April Dl67.
tibi. April) nach Hcrmatschwhl zu senden, wohin auch Zürich seine Schifslcnte nnd andere Orte itz^Boten senden werden, wie das früher beschlossen worden ist. «. Ans dem Tag zr> Zürich soll man A»iwort geben bezüglich eines von letzter»! Ort gemachten Anzugs der Zinse wegen, da nämlich, wo inHanptbricfen ausbedungen ist, daß selbe in Gold entrichtet werden sollen, während jetzt bestimmt worden,daß 2 Pfund Hallcr in Münze für < Gulden gegeben nnd genommen werden müsse, was den Zln'hü"unleidlich vorkomme.
2?»'«.
Ohne Ortsangabe.
4^U7, tb), Esprit (Mittwoch in dt» Osttrscitr!agt»>.
2taat»arct)iv L.'ncern Allgeincine Abschiede N.Zli.
r». Da Zürich ans dem vergangenen Tag zu Zug Einsprache gcthan, nnd nun den Münzbries »>äsiegeln will, weil es nicht zugeben könne, daß Zinse, die nach Laut der Vcrschrcibungen in Gold z» ^richten sind, in Münze sollen abgetragen werden können; so hat man abermals betrachtet, wie viel «>auZürich bereits seiner Münze, so namentlich der Kreuzer nnd Krävenplapparte wegen nachgegebenUnd da nun Zürich neuerdings gegen den Münzbries Ginsprache erhebt, so bat man sich auf dielcwbcrathcn, wie man in der Eidgenossenschaft besser zu Gold komme» möge, nnd daber die Werthnng ciiüch^Münzsortcn verändert, und t dicken Plapparl für <2 Schillinge, l alte» oder neuen savobiscben Pb'ü'U"für l Schilling, l Solothnrncrkrenzcr für 7 Haller, 2 Zürchcrkrenzer oder Lneernerkrenzer kürgcwcrthct. Ebenso wird davon geredet, daß Zürich zwar versprochen habe, die zehn Fahre hindurchzu münzen, daß es jedoch nicht habe gestatten wollen, dieses Versprechen im Münzbries anfz »»eh>"U''nnd daß cS seiner Freiheiten nnd Privilegien wegen einen Revers gefordert habe. Diesen Artikelman zugebe», falls Zürich hinsichtlich des andern sich herbeilasse < „sol gegen cinandrcn angestellt werde"' 'Vor Allem aber soll Zürich angefragt werden, ob es einen Wechsel aufstellen wolle zur Vollziehung^'Münzvcrtrags. „Vnd wenn sh das tnnd, so blhpt es darby; wo sh aber sollichs nit tun wellent, ^man Inen dann disen bescheid sag." I». Da Bern dem Burkhard Roggwhlcr gestattet bat, den HeG'itvon Mailand oder die Genügen anzugreifen, falls er sie ans Bernergebiet betrete, so soll man cnü ^Tag zu Zürich rathschtagen, wie man dem vorbeugen könne. < > Lnecrn berichtet, der Bischof vonsei am Osterdienstag < t7. April) mit seinen Pente» gegen den Herzog von Mailand ausgezogen. Beschs'Ans dem Tag zu Zürich soll man sich berathcn, wie dort die Rübe wieder hergestellt werden köniw
2?»5.
Zürich.
I/iU7, 24. April (Gcoru).
iTtaatSarclnv Bern: Allgenicinc eidgenössische Abschiede. W. ^ l t
zic.ch'
tt. Bern soll den Klagen der Kanflente gegen 2Uirkhard Roggwhlcr wegen Verwüstung der ^abhelfen. I». Der Bischof von Sitten nnd die Landschaft Wallis haben, ungeachtet desgegangenen versiegelten Anlaßbricfs nnd des daraufhin von den Eidgenossen gegebenen rechtliche" ^
schcids, das Herzogtbum Mailand mit Krieg überzogen; Lncern nnd Unterwaldcn haben ibne"
Knecht