Druckschrift 
3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
Entstehung
Seite
272
Einzelbild herunterladen
 

272

Juni 1487.

sollen bei einander sein, wenn die Leute dem neuen Vogt schwören, Sic sollen den Vogt von Lcilzbur)berufen, und mit denen von Dintikon (Thtikon) des Markcnnntcrgangs wegen einen Vergleich versuche"im». Die von Rheinau sollen und mögen den Zoll von Solchen, die über ihre Vincke und unter derselben durchfahren, nehmen wie bisher und wie ihnen das von den Eidgenossen vor zwanzig Jahre"bewilligt und im vorigen Jahr bis auf Widerruf bestätigt worden ist, Rechnung: Der Vogt >>"

Oberland gibt jedem Ort <7 rheinische Gulden zu 2 Pfund 4 Schilling, ,'j rheinische Gulden zu 2 Pf""''2 Schilling, 4 Duralen zn 2 Pfund l3 Schilling 4 Hallcr, 24 Gulden an mailändischcn Plapperte»,2 Dickplapparte (2 fiir l Gulden), l2 Savoherplapparte zn 15 Haller, 2 lltrechtcrgnlden zu 4 Pf""''allerlei Münze 22 Pfund l 6 Schillinge. Der Vogt in den Acmtcrn gibt jedem Ort 6 l Pfund, derr.br>Vogt von Eoustanz und der Landvogt im Thnrgan !> Gulden 3 Ort. Dicßcnhofen il Gulden l ->äptappart; vom Geleit zn Mellingen erhält jedes Ort 7 Pfund <5 Schilling, von dem zn Bremgackc"4 Pfund, von dem zu den Bädern 15 Schilling. Der Vogt zu Baden gibt jedem Ort 4l Pfund, vonGeleit zu Kliuguan erhält jedes Ort 3 Pfund 5 Schilling, von dem zu Baden 4 rheinische G"l4 Kronen, st lltrcchtcrguldcn, 6 Pfund an Münze; vom Geleit zu Lunkhofcn >2 Schillinge.l62 Gulden 14 Schilling 2 Hallcr. Davon verzehrt: Roß- und Kncchtlohn 36 Pfund Haller 8 ^rhüund 3 Gulden au Schultheiß Hüucrbcrg für ein Fenster.

:e<> i.

1^147, 8. Allst (Sonntag nach St. Ulrich).

Beschwörung der Bünde in allen eidgenössischen Orten.Die Acte» fehlen. Siehe 2!>7 « . 2!»« «-. 2»!> «I.

:e«»2.

,3 u r l ch.

1^117, 17. Allli (Dienstag vor St. Maria Magdalcna).

Staatsarchiv Zürichs Altgcmeiuc Abschicke. I.i»K. Staatsarchiv Nor»: Atlgcmcinc cikgciiosstschc Abschicke. ^

Boten: Zürich. Röist, Bürgermeister; Haus Waldmanu, Bürgermeister; Ennrad Scvwcnd, ^Meister Lienhard Oehein; Meister Widmcr. Bern. Doctor Thüriug Friller, Stadtschrciber.

Peter Faukhauscr, Vcnncr. Uri. Jost Püntiuer, Scllelmcister. Schwhz. Rudolf Rcding,llnterwalden. Andreas Zunhöfcn, Ammann. Zilg. Aiumaun Steiner. Glarus. HcriiiannFreibürg (niemand anwesend). Solothurn. Der Stadtschrciber. ^

». Der Abt voir St. Gallen und die Edcln im Thnrgan klagen, sie seien merklich beschwer

den Traber aus Weugi ilud andere Knechte von Constanz,die ungeschriben beriuenten, ^

gel»t

von dem lantgericht vff dem land vmbtragcnt vnd wan da ein fach an sh langt, dz dann die K'w

.rt Sc"'

schriben vnd vsgen lassen, als ob dz vom lantgericht vsgangen shc". Das soll man heimbringen.

Landvogt im Thnrgan soll sich erkundigen, wie lange die Juden noch in der Eidgenossenschaft ' . .haben. Was ihnen verschrieben ist, das will man ihnen halten, o. Heimbringen, ob mau die P"'^schaft in unserer Eidgenossenschaft das Geld wolle geben lassen, welches unser allcrheiligstcr Vater,