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3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
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:;<)(> ' August t^88.

die Summ bcs kostcn der tuntsihnfft vff bist«« tag cpv Gulden. fj Dazu gcliörc» svlczcnde vier Urkunden i«n Staatsarchiv .»>u«1488. Montag vor St. Lorenz (4. August), «ronstanz. Gerold Meyer von Knonau, des Raths von Zürich« Werner von MegP»,des Raths zu Luccr»; Iaeov ze Ebnit, des Raths zu Uri; HanS Schifft«, des R.rkbS zu Schwvz; Andreas Zunbvsen, Ammann ?«>Obwaldcn; Hans Bachi«n«nn, des RathS zu Zug; Heinrich Dolder, des Raths zu Glarus, klagen in Geinästheit der ewigen Rn'tung mit dem Erzherzog Sigmund vor Bürgermeister und Rath zu vonstanz im Rainen der Vit Orte gemeiner vidgenosseniüvwgegen Herrn Hans Dietrich von Blunrcncgg, Ritter, daß er in dem Kriege zwischen Herzog Sigmund und denen von Venedig «'«»>»ihrer Angehörigen aus den« Oberland zu Roveredo eine»Kühgbyer" gescholten, scrncr gesagt habe, es sei keiner ei» achter, g»>>'Eidgenosse, wenn er nicht eine oder zwei Kühe angegangen habe; drittens wenn dieser Krieg aus sei, so wolle er lieber zu dck»Bayer gehen, als zu de» Schwiher»; ein Bayer sei besser, denn ein solcher mache neun F.rrli» aus einmal, wahrend ein Schwsi'Ein einen« ganzen Zahr nur ein Kalb; endlich viertens habe er einem Kalb den Kopf abgehauen, sagend, er müsse doch ci»»>^einem Schwiper das Hauyt abschlage». Alles das verneint Herr Dietrich. Spruch: Die Parteien sollen binnen sechs Woche» »»>drei Tagen ihre Kundschafte» stellen. ff 1488. Samstag vor Maria Geburt st!. September). Eonstanz. Zivischenurtbeil deS!>»'»"zu Eonstanz: Dietrich von Blumenegg wird Tag gegeben auf St. Michelstag, um sich zu erklare», ob erin die persone» boZügen reden will". ff 1488. Freitag nach heil. Kreuz zu Herbst (1!>. September). Eonstanz. Spruch des Raths z» Eonstanz: >> 4«»'Dietrich von Blumenegg könne das Ziel nicht weiter erstreckt «verde», um noch fernere Entlastungszeuge» hcrzubescheiden. 2) «vch»»liehe Kundschafte» vor andern Gerichten aufgenommen, «verde» nicht zugelassen, ff 1488. Donstag nach Martini (13. Novembu >Eonstanz. Endnrtheil des Raths zu Eonstanz:DaS deweder tail de«» ander» der clag v»d fach balb »ünt schuldig sig "

L n cern.

18. ^kllssllss tMontag nach St ZodcrSlag)

Vttccrtt ^ucerneradschledcsanlmlung. tt. ^.8^

Boten: Zürich. Felix Keller. Berit. Der von Luippen. Uri. Bcnner Lusscr; Anten Ben»»'Schwyz. Ulrich Aufdcrmaur, Ammann. Ridwaldcn. Ammann Encntachcrs. Obwaldcn. Am»»""'von Flne. Zug. Vogt Letter. Glarns. Vogt Blum. Lnecrn. Die Schultheißen von Meggen und Seilt»

Graf Georg von Werdcnbcrg und SarganS klagt bitterlich, daß ihm das Recht versagt werde,indem der Rechtstag, welcher gemäß der ewigen Richtung mit Oesterreich laut Abschied zu Baden »achEonstanz gesetzt worden, vom Herzog nicht angenommen zu sein scheine, da die Frist, in der er D,'hätte erklären sollen, bereit«? verstrichen sei. Er bitte demzufolge die vii Orte, deren Bürger und Landmann er sei, ihn nach Inhalt seines Burg und Landrechts zu unterstützen. Das wollen die Boten hc>>"bringen , damit auf dem nächsthin zu Einsicdcln stattfindenden Tag ein Schreiben an den Herzog erlasss'»werde. I». Bei Rothweil will man sich für den Dcttinger, welchen sie seiner Burgcrmcistcrstcllc entl^haben, freundlich verwenden. «. Dem Grafen Georg von Werdcnbcrg und Sargans wird eine 6'«pfchlnng nach Rom gegeben, damit er vs der vnbillichcn acht absolnirt wcrd". «I. BartholomäusHeidcnhammer und die vier Schiedsrichter in der Sache des HanS Hnngcnbcrg gegen Peter Tob!"werden crmahnt, selbe beförderlich zu erledigen, Dem Landvogt im Thnrgan wird ein offener VnUgegeben des Inhalts, unser Wille sei, daß Alle, welche im Thnrgan sitzen, mögen sie dem BiscbofEonstanz, dem Abt von St. Gallen oder irgend wem angehören, ohne fernere Weigerung den gefordertc»Eid leisten, t. Dem Landvogt im Thnrgan wird der Befehl wiederholt, zu Dicßcnhofcn dastörlv"gegen den Rhein zumauern zu lassen. K-. Zürich soll in der Eidgenossen Boten Ramen dem Ht"'"von Brandis und dem Bischof von Chur das Befremden aussprechen, daß sie die Marken beanst»»^"'wie selbe von Fetir Keller mit beider Theilc Wissen sind ausgcsteckt worden. Dabei soll cS die Erklär»»ö