Heinrich Lüttin verhafte, ihn verhöre und nötigenfallsgichtige hinsichtlich dieser Sache und auch über andere Sachen, die er mit dem Waldmann und demRotaller von des römischen Königs Vereinigung wegen verhandelt haben soll, was er Alles wohl zusagen weiß, indem er lange Zeit mit diesen Sachen zu thun gehabt und „darin sin machmann gcsinist". Ueber das Ergebnis; der Untersuchung soll Schaffhauscn wieder an Luccrn berichten. I». Sodannvon der „ vntrüwcn lönffen halb, so icz sind ", soll Schultheiß Seiler an der Eidgenossen Boten zu Zürichbringen, daß man die Städte am Rhein besetzen sollte, damit uns die „ nit vcrnntruwct sunder besorgt"werden. «. Auch soll er mit den übrigen Boten an Zürich das Ersuchen stellen, ihre Verordnung,wonach von Stein Jedermann nach Klotcn fahren soll, um dort den Zoll und das Geleit zu geben,abzustellen. Das soll zudem jeder Bote heimbringen, um auf dem Tag, so im Mai zu Luccrn sein wird,der Beeinträchtigung dcö Zolls und Geleits zu Baden vorzubeugen. «I. Auf demselben Tag, Sonntagsnach Mitte Mai (17. Mai), soll man Antwort geben, was man mit dem Diamant und andern z«Grandson eroberten Kleinodien machen wolle, v. „Als man dann ficht, wz vbclö vnd vntrnw durch