i>. der
April l^88.
von Dietikon, der wider Verbot in die Reise gelaufen ist, wenn er in der Grafschaft betreten wir,fangen und sein Gut zu der Eidgenossen Händen ncbmcn, « . Dem Vogt zu Baden wird Vollma)erthcilt, wegen eines Erbes zu Vrcmgartcn nach Gutfindcn zu handeln, I'. Dem Vogt von Baden,welcher eine Botschaft verlangt behufs des MarkbcrcinigungsgeschäftS zwischen dem Abt von Wettingsund denen von Baden, wird befohlen, die Parteien zu bewegen, das! sie mit dem Geschäsl zuwarten b>-zum Tag zu Baden nach Pfingsten, Eine Botschaft der Prälaten, Grafen, freien Herren,Knechte und Städte in Schwaben eröffnet, es sei von kaiserlicher Majestät ein gemeiner Friede angG^und von ihnen darein gewilligt zu Ruhe und Ruhen des Landes und besonders auch damit sie ttlb'eher bei ihren Freiheiten, Zöllen, Geleiten u, s/w, bleiben mögen. Das soll unserer Eidgenossen^'^durchaus keinen Nachtheil bringen. Die Boten laden die Eidgenossen ein, auch in diesen Frieden t»>-zutreten und sich diesfalls mit ihnen in Unterhandlung zu sehen. Ebenso anerbieten die österreichisch'Räthc für den Fall, das! den Eidgenossen gefiele, in diese Vereinigung zu treten, ibrcS Herrn gute Die»!^Alles das soll man heimbringen und auf nächstem Tag zu Zürich, Sonntags vor der Auffahrt <ll,B^EAntwort geben, I». Der Kaiser fordert die Eidgenossen gcmeinlich und jedes Ort insbesondere kraft b""'kaiserlichen Würde auf, auf St. Gcorgcntag gerüstet zu Eöln zu sein. Das iol> jeder Bote beimbrMjP'Dem Boten des Königs, Herrn Georg Rottaler, wird vor der Hand gesagt, man sei begierigSache zu handeln, wie solches z» Frieden und Ruhe gereichen möge, i. Den Wunsch desKönigs, als des rechten, natürlichen Erben Herzog Sigmunds von Oesterreich, in die ewige Richlyaufgenommen zu werden, soll man heimbringen, K» Die österreichischen Boten melden, der Herzog ^den Grafen von Sargans, von Mctsch und von Fürstenberg und dem von Zimmern Geleit z»>"anerboten, aber keiner von ihnen sei erschienen. I. Graf Oswald von Thiersteins Forderung «nherzogliche Regierung zu Innsbruck besteht in Folgendem: Für t> Jahre Verwaltung der Landvogtt' ^k6t>t> Gulden, lltitltl Gulden, für Fischcnzen und Jagd nach Inhalt des Briefs um die Voglci 2tM G»ld^ebenfalls weitere lt>»<> Gulden »ach Inhalt des Briefs, Vergütung der Zcbrung auf Reisen vonnach Innsbruck, titllXl Gulden, die ihm von der Schätzung versprochen waren, 6i)i)t> Gulden für KAso er damit gehabt. An diese Forderungen hat man ihm zu Jnnsbrnek 2llt>«> bis lMltt GuldenAus Zusagen des Herzogs von Oesterreich wird die Sache dahin vermittelt: Was sich findet, da?Grafen von der verbrieften Schuld des Fürsten aussteht, das soll ihm bezahlt werden. DerForderungen wegen will man versuchen, die Parteien gütlich zu vertragen, sofern der Saerzog ans 'Tage zu Zürich nächsthin seine Einwitligung dazu erklärt. Inzwischen sollen die Parteien gegen ci»a>^sicher lein, ,»». Der Gras von Mctsch erbietet sich, dem Kaiser und dein Herzog von Oestcrrciä' ^die zwilchcn ihnen schwebende Forderung zu Recht zu stehen an dem Ort, wohin er von den Eidgon^''gewiesen werde, jedoch nur mit Geleit vor Gewalt und Acht,
Zu I,. Das kaiserliche Schreiben an Bern, <>, .>, Innsbruck ti>, Mar; irW, siehe im Vernerabschied n NU llSiehe Urkunde von Freitag vor St, Iörgentag dieses Jahres lk8, April) im Zürcherabschied, i