Januar <489.
leine Rechnung für d>c Jahre <487 und <488. Diese zeigt an Einnahmen in Geldanleihen, Erlös denKorn, Haber, Wein, Jahreszinsen <8,<9< Pfund ll) Schilling, an Ausgaben 24,354 Pfund <9 Schilling,, vnd also Jnnemen an vsgcben gelegt vnd eins gegen dem andern abgezogen ist, wirdt das GotzhuSlchuldig bh der schuld so dnserm Herrn Apt Jngeben ist vj'" Pfund. Dagegen hat das Kloster an Wein,Korn, Haber, auf den Rcblentcn und den Aemtern ausstehend 4494 Stuck, mitgerechnet <98 Saum WeinZu Mellingen und !> Eimer Wein zu Zürich. Die jährliche Nutzung des Klosters beträgt an Korn, Haberund Zinsen 4023 Stuck. Dagegen gibt cS jährlich auf Wiederverkauf (?) an Gcldzinsen 978 Pfund, anKörnen 75 Mütl, Leibgcding an Zinsen 894 Pfund, an Kernen 92 Mült. Bleibt dem Kloster übrig<725 Stuck. Davon braucht es jährlich an Brod 900 Mütt. Desgleichen ist der Wein, wie der jährlichnächst, auch „vorstehend". Man soll heimbringen, was mit dem Abt wegen der Rechnung, wegen des^auco und wegen anderer Sachen geredet worden ist, und besonders, daß er in Zukunft ohne der Eidgenossen Bewilligung keine Geldanleihen anfiithme» soll. Zug soll den Götschi Amptz anhalten, dieLchenbricfe um liehen zu siegeln, welche der Möttcli von ihm empfangen hat, als er Landvogt im5l)urgau gewesen, ii. Auf Dienstag nach St. BalenlinStag < <7. Februar) sollen alle Orte ihre Botenzu Luccrn haben, um zu bitten, daß es nichts wider den Herzog von Mailand vornehme, da dieserzu aller Freundschaft, sowie auch zum Recht vor den vii Orten erboten hat. Auf den Fall, daß dienichto fruchten sollte, soll jeder Bote eine besiegelte Mahnung bei sich haben.
<. schien im Luccrncrcrcmvlar. js Z» «. Dcr Entwurf dc> Mahnung stcht im guichcrcihschict
L n c e r n.
<1. ^ehtllckv <Mittwoch nach Dcrothec)
^taatoarciiiv Vucern vuccrncrabschicdcsuminlunq. tt. Staatsarchiv Zuriet) Attgemeuic Adsckucdc l. ?7t
Boten: Zürich. Meister Biegger. B crn (niemand anwesend). Luccrn. Schultheiß Seiler; Wernerz'o» Meggen. Uri. Jost Püntincr. S ch w y z. Bogt Wagner. Obwaldc n. Dieggensperger. N idwaldcn.^"lNlann Audachcrs und Marqnard Zelgcr. Zug (niemand anwesend). GlarnS. Der Benrich.
u Unterwalden eröffnet, es habe den Kirchgenosscn von SinS gerathcu, den Eaplau HanS Benker,welcher, statt dcr Erkenntnis! der Eidgenossen Folge zu leisten, jene mit dem 'Bann belegt und ihnengroße Kosten verursacht hat, auch dem Bcrglcich, in Folge dessen er sie aus dem Baun lösen sollte,'"rht nachgekommen ist, zu ergreifen und dem Abt von Engclbcrg, als seinem rechten Lcheuhcrru, zu"bcraniwortcn. Unterwalden bittet, man möge ihm diesen Rath nicht übel nehmen, sondern ihm beiBischof von Eonstan; und Andern bchülflich sein, damit die armen Leute ans dem Bann kommen,^oschlnß: Man wolle die Sache heimbringen und Rath mit dem Deean halten, wie man den Eaplan^'gcu „nd bewirken möge, daß er sich ruhig halte. Die von Zug soll man der Sache berichten und sie^n»ögk„, daß sie deshalb bis zu dem am Dienstag nach Balentini (<7. Februar) zu Lucern stattfindenden^oge Nichte, Unfreundliches vornehmen. Das Gleicht soll auch Bogt Biegger seinen Herren empfehlen.^ ' -v>a wegen einer am Wirthshaus zu Hilzlingen gemalten Kuh mit einem „Rimen" große UnruheI andoi, „vnd sich etliche gemeinden gcsamlot'hatten, vnd dz meintent zc rccbcn", so ist deshalb dieser TaggOUst worden. Damit aber „ fürbasscr hin von solicheu Worten wegen nit allerwegen sich sunderbare
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