Druckschrift 
3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
Entstehung
Seite
269
Einzelbild herunterladen
 

Juni 1487,

zum Abschluß der Vereinigung mit dt» Herzogen von Bayern Bollniacht haben, so wird beschlossen, essoll dieser Gegenstand von denjenigen Boten behandelt werden, die allenthalben zur BundcScrnenernngzilsaiiiiiicnkoiiinicn. Ii. Die Boten, welche bei genanntem Anlas! nach Solothnrn kommen, sollen mitdieicm Orte wegen Mönchenstein reden, wie jeder Bote zn berichten weis!, I. Eine Botschaft von Probstund Kapitel zu Eonstanz bittet, cS möchte der des Streites zwischen dem von Gundelfingen und denen vonMärstcttcn wegen ans ihre Guter gelegte Arrest aufgehoben werden, weil der Streit das Eapitcl durchaus»icht berühre. Hierauf wird geantwortet, die Sache unterliege dem Entscheid des Bischofs von Eonstanz»nd des Landvogts im Thurgan; werde, wie man hoffe, die Sache gütlich ausgeglichen, so sei der Hastaufgehoben, geschehe aber das nicht, so wolle man den Landvogt einvernehmen und nöthigenfalls ibnengegen einander einen Tag setzen. It. Wenn die Herren von Brandis in ihrem Streit gegen Georg Bosseneine Botschaft oder eine schriftliche Verwendung begehren, so soll ihnen selbe gegeben werden, I. Man!oll die Knechte, die zu Herzog Georg von Bayern und zn denen von Ulm gelaufen sind, von beidenSeiten abfordern.

It. I. ftl'lcn IM vuc.rncrtiemplar, Zm Zürchcradschicd dcisit es »cdcn beiden am RandeIii! scheiden",

Baden.

I4U7, 24. Jtttli <bff Sl, Iobann Baptist),

Tlaatsai'eliiv Luccrn AIi>)rmkmc Abschiebe, II, lN5» ^«aatSaretiiv Bern AUqc»ieinc eidgenössische Abschiede, -V 7dl)

^taatSarcliiv Zuriet, Allgemeine Abschiede, I, t!tb,

Boten: Zürich, Eunrad Schwcnd, Ritter. Bern, Rudolf von Erlach, Altschultheiß. Lncern, Ritzi,P»'i Hans zum Brunnen, Altammann. Schwyz. Ulrich auf der Manr, Ammann, Unterwalden.^ans Kyser, Seckclmcistcr, Zug, Rudolf Letter. Glarns. JooS Knchli,

». Der drei Bünde ans Ebnrwalden Botschaft berichtet, es scieil einige Knechte aus der Eidgenossen' baft, djx Frldzng gegen den Herzog von Mailand tapfer mitgemacht, mit ihrem Bcuteanthcil nicbt^uirstden, und bedrohen nun, wiewohl man ihnen noch ,'li) Gulden dazu geschenkt, das Land und einzelnePersonen. Hierauf wird beschlossen, jedes Ort soll dafür sorgen, das! solches Drohen abgestellt werde,"»d datz die Scinigen, welche dabei gewesen, sich mit dem Erhaltenen begnügen, oder eines der ange-botenen Rechte annehmen, I». Jeglicher Bote weis; zu sagen, wie die Legcsser von Mellingen das Dorf^Bscrn mit Leuten, Gütern, Gericht, Zwing und Bännen und mit aller Zubchörde von nnS zu Lehen0'NPsangeu, und wie wir ihnen, besonders dem HanS Rudi Scgesscr, das geliehen haben, da sie in der^oinung stehen, es sei solches Lehen von den Eidgenossen. <». Auf die Anzeige, daß dem Vogt zu Badenon den Vogthühnern großer Abbruch geschehe, wird beschlossen, man wolle der Grafschaft Baden Hcrr-und Gerechtsame behaupten, daher der Vogt von jederHuSröichi in der Grafschaft hohen undordern Gerichten gesessen " von eigenen und freien Leuten ohne Unterschied jährlich ein Huhn einziehenassen ,oll. «I. Die Jagd in der Grafschaft Baden soll in Bann gelegt werden, so daß bei 5 PfundP»ße des VogtS Erlaubnis! Niemand daselbst jage. «. Den mailändischen Kauflentcn wird auf ihr^»luchen das Geleit, wie früher, auf halbjährige Anfkündung hin erneuert. Berns, dessen Bote keine dies-'Pstgc Vollmaebt hatte, hat man sich gcmächtigt, in der Zuversicht, daß es in dieser Sache sich von den