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3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
Entstehung
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288
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-zM März 1488.

Georg von Sargans zu. Hierauf werden als Boten bezeichnet: Ludwig Seiler, Altschultheip von Lucern,Dietrich in der Halden, des Raths zu Schwhz; Werner Rictlcr, Landschrciber von Glarus.

::22.

Lucern.

14. Llptstl lMontag nach dir Ostcrwvchc).

Staatsarchiv «utrr»: Luternerabschiedtsammlang. ». S»I. Staatsarchiv Zürich: Allgem«ine Adschicde. I 2i>

Boten: Zürich. Hans Binder, Zunftmeister. Lncern. Ludwig Seiler, Altschnlthcis!; Werner ve»Meggen, des Raths. Uri. Jacob zc Ebnit. Schwhz. Vogt Kclst. Untcrwa lden. Ammann 6»c»tachers. Zug. Ammann Schell. Glarus. Vogt Doldcr.

»». Dem Todtschläger Rudi Meher wird das Amt Hillkirch wieder geöffnet. I». Da Rothwcil neundingö bei Strafe aufgefordert ist, dem schwäbischen Bunde beizutreten und um Rath bittet, st' ^geantwortet, sie möchten nur unter der Bedingung beitreten, das! ihre Vereinigung mit den EidgcncR"ausdrücklich vorbehalten bleibe. Werde dieses nicht zugegeben und würden sie dann ihrer Weigerungvon Jemandem angefeindet, so wollen die Eidgenossen sie nicht verlassen. Dochhat der bott von l'»^waldcn gcantwurt, sin Herren dücht, möcht man die von rotwil bh vns in der einig behalten, wc> ^gefallen; doch sölt Inen vnscr vereinig schcdlich sin, dz man Inen dann vnser einig nachlaasscn ^ ^damit sh von vnscrtwcgcn nit zu schaden gebracht werden". Ans Heimbringen wird beschlossen:

Bnntz halb, iil Schwaben gemacht, wovon man nit weis; ob den Eidgenossen zum Rnz odersoll man die in der Vereinigung ans einen Tag nach Eostenz beschriben " nnd mit ihnen derer vonweil nnd anderer Sachen wegen handeln, besonders aber bestimmte Erklärung verlangen, wesstn 'Eidgenossen sich von ihnen zu versehen haben. «?. Die Boten von Zürich, Schwvz, Zug undschreiben denen von Uri, sie möchten die Soldansprache des Mangold Schoch beim Herzog vonbefürworten. «I. Der Abt von St. Gallen, die Stadt Schaffhansen und Appenzell melden, derhabe durch Mandate sie aufgefordert, ihm zuzuziehen ans St. Gcorgentag s 14. April) nachAntwort an Schaffhanseil nnd Appenzell: Auch die Eidgenossen habe solche Mandate erhalten und v'c>ans nächstem Tag darüber verhandeln nnd ihnen ihre Meinung mittheilen. Dem Abt von St. ^wird crwicdert: Nachdem man ihm schon früher hierüber geantwortet, überlasse man ihm in derzu thnn, was ihm gut scheine. « . Die Boten des Abts nnd der Stadt St. Gallen nnd diejenige» 'Schaffhanseil und Appenzell werden ernstlich aufgefordert, dafür zu sorgen, dasi die ungehorsamenund Rciölänfcr zurückgehalten werden, t'. Heimbringen das freundliche Erbieten, das der Herzog vc»ringeil durch leinen tütschen bclliö" den Grafen von Lciningcn, gcthan, baldmöglichst persönlichEidgenosse,r zu kommen und überhaupt sich von ihnen nicht zu trennen. Die Boten ans den »»^. ^Tag sollen Instruction bringen hinsichtlich des der Stadt St. Gallen ans das Znzugsbegchren deszil ertheilcnden Rathcs, da St. Gallen wegen seiner Handelschaft in einer etwas schwierigen Stcll»»öbefinde. I». Der Graf von Mctsch hat der Eidgenossen Vermittlung angesprochen, damit er nicht reck ^bleibe; er hat auch die in Ehnr stattgcfnndcnc Verhandlung mitgcthcilt. Demselben wird gerathc»' ^Boten von Schwhz nnd Glarns, die bei ihm gewesen, auf den Tag zu senden, wo die kaiscrstclst ^österreichische Botschaft anwesend sein werden, damit da die Sache vorgenommen werden könne.