April 1^87, Zj;5
iulanfen lassen, Deshalb wird beschlossen, ans den Maitag nächsthin sollen alle Orte ihre Boten zu Lneern^ tn, um Lneern nnd nachher auch Unterwalden vorerst ernstlich zu bitten, ihre Knechte ans dein Feldk'MMilfcn; jeder Bote soll aber zugleich mit zwei förmlichen Mahnnngen versehen sein, mit einer fiir"'eui ^,^crwalden auf den Fall, das! freundliche Bitten nicht fruchten sollten, «. Die
^ichstchen Rälhc verlangen zu dem Kriege des Herzogs setzen Venedig von jedem Ort hundert Mann"l-st uner gnaden lifrnng". Man gab ihnen zu erkennen, daß solches weder dem Herzog noch den Cidstst^" ^ijstich sein könne. Wenn aber der Herzog „einer zimlichen zal knechten vff einen gebürenden^ öegcrte, wurde man sinen gnaden gütlich begegnen". Der Herzog soll melden, wie viele Knechte erIhre; rinem Fußknecht soll er monatlich t Gulden, einem zu Rost 8 Gulden geben. Ferner wird abge-dx, ' sich gehe, soll jedes Ort den Seinen einen Hauptmann nnd Vcnncr zuordnen;
" abersst» Hauptmann des ganzen Zugs soll Zürich geben, der gemeine Benncr soll ans den Ländern^ uiiine,, werden mit der mchrcrn Hand, wenn die Züge alle zusammen kommen. Alles daS soll man"'uiigcn, und welches Ort dieser Meinung beipflichtet, das soll innert acht Tagen seine Antwort nach/ist ^ Aristo »ni daS weitere Begehren der österreichischen Rätbc, ihnen zu vergönnen, auch
^ Knechte um Sold oder änderst aufzubringen. «I. Des römischen Königs Botschaft, Doetorst/ ^rswi», ist >„jt voller Gewalt auf diesem Tag erschienen, um der Vereinigung wegen abzn-»»d / einige seiner Mitgesandten unterwegs zurückgeblieben, auch zwei Orte, Unterwalden
^larus, auf dem Tag nicht erschienen sind, so wird die Sacke verschoben, und ein Tag geseht ansunsers Herren Fronlcichnamstag < l7. Juni) zu Zürich. « . Die Botschaft von Solothnrnlöst lä,'ll sich beim Fürsten von Oesterreich verwenden, das! er das Schlosi Mönchcnstcin an sich
flu vielen Geschäften, womit Seine fürstliche Gnaden jeht sonst beladen ist, hält man den
de/!/^ begehre» unpassend, nnd ermahnt Solothnrn, sich an den diesfalls ergangenen Spruch
halten nnd nichts Unfreundliches vorzunehmen, Solothnrn soll auch seine Botschaftde» lchicken in der Sache zwischen Graf Sigmund von Lupfen nnd denen von Schaffhansen, l. Der»st„ ' Anregung gebrachten Anforderung des HanS Ruf? von Lneern an die von Klingenberg will^ ^ nichts annehmen, zx. Der Fallbanm zu Bremgarten in der Renß ist von Schiffern nnd andernst,/" ^nugcnschcinigt, nnd man hat denselben ziemlich gelegt befunden. Die Boten, die nach Lneern,» ^ sollen deshalb Gewalt haben, mit denen von Lneern zu reden, das; jene» deshalb nichts weiterWrg grlcgt oder nachgeredet werde.
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lt. «MiNwoch nach dkS heil KitUtt« Tag »» Mtycn).
StaatSarNiiv Vii^cr» eulcrucral'schicicsammlnng II,'M,
llst Zürich. Hans Binder, Zunftmeister. Bern. Wilhelm von Dießbach, Ritter, Schultheiß,
^tci,,/^ ^ ^ ^bnit. Lchwhz. HanS Sigrist. tlnterwaldcn. Heinrich Winkelricd. Zug. Ammann^ ^larns. Vogt Tolder. Lneern. Peter Zammann; Peter von Alikon.
l'ie A ' Bote» auf den nächsten Tag sollen der Orte Crklärung bringen, ob man in diesem Zahrsstst,.," ^ cuienern und die zu Staus gemachten Briefe verlesen wolle nnd bejahenden Falls, wann dieses^ lall, i». pst Beschwerde der Kirchgenossen von SiiiS, daß sie mit ihrem Caplan nicht
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