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3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
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291
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Mai

Z ii r i ch.

1?. Mckj cMontag vor dcr Auffahrt).

Staatsarchiv Bor» Allgcnreinc eidgenössische Abschiedc ». SZZ. Staatsarchiv Zürich Allgemeine Abschiede I.

Boten: Zürich. Hans Waldmann, Ritter, Bürgermeister; Heinrich Röist, Altburgermcistcr; CnnradRitter; Meister Ulrich Widmcr. Bern. Doetor Thüring Frickcr, Stadtschreibcr. Uri Seckel'»eiitcr Jmhof. Schwvz. Jost Bcrner. tlntcrwalden. Andreas Znnhofcn, Ammann. Zug. HaSler.^larus. Hermann Eckel. Frcibnrg. Der von Praroman. Solothurn. Der Stadtschreibcr: Ochsen^l>i, Seckelmcistcr; Hans llmbeirdorn.

< In etlichen Orten war die Rede ausgegangen: Als der Eidgenossen Boten jüngst zu Innsbruckgewesen, habe der Bürgermeister von Zürich, Herr Hans Waldmann, Ritter, von nnscrm Herrn vonOesterreich Gulden vor den andern Boten erhalten, damit er bewirke, daß die königliche VereinigungZugenommen werde. Waldmann erklärt dieses als Unwahrheit und cS wird beschlossen, jeder Bote soll>bn deshalb verantworten, falls das Gerücht sich wiederholen sollte. I». Ebenso ging die Rede, Wald-wann und Doctor Thüring, der Stadtschreiber von Bern, haben, da Unterwaldcn und Uri erklärten, nckönnen wegen ihrer Verbindungen mit andern Orten in die Vereinigung mit dem König sich nicht mit Eidenuiil (Rlübden verbinden, den Artikel erfunden, daß sie solche nur aufrecht und redlich zu halten versprechentollen bei ihrem Glauben und ihren Siegeln. Auch dieses stellen die beiden in Abrede und die Boten^ws Tages nehmeil auf sich, sie deshalb allenthalben zu verantworten. «. Die österreichischen Bote»deUangen Antwort, ob die Eidgenossen gcmeinlich die Vereinigung mit dem König eingehen wollen oder"'cht. Darauf wird ihnen geantwortet: Diejenigen Orte, welche die Vereinigung besiegelt haben, lassen^ dabei bleiben; was die andern Orte betreffe, so werden die österreichischen Boten, die von Ort zu^ geritten seien, wohl wissen, was ihnen da geantwortet worden sei. «I.Als vnsere Eidgenossen^u Zürich an vnS bracht haben, wie an sv gelangt, das zu schwvz hindcr Inen tag gclcist vnd dagklet vnd gcratschlagt worden sve, wie zu verkommen shn welle, dz hinfür nit souil tagen in Vilser eidgwiosse» von Zürich Statt gesetzt vnd gehalten werden als bisher beschchen she, wie dann das jeder pot^>tcr weiß zu sagen; fürer als dann vf demselben tag ze schwvz gcrct worden sin sol, so fürsten vndlwnen botschaften gen Zürich komen, das da Her HanS Waldmann, Ritter, Bnrgcrmcistcr Zürich, sich^ denselben verfüge vnd denen ziehe, wz Im füglichst sve vnd demnach so er von Inen bracht Hab,^ Im eben sv, so müsse man vmb dz vbrig tag leisten Zürich, wan eS Im gefalle." Waldmann stelltdieses in Abrede und anerbietet sich, darnm sich zu verantworten an dem Ende, wo es ihm verkündetwinde, Rücksichtlich derer von Kaiserstuhl, Klingnan u. s. w., welche der Bischof von Constanz aufgefordert hat, mit ihm zu reisen, berichtet nach erhaltenem Auftrag der Vogt von Baden, aus seinen^ e undigungcn ergebe sich, daß jene vormals mit den Leuten des Bischofs, hin und wieder aber auch mitHerrschaft Oesterreich und mit den Eidgenossen gereiset seien. Daher läßt man es so bleiben; dochd II der Vogt von Baden sich für sie verwenden, daß der Bischof sie darum gnädig halte, ii'. RothwcilMeldet, es habe vom Kaiser ein Mandat erhalten, innert fünfzehn Tagen dem schwäbischen Bunde bci-iulletcn mit Aufhebung aller seiner andern Verbindungen. Im UngehorsamSfall drohe der Kaiser mitwn uiid Strafe. Rothwcil bittet daher um getreues Aufsehen. Antwort: Die Boten werden die Sache