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3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
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305
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Ottobcr l488.

^achc nenerdings vornehmen, Rede, Widerrede nnd Kundschaft hören, und was dann das llrtheil gibt,dabei soll es bleiben. i. Da außer Zürich nnd Lnccrn noch kein Ort den Münzvcrtrag besiegelt hat,w begehrt Zürich, daß die übrigen Orte unverzüglich siegeln, oder daß man ihm sein Siegel zurückstelle.Wegen Dringlichkeit der Sache soll auf nächstem Tag die Antwort erfolgen. It,. Nachdem der EidgenossenActen vor großem nnd kleinem Rath zu Lnccrn das Begehren ihrer Obern und die Antwort des Herzogsbon Mailand eröffnet haben, begehrt Luecrn schriftliche Mittheilung der letzter« und Bedenkzeit, Man^utipricht diesem Begehren mit Bitte um beförderliche Erklärung. Inzwischen soll die Cache in RuheZustehen. I. Jedem Voten soll der Abschied wegen der Straße durch das Hegau nachgesendet werden.

Luecrn.

I?. November <Mmwoch na-h MaMm,.

^tnni>>ar«I>iv Luccrn L»ccrncral'schi«dcsamml»»q. II. Z?I. 2»aatSar<tn>> Zürich Allgcmcinc Abschiede, I, ZSb.

Boten: Zürich. Meister Grcbel. Bern (ein Brief). Luecrn. Schultheiß Krämer; Schultheißwe iter; Hans Krcpsingcr. Uri. Antoni Bcrncr. Schwhz. Scckclmcistcr Kochlh. llntcrwa lden, HansRotz. Zng. Fintan Steiner. GlarnS. Bogt Eckel. Freibürg. RiclanS Perrotct. Solothurn.illnicin Schmid.

n. Es ist beschlossen, an den König von Frankreich zu schreiben, daß er die Knechte der Eid-genossen, die ihm schon zugelaufen sind und noch zulaufen würden, verabschiede nnd keine mehr in feinennehme. Der vorgelegte Entwurf gefällt den Boten, lind da nun alle Orte mit Ausnahme vonZürich ,i,lv llntcrwalden hierüber einhellig sind, so sollen diese zwei Orte ihre endliche Erklärung, ob sie"^n Schreiben auch beistimmen, bis nächsten Dienstag nach Lnccrn melden. I». Denen von Eich wirdWl Bettelbrief gegeben für ihre baufällige Kirche, die an den Stein zu Baden gehört nnd von den Eid^Nossen ist. Man soll heimbringen, daß man ihnen das Almosen gütlich zukommen lasse, t. Die

Boten von Zürich und llntcrwalden werden eingeladen, ihre Obrigkeiten zu bewegen, daß sie gleich den"beigen Orten dem Schreiben an den Herzog von Oesterreich nnd den schwäbischen Bund in Betreff derBestrafung derer, welche gegen die Eidgenossen Schmachrcdcn und Spottliedcr brauchen, beistimmen, unddiesfalls bis nächsten Dienstag erklären möchten. llcbrigenS soll das Schreiben erlassen werden, obbeistimmen oder nicht. «I. Der Bote von Zürich soll heimbringen, daß dem Bogt Bicgger in der^achc RichwinS nnd seiner Widersacher zu handeln befohlen werde.

,1 fehlt im Luccrncrahschicd.

L u e e r u.

2li. November «MiUwech nach Calharinc,

Staatsarchiv ^ucer»» Lucerncrabschiedesammlung. I!. Staatsarchiv Zürich Allgemeine Abschiede. I.

Boten: Zürich. Gerold Mehcr von Knonau. Bern. Vogt Schöni. Luecrn. Schultheiß Krämer;Werner von Meggen, ll ri. Werner Lüster. Schwhz. Ammann Aufdcrmaur. ll nt erw a ld cn. Scckcl-