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3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
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306
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November 1488,

meister Kiscr, Zug. Bogt Bochmann, Glarus. Bogt Ectcl, Frei bürg, Riekaus Perrotel, Solothnrn. Der Scckelmeistcr,

Da zwischen dem Leutpriester und der Kirchgemeinde zu Sins an einem und dem Caplan HaueBcnker am andern Theit lange Zeit hindurch Streit gewaltet hat, und darin von Seite der EidgenossenSprüche ergangen sind, die aber nicht gehalten werden; so wird beschlossen, Bogt Vieggcr und ein Botevon Luecrn sollen sich nach Eins verfugen, die Kirchgenosscn versammeln, ihnen der Eidgenossen Sprucheund die neue Dotation vorlesen, und von ihnen bei Eiden vernehmen, ob der Eaplan das gehalten habeoder nicht, Was sie dann weiter in Sachen handeln sollen, haben sie in einer schriftlichen Instruction,I». Zürich soll in der Eidgenossen Namen dem Abt von Rheinau und dem Grasen Alwig von Sulz einenTag ansetzen behufs Entscheidung ihrer Streitigkeiten in Betreff der Gerichtsbarkeit über gewisse Peine,v. Der Abt von St. Blasien und Ruprecht Ulmcr, Schulmeister von Dießenhofen, sollen eingeladenwerden, auf den Tag zu Zürich Sonntagö nach Lucia (14. Dccember) zu erscheinen, allwo man ibreSache dann an die Hand nehmen wird. «I. In Betreff deö von Blnmencgg wird erkennt, das Urthcilin alle Orte zu schicken; da soll in Rathen oder Gemeinden jedes Ort Vorsorgen, daß dieses Urthcilswegen Niemand etwas Feindseliges gegen Constanz anfangt, «b. Vogt Schiffli erhält die nachgesuchteErlaubnis;, sich über den Eidgenossen mißfällige Reden, die er in Eonstanz der Sache des von Blnmenegghalber geführt haben soll, zu verantworten, lind hierauf hat er sich dermaßen verantwortet, daß man daranein Genüge hat, und ihn für einen Biedermann halten will, l. Der Knechte wegen, die zum Königvon Frankreich laufen, sind die meisten Boten bevollmächtigt, dahin zu stimmen, daß der König dnrebeine Botschaft, mit Berufung ans die Bereinigung, ermahnt werde, den Knechten und besonders den An'wieglern Urlaub zu geben, und deren keine mehr in seinen Sold zu nehmen. Zürich, Ilri und Unterwalden, deren Boten keine Bollmacht haben, sollen ans den nächste» Tag zu Zürieb Antwort gebenA-. Solothurn berichtet, der Herzog von Oesterreich wolle dem Vergleich keine Folge leisten, welcher aufdem Tag zu Baden der Forderung von <M>l> Gulden wegen zwischen ihm und dem Grafen Oswald vonThicrstcin gemacht worden ist, und wolle demgemäß dem Grafen Wilhelm von Thicrstein, Graf Oswaldsseligen Bruder, der dafür zu Innsbruck gewesen, jene Summe nicht bezahlen. Ans dem Tag zu Züriebwill man mit den österreichischen Boten reden, damit der Vergleich gehalten werde, I». Heimbringen,daß man den Bösewicht, welcher vor der Stadt Snrsce Einen ermorden wollte, bctrctcndcnfalls gefänglieh einziehe.

«> fehlt im Lucernerexemplar, ss Z» I,. Er ist ein gradcr knccht ond hct ganz swarze kleober a» o»b ei» vnberhomlo »inselbe» v»b gat herust v»d hat ein roten hart ober hertlin o»b ist ein keßlcr,

Zürich.

15. December (Me»,ag »»-h s».»»,

Staatsarchiv Zürich: Allgemeine Abschiede, I, MU, Staatsarchiv Viicer»: Lueernerabschiedcsammlung, », 2N,

Boten- Zürich, Heinrich Röist, Bürgermeister; Hans Waldmann, Ritter, Altburgcrmeistcr; EmiratSchwend; Meister Ulrich Widmcr. Bern. Doctor Thüring Friller, Stadtschreibcr. Luecrn, LudwigSeiler, Altschulthciß. U ri, Jacob im Oberdorf. Schwh z, Ulrich Ausdcrmaur, Untcrwalde» (niebl