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3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
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261
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Februar 1ck87. 2ti1

i^ich »lochte gar lichtlich solichcr Mangel au Müntz begeben, das andere Fr lieben (5idtgenon s» selbsbitten wurden zu münzen."

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>2>ant»a>cl,il> X'iiccr» eucclNtral'schicdcsammlunq. >l. ?>r «2taat»arct>iv Bcr» : Allgemeine cidqcnessischc Abschiede, il. ZV,

Boten: Zuriet,. Meister Binder. Bern. 'Anton Schöni. ltuccrn. Schultheis; Kranicr; Pcler/»»»lann. li r i. Heinrich Berner. Schwhz. Bogt.(ichi. lintcrwalden. Heini Hcvdcn. Zug. HeinrichUNlad. Glarus. Heini Jennili.

Hiniichtlich des Münzgcschäfts eröffnet Zürich, das seine Antwort in Schritt gesetzt hat, es wolleletzten Abjchjod der Münzwcrthnng wegen annchiiicn, jedoch ohne Anerlennnng einer daherigen Bcr

bc> Bitte der sechs Orte zu entsprechen, wobei es aber seine vom heiligen) ^langten Münzfreihciten und Privilegien vorbehalte, also das;, wenn es ihm gut und nothwcndig) >>lk, es für sich und alle diejenigen, die in seinen MünzkreiS gehören, nach altem Herkommen selbstAtii antwortet, es gefalle ihm übel, das; man schon zweimal Tag geleistet und eine

uzweUbnng aufgestellt habe, ohne Bern dazu einzuladen. Man soll allen vm Orlen gemeinsam einencille^ Mnnzmeister von Basel, Zürich, Bern und Frciburg dahin bcrnsen, sie beeidigen, dann

lllice ^ ^ Silbcrninnzen nntersilchen lassen, und darauf hin eine leidliche Wcrthnng aufsehen,

um letzten Abschied mit de» sechs Orten bleiben, wenn auch Bern, was pnccrn leid thälc,

kitteten sollte. Man soll die Ordnung wenigstens auf zehn Jahre feststellen, und wahrend dieser»>c>» ^ Eidgenossenschaft nicht münzen. liri und Schwvz stimmen wie purer», doch gefiele ihnen, das;lief ;c> ^^rte.-die beschrotencn Büchelinger oder Gcnowcr Schilling soll man nicht nehmen", wegbc>/ Jedermann die bösen von den guten Stucken leicht unterscheide, llnterwaldcn besorgt,

ka >»erdt bei dieser Wcrthnng nicht bleiben, »och der gemeine Mann das erleiden mögen. (5s"'cht beitreten, wohl aber bei der früher verabschiedeten Wcrthnng bleiben. Zug wie purer»,Wies;"^ ^^b>hz, tritt demjenigen bei, was die sieben Orte gcmcinsai» oder der Mchrtbeil derselben be-»icht ^ Glarus will beitreten, wenn die sieben Orte gemeinsam den Abschied annehmen; sind sie aberbchalt""^^' ^ ^achi' nochmals heimbringen. Hierauf wird Zürich ersucht, dem Abschied ohne BorBoich ^'^rcteiij die Boten aber erklären, sie haben dazu keine Bollmatt,i, sondern müssen bei den drei^cj,or " bleiben, welche in ihrer Herren schriftlicher Antwort enthalten sind. Weil nun Zürich nicht^l»m lg,»,,, auch Bern noch einen andern Tag begehrt, so wird beschlossen, die Sache heim

Ansuchen an Zürich, Bern und llnterwaldcn, sie möchten mit den übrigen OrtenBorl/l^'" bandeln. Zürich soll durch der sechs Orte Boten noch besonders ersucht werden, seinen dritten^hto l' ^ lassen, wenn man die zwei erster» annehme, und daher zu versprechen, das; es zehn

Biiin »iünzen wolle. Würden aber auch weder Zürich »och Bern beitreten, so soll doch der

zwischon brn übrigen Orten abgeschlossen werden. Deshalb soll man wieder zu purer» sein.