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3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
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April 1-488. -ZH9

vier Zugesetzten in der Sache zwischen beiden Grafschaften Wcrdenbcrg und SarganS melden, sie werdenMontags in den Pfingstfeicrtagcn (28. Mai) zn Wesen sein, dann an Ort und Stelle reiten, um dieMarlen zu ordnen. It.. Den Dietrich von Blnmcnegg will man wegen feiner und seines Knechts^chmachredcn gegen die Eidgenossen zn Eonstanz berechtigen. Der Vogt im Thnrgan soll EonstanzLunchen, sich »nt der Sache zu befassen; Zürich soll, da die Schmachrcden alle Eidgenossen berühren,Freiburg und Solothnrn auffordern, ihre Boten auch nach Eonstanz zn schicken, hnecrn den BlumeneggRecht fordern und von allen Orten nach Inhalt der Richtung mit Oesterreich Boten auf dem Rechtserscheinen. I. Alle Orte sollen bei sich Vorkehr treffen, das Riemand in fremde Kriege laufe, die^ugehoriamcn strafen, die Aufwiegler ergreifen und richten. «». Der Bote von Zürich soll verschaffen,ihr Stadtschrcibcr den Spruch zwischen dem Herzog von Mailand und den Knechten von Wallis' vue Verzug ausfertige, da die Knechte arm sind. «. Zürich soll von Bern, Freibnrg und Solothnrn^'le Zustimmung verlangen zn einem Schreiben an den König von Frankreich, daß er gemäß der Vcr"uignng die in Sold genommenen eidgenössischen Knechte beurlaube und zurücksende und daß man glcich-">tig auch die Knechte bei Eid und Ehre zur Rückkehr auffordere. «». GlarnS soll dem Abt von PfäfcrS^sssen des ihm zugekommenen kaiserlichen Mandats dieselbe Antwort geben, die man dem Abt vonGallen gegeben hat. z». In Betreff der kaiserlichen Aufforderung an die Eidgenossen zum ZuzugFlandern soll man beförderlich einen Tag ansetzen, zumal die Stadt St. Gallen sehr ans Antwort«i» Da die Gegenpartei des RielanS Hasfurtcr in Betreff der Tagwcn und Taverne den heutigennicht besucht hat, so wird beschlossen, Vielaus Hasfurtcr sottseinen Zuspruch bezogen haben",aber die Tagwcn bei I Pfund Buße für jedesmalige Unterlassung leisten und ihn an der Taverne""bekümmert lassen.

Zürich.

15. ?lpril iDieniisg nach iauasinn'do,,

Staatsarchiv Niirich Ailqcmcmc Abschiebt. I A». Staatsarchiv Bern Allgemein« eidgenösstfche Abschiede, i

^Vten: Zürich. Hans Waldmann, Bürgermeister; Ennrad Schwend, Ritter; Meilter Ulrich Widmer;acuter Lienhard Ochcsti. Bern. Doetor Thüring Frickcr. hncern (nicht angegeben». Uri (nicht"PKgeben). Schwhz. Vogt Wagner. Obwalden. Ammann von Znben. Ridwaldcn. Margnard^lgce. Zug. Hcdingcr. GlarnS (nicht angegeben). Freibnrg. Der von Praroman. Solothnrn.^^"^^Keiber >lnd Scckclmcistcr.

^ Alle Orte sollen auf Easpar Smider von Untcrwaldcn, der eines Mords wegen verrufen ist,

bestellen und im Bctretungsfall nach seinem Verdienen mit ihm handeln. I». Den Mühlhansern^ 'Erathcn, in Betracht der gegenwärtigen Zeitkäufe ihre Stadt wohl zu verwahre». Man hoffe nicht,' "a mit dem Pfalzgrafcil sich näher als ihre Vorfahren verbunden haben. Auch versichert man sie,K l.as Gt, welches ihre Umsaßcn allfällig in ihre Stadt geflüchtet hätten, unsertwegen da sicher sein^ ^ Aufforderung des Kaisers der Bischof von Eonstanz auf St. Gcorgcntag die Seinen

^ ' ^öln haben will und auch von Kaiserstuhl, Klingnau und Zurzach, wo den Eidgenossen die hohe^"üSbarkeit zusteht, je drei Mann verlangt, so soll der Vogt von Baden sich erkundigen, mit wem vonUro h^- Bewohner jener drei Städtchen gereisct seien. «I. Der Vogt von Baden soll den Fischer