März 1488. ^7
Juffimmung nach Luecrn berichten nnd Lneern soll dann in aller Namen nntcr seinem Siegel dem Boten,welchen Graf Georg bezeichnet, den Eredenzbricf ausstellen, ß». In Betreff des TodtschlagS, den RudiMeyer von Ermensce an HanS Müller von dort begangen, ist eine Richtung geschehen nnd gütlich ans-sffNlacht, daß Rudi Meyer zwei Jahre lang nicht nach Ermcnsee kommen soll. Könne er aber von der" genossen Boten oder dem Bogt erlangen, daß ihm das Amt Hitzkirch schon früher geöffnet werde, so'" ge ^"6 geschehen. Da er dieses Ansuchen auf gegenwärtigem Tage gestellt hat, so soll man heim^wigcn und auf nächstem Tag antworten, ob man ihm das Amt erlauben wolle oder nicht. Hin-,Jülich der Auffände zwischen Küsnacht und den Gotteshäusern zu Engclberg, der Kirchenbcdachnng wegen,'urd eUcnnt, daß auf nächstem Tag beide Parteien mit ihren Doeumcntcn vor den Boten der lil Orte,^ e ffe die Kastvogtci über Engelbcrg haben, zu einem BcrmittlungSversnch erscheinen solle», il. Dietrich^^""wnegg und seine Hausfrau schreiben, man lege Herrn Dietrich irrig Schmachrcden gegen diebei. Gr biete darum Recht auf den Herzog von Oesterreich oder auf die Städte ConstanzJülich. Es wird beschlossen, man wolle der Sache nachgehen, und erhalte man Kundschaft, so wolleihn bercchten nach Borschrift der ewigen Richtung mit Oesterreich. Auf nächstem Tag soll man sichlnb" weiter erklären nnd inzwischen dem Blninenegg schreiben, daß man sein Schreiben heimgebracht' ^ Eidgenossenschaft, auch ans St. Gallen, Appenzell, Oberland, Thurgan gegen
Mann nach Frankreich in den Krieg laufen und mehrere Aufwiegler im Land sind, so wird beil ,! ' BetretnngSfall zu verhaften und auf nächstem Tag sich zu bcrathen, wie man diese».
An vorbeugen und die RciSläufer strafen wolle. Zugleich soll der König von Frankreich an de»l el hex Bereinigung erinnert werden, kraft dessen er keine eidgenössischen Knechte in Sold nehmenMan soll ihm schreiben, daß er alle bereits in Sold genommenen zurücksende. Halte er das Bünd-w,I ^ würde man gern wieder zu den früher» Pensionen kommen. In Betreff dieser Angelegenheit^/^üemeinc Eidgenossen ihre Boten mit voller Gewalt nach purer» schicken auf Sonntag nächst nach' ^Uerwoche < lff. April ), f. Der Graf von Mctsch bittet, man wolle ihn für empfohlen halten.^ ^ Votschaft, welche in Graf Georgs Sache zum Herzog von Oesterreich geht, soll auch die SacheWujgm aus dem Oberland besorgen, welchem an der Etsch seine Güter von den österreichischen Rathen^ ügciiommcn worden sind. I». Auf die Beschwerden des NiclauS Hasfurter, daß Einige, die zum Schloßgehören, ihm die schuldigen Tagwcn nicht thun wollen nnd daß ihm an der Taverne Eintrag. W >e, wird jenen geschrieben, sie sollen ihm gleich den klebrigen die Tagwcn thnn, auch soll man ihn inbo/d" ^bttncnrcchte nicht beeinträchtigen; wollen sie dem nicht gütlich Folge leisten, so sollen sie mit ihmbei ^^nn^on Boten zu Recht kommen. I. Luecrn soll auf Bitte des Priesters von Mellingen sich-"spar Stüdler, der gerade zu Lneern ist, verwenden, daß er sich des Sohnes jenes Priesters annehme,nä,^ Konstanz Schulmeister ist, damit er an dieser Stelle belassen bleibe. Auch die Boten, dieVois/ ^ Vischof reisen, sollen sich dessen annehmen, k. Dem Herzog von Lothringen, der seineTai ^ Eidgenossen senden will, wird geschrieben, man werde selbe auf dem oben angesetzten
Wald/" "w 1.T April, erwarten. I. Dem Bischof und der Stadt von Ehnr und denen von Ehur
er i/" Gute, das sie dem Grafen Georg von Sarganö gethan, auf dessen Bitte verdankt und
baiis/ ^- empfohlen, in. Die Forderung eines Mannes von Mellingen an den Spital zu SchaffUnd / ^ heimbringen. 11. Zürich, klri, Schwyz und Zug sagen schriftlich, Unterwaldcn, GlaruS'wein mündlich die Absendung einer Botschaft an den Herzog von Oesterreich in Sacken des Grafen