September 1487. 27g
Mvnchtiptemo wegen zur Verständigung zu bringen, I. „Heimbringen das bnser Eidgnosscn von^lothurn noch nit die pünt gcsworcn, snndcr gemeint haben, wo man Inen nit hinwidcr swcre, sollen^ ouch nit swercn." px. Die Herren von Sulz und die Jüntelcr sind gegen einander zu Rechtbetädingkt auf die Boten, so jetzt nach Baden kommen werden.
»I i.
Lii ccrn.
??. September ««ffSamstags, Mach-»,-«).
S«aatSarcI>iv Lucer» Lucernrrabschicdesammlung. » ?7».
^ Boten, Zürich. Meister Binder. Luecrn. Die Schnlthcisic von Meggen, Krämer und Seiler.i>lnnnann Arnold. Untcrwaldcn. Ammann von Zubcn; Marquard Zelgcr. Zug. Rettich.
u. Auf die Anzeige des Probst» von Luecrn, das, ihm Meister Blcz geschrieben und ihm gedroht' er werde ihn beim Papste verklagen, weil er bei andern Priestern zu Konstanz gewesen sei, wird^"»t, es soll Sonntags nach St. MichaclStag (3l>. September), da man GeggingS wegen zu Baden^"""vnkommt, hierüber verhandelt werden, Zürich aber, wo Meister Blcz sich aufhält, soll dergestalt'dm handeln, daß unsere Priester „ sömlichcr beladnisi mit Im ab sin mögen". I». Auf dem Tag^ ""lh auf das Schreiben des Herzogs von Oesterreich in Betreff der Vereinigung mit^'"'Ichcn König Antwort geben. <». Lucerns Antwort in Betreff seines Zwists mit Mailand soll^'"'dringen. ,1. Ebenso die Verantwortung LuecrnS wegen des KaufsvcrtragS mit Graf Johann^ von Monsar um die Grafschaft Wcrdenbcrg, „da miu Herren von luzzern an der cidgcnosscn botenhaut, kouff vnd bczalungbricff, ouch dz vrbar vff daS der kouffbricf wist, zu hören, dcSglich dzd begcrcn Inen »verschafft zc tund, dz aber nit bcschchcn".
»IL.
Baden.
Zs). September cSonnlag nach Michatli«).
Bern Allgemeine eidgenössische Abschiede, A. 7!>z. Staatsaresiiv Zürichs Allgemeine Abschiede. I 21? 211 ?I7.
Nicl^^^"' Meister Licnhard Oehein. Bern. Doctor Thüriug Fricker, Stadtschreiber. Luecrn.
Ziii"^ ^lmmaiin zum Bruuncn. Schwyz. Vogt Wagner, llnterwa ldc». Heini Heyden,
v' Wter. Glarus. Vogt Eckel.
^ Bad Matthias von Eastclwart den Brief, welcher von kaiserlicher Majestät auf diesen Tag
nicht geschickt worden ist, unterwegs erbrochen, aber der ctwaö undeutlichen Aufschrift wegen vielleicht^dtalt^v"^ ^vlber den Eidgenossen gehörte, so soll man vor Allem sich erkundigen, welchcr-
Aercj ^^en sei. I». Meister Johannes Blcz hat das Gerücht, als habe er die päpstlichedcr""^ Gallen verseht, mit Briefen des letzter« selbst widerlegt, r. Da auf dem
^ Baden durch die Eidgenossen den Juden zu Dicficnhofen, Rheinau und an andernkn Landvogtci Thurgan Geleit und Verschrcibnng gegeben worden ist, sie unter Vorbehalt des