Juli <^87.
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Papst, ihr zu geben auferlegt hat. «I. Auf Aufrage der österreichischen Botschaft, ob die Eidgenossender bayerischen Vereinigung halben ihre Boten in der Fürsten Kosten reiten lassen wollen, wird beschlossen,daß die Boten, welche von ihren Herren und Obern dahin zu reiten beordert werden, auf den t. August>n Zürich eintreffen sollen, «d. Die königliche Vereinigung sagen die meisten Orte zu, jedoch mit Er-läuterung und Verbesserung einiger Artikel; Schwbz und Ellarne! dagegen wollen nicht eintreten. Beschluß:Wenn die königliche Botschaft nach Zürich kommt, so soll Zürich beförderlich einen Tag sehen und jedesOrt, das dieser Vereinigung beitreten will, soll seinen Boten mit Vollmacht nach Zürich senden undibncn gleichzeitig eine Schrift mitgeben, worauf zu verzeichnen ist, wie ihm seine Freiheiten bestätigtwerden sollen, I. Weil der Herzog von Oesterreich wegen des Unternehmens der Solothnrner auf Mönchenstein Entschädigung verlangt, so sollen, da zwischen Solothnrn und Basel der Sache halben bereits eingütlicher Tag angcseht ist, die Boten Solothnrn bitten „dz sy Inen die sach abkommen lassen". DieVoten dagegen, welche der bayerischen Vereinigung wegen zum Fürsten von Oesterreich geben, sollendiesen bitten, von seiner Forderung abzustehen. i«>. Mittwoch zu Nacht nach Maria Magdalena (25. Jnli>sollen die Orte, mit Ausnahme von Bern, Frcibnrg und Solothnrn, ihre Botschaften zu Lncern haben,um wegen Wcrdenberg mit dem Grafen Hohann Peter von Monsay zu handeln, oder zu bcrathcn, wieuue man selbes mit einem Vogt bestellen wolle. Ii. An den Bau «des Vogthanscs zu Baden soll jedesder viii Orte jetzt 25 Gulden geben und die dem Vogt auf Bartholomai <23. August) durch die Boten,die daiinznmal nach Baden kommen, überantworten. I. Heimbringen das Gesuch des Abts von Psäfcrs,daß die vn Orte ihm gestatten möchten, seinen Zehnten und Kirchcnsatz zu Manncdors zu verkaufen.
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I ?7. Zllki tssrcitag nach St. Jacob).
Staatsarchiv Lucer» Liiccnicrabschicdcsammlung N.M. Staatsarchiv Zürich Tschubischc Sammlimq
Voten: Zürich. Heinrich Pfister, Seckelmeistcr. Uri. Ammann zum Brunnen. Schwyz. Ammannbeding. Unterwaldcn. Vogt Frnonz; Heinrich Winkclricd. Z n g. Der junge Haslcr. Glarn s. Stuckh,^ Herrn von St. Gallen Hauptmann.
t». Auf das Begehren der sechs Orte, sie am Kauf um Wcrdenberg und Wartan Thcil nehmen zusüssen, schlägt Lneern ihnen zwei Wege vor, deren einen sie annehmen mögen; gefiele das ihnen nicht, sowill Lncern für sich bei seinem Kaufe bleiben. Darüber soll man sich auf einem Tag, der deshalb aufilorenztag (ll>. August) nach Lnccrn angesetzt wird, erklären. I». Der Bote von Zürich bringt an,die Herzoge von Oesterreich und von Bayern ein Bündnis; mit einander gcmacbt haben sollen, wonachdes Herrn von Oesterreich Land zn der Herren von Bayern Händen kommen solle, r. Die Boten der"'tc, welche Anthcil an den Aemtcrn im Wagenthal haben, sollen auf St. Lorcnztag zn Lnccrn sein,'"u in einem Streite zwischen dem Lcntpricstcr nnd den Kirchgcnosscn zn Sins an einem und dem Eapland^'elbst nnd seinen Bürgen am andern Thcil zu handeln.
^ >u n. Die Antrago Lucerns lauteten nach dem Glarnerabschicd in der angeführte» Zschudischcn Sammlung folgendermaßen."'U,m nachdem vnd wir (die von Vucern) die Grafschaft Werdenberg vnd Herrschast Wartow vmb zrjm Rjiischcr Gulden louft^>nd vnd der Gräfin lzrr lltinsch Gulden zu Winkouf geben, alsdann die sechs Orte begertcn, s>) in den Kous treten zu lassen"^ b<N man ihnen folgende Vorschläge gemacht: I) Vucern behält die Nupung der zwei Jahre (seit) dem Kauf, und bezahlt,
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