ZI 2 Februar 1489.
gemeinden samleu vnd vffrnren machen, sundcr dz lassen an die überhand komcu, als dz denn der vbc>>trag zu Staus gemacht, zugibt, damit man onch baß gehalten möge die loblich bcricht vnd cinnnge, 1^.dann zwischen den Herzogen von Oesterrich vnd vnö gemacht worden ist", so soll ans nächstem ^zu Lucern weiter hievon gehandelt werden und soll der Tag auch an Bern, Frciburg und Solothurn der-fändet werden. «. Der Bote von Zürich soll die ihm bekannte Sache Herrn Oswald GötschiS vonZosingcn, jetzt Helfers zu Kaiserstuhl, an seine Herren bringen.
Lu cern.
18. Februnr «Mittwoch nach Valcnlini).
TtaatSarctiiv Lilcern: Lucerncrabschiedesaniinlunq. It.
Boten: Zürich. Bürgermeister Röist. Bern. Der Strub. Lucern. Schultheiß Seiler; Schulst?^'Kramer; Werner von Meggen. U r i. Vcnner Lusscr. Schwyz. Bogt Wagner. Obwaldcn. HanS vonRolz. N i d w a l d cn. Der Suttcr. Zng. Bogt Jten. GlaruS. Schübclbach, Seckelmeistcr. FrcibuläPraroman. Solothurn. Der Seckelmeistcr.
». Da ans vielfachen Erkundigungen bezüglich der Rede von der Kuh wegen sich ergeben hat, dnlerwiesener Maßen der Priester von Kaiscrstuhl zu Williöau geredet hat, er habe solches gesehen, ^Worten gestoßen nun aber läugnet, gesagt zu haben, er habe es gesehen und nur gesagt haben will, ^habe es gehört; so wird beschlossen, Zürich soll in aller Eidgenossen Rainen diesen Priester, der c»^Lüge, woraus bald Krieg und Blutvergießen entstanden wäre, geredet, ergreifen und sammt der ausgenommenen Kundschaft dem Bischof von Eonstanz zur Bestrafung überantworten. I». „So dannetlich knechte von Schwhz etlich Tag angescchen vnd zu küßuach gelcist vnd etlich gesellen von cidgcnosn'"ouch dohin zc komcn bcschribcn, dz aber wider die vcrkomniß, zu Staus gemacht, getan ist, dorauEidgenossen boten merklich vnd groß mißsallen gehept Hand, meinen dz nit zu gestatten noch zcdann wo dz fürcr beschcchen, möcht gemeinen Eidgcnosscil daruS wol wachsen, dz Inen eben schwervnd nid wol erschicsscn möcht, vmb dz ist gcrathslagct, dz Jcdermai: trcffcnlich hcimbring vnd mitsinen schaff, ob icman vzit begegnete, sömlich red older anderes, wz dz ioch wer, dz sh es an Jr hcn^'bringen vnd denen die fach zu erkennen geben vnd die selben die ding lansscn handeln vnd sich uitsammeln noch tag bcschribcn, als aber icz beschcchen ist, dann die Eidgnosscn meinen dz nit zcsunder so meinen sh die Berkomniß zu StanS gemacht zu halten, vnd ob icman der vergessen h"^'sol man die offenbaren, damit man die weiß zu halten." v. Der junge Graf Eberhard von Württc"'bcrg eröffnet durch eine Botschaft seinen Wunsch, mit den Eidgenossen in Burg und Landrccht ^Bereinigung zu kommen. Der Bote verlangt auf nächsten Tag Antwort. Das soll man heimbringt«I. Die Stadt St. Gallen läßt vortragen, seit der That, welche etliche von Schwhz und GlarnS tdenen von Benedig verübt, stehe ihr Handel mit Bcnedig still; ungeachtet mehrfacher Verwendung ^ihren Kanflentcn daselbst alle Sicherheit abgeschlagen, daher sie um Erlaubnis bitten, auch dievon Benetiancrn betretenden Falls auf Recht in Haft legen zu dürfen. DaS soll man heimbringen,nicht weiter als vor die Räthc, damit eö verschwiegen bleibe. «?. Des zu Engclbcrg verhafteten Priest^wegen wird erkennt, derselbe soll dem Bischof von Eonstanz überantwortet und durch zwei eidgeniW