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3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
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267
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I4P/, 4. Ittili «In Pfingslfciirtagci».

^t«atsarrtnv Vucertt Allqcmeinc Abschiede. It 4t?. ^taatsarelnv ^ürict, Allgc>neinc Abschiede I

Boten: Zürich. Johannes Waldinan», Ritter, Bürgermeister; Heinrich Röist, Altbnrgcrmeisttr;^unrad Schwcnd, Ritter; Meister Licnhard Ochein. Bern. Doctor Thüring Frickcr, Stadtschreiber.ucern. Peter Fankhailser, Pcnncr. Uri. Ammann Arnold. SchwHz. Vogt Dietrich, tlnterwalden.uuiiann von Flüe. Zug. Hasler. GlarnS. Ammann Tschndi.

u. Hand Lanz eröffnet den Wunsch des Herzogs von Oesterreich, daß die Eidgenossen mit denHerzoge» Georg und Aldrecht von Bayern in Pereinigung treten möchten; es seien diese Herzogt mit ihm,^"'Herzog von Oesterreich, verbündet und hätten auch von jeher sich als gute Frcuudc der Eidgenossen^>tlcn, auch sei den Eidgenossen Bayern, des Salzes und anderer Sachen wegen, wohlgclegen. Es"Achten daher die Eidgenossen ihre Boten zu ihm, dem Herzog von Oesterreich, schicken in seinen Kosten,'UNveder zum Abschluß einer solchen Bereinigung oder zur Unterhandlung mit Borbchalt der Gencbmignng.diesen Antrag sollen die Boten ans den Tag zu Zürich die Instruktion ihrer Obern bringen.' Man soll den mnthwilligen Handel heimbringen, den die von Solothnrn gegen den Herzog von^reich und die Stadt Basel des Schlosses Mönchenstein wegen vorgenommen baben. Da selbiger^»ciiicn Eidgenossen merklichen Unglimpf bringt, so soll man ans dem Tag zu Zürich sich berathen,^ diesfalls zu thnn sei. «. Dienstags vor St. Johanncstag t l!1. Juni) soll man zu Lneern sein,dueern zu bereden, daß es seine Anstände mit Mailand ans sich beruhen lasse und nichts Feindseliges^ uelmie, da doch der Herzog stcb wiederholt zu aller Freundschaft erboten habe. «I. Da der Ritter^"'uss, wie man vernommen, wieder denen von Ulm Knechte zuführt, so soll man berathen, was manississn fgs P^so^im treffen wolle; einSweilcn wird dem yandvogt im Tbnrgan befohle», Niemanden^Uleben zu lassen. «». Es soll bei dem früher» Beschluß, die Bünde zu erneuern, sein Verbleibenjedoch j,i dem Sinne, daß nur die Bünde beschworen werden; den Semvacherbrief, den Pfaffen^ de» Frauenbricf und das Stanserverkommniß soll man verlesen und bei Eiden gebieten, sie zu balten.' .on Folge der früher» Erkenntnis!, wonach Zürich, Schwbz und GlarnS ihre Boten nach Pfäfcrs schickend, Gr Erhaltung des Klosters eine Reformation zu machen, wird verfügt, daß die Boten dieser

^-rle zun, angegebenen Zweck Sonntags nach nnscrS Herren Fronleichnamstag ( l7. Juni) zu Wesen^ ' ^sscn sollen. Kl» Alle Orte geben die Zusage, mit Lneern in den Kauf um Welchenberg einzutreten,wird yueern eingeladen, de» Bogt von Welchenberg mit dem Urbar und den Rechnungen auf denG Zürich mitzubringen. Graf HanS von Monsar soll ebenfalls eingeladen werden, damit man mitjssnndlich abkomme. Ans diesem Tag soll dann alles beschlossen und auch geordnet werden, aufbo» abzuziehen habe. I». Man soll heimbringen den Bortrag des Boten

' Ungarn und sein Anerbieten, mit dem Herzog von Mailand an einer weiter» Bereinigung zu arbeiten,se»,/ ^ Antwort, die man hierauf gegeben hat, nämlich daß man nicht weiter Bollmacht babe alsanzuhören. UebrigenS hat man seinem Mitboten, dem Bischof von Wardtin, der nach^ " 'Hch gegangen und Willens ist, in die Eidgenossenschaft zu kommen, sicheres Geleit zugesagt." Verantwortung des Peter Andres bält man für genügend Da er sich über die Reden und

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