Druckschrift 
3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
Entstehung
Seite
260
Einzelbild herunterladen
 

Februar 1487,

Gotteshauses Pfäfers wegen wird der Bericht der Boten von Ziiricb und Glarus angehört, welche oav'lk»im Namcrr der eidgenössischen Orte und in Gegenwart des Bischofs von Chur Rechnung aufgenommen »>'des Gotteshauses Schulden und Gegcnschnldcn erkennt haben, und meinen, es wäre gnt, wenn derin das Gotteshaus zöge und auch eine Reformation an den Eonvcnthcrrcn geschähe. Das Alles »»"^man bis zum nächsten Tag zu bedenken, t. huccrn kam gegen die Stadt Bremgarten vor der Eidgcm'"^Boten von desFallbanms" wegen, Es wird erkennt, daß die von Bremgarten den Fallbanm sosollen, daß stucern keinen Anlaß zur Klage habe. Können sie sich nicht vereinigen, so sollen dieBremgarten einen Tag sehen und ihn gen pucern verkünden, Zürich und Zug, auch die Bögte 'Baden und vom Wagenthal sollen im Namen der Eidgenossen dahin kommen, unparteiische Lch>^^vornehmere und darauf entscheiden, Die königliche Bereinigung wird berathen und mehrfach >>»schlag abgeändert, ES soll deshalb an Sk, Georgstag nächsthin zu Zürich wieder gclagt werden,so ver die künglich verehrrung zugesagt vnd angcnomen wirdt, Sol die der küngklichen Maicstat int hi»au-gegebcrr, Sunder bh vnnS behalten werden biß die küngklich Maiestat vns Ehdtgenossen vnscr ftblst'^'ouch bestätiget hatt, vnd so das beschielst, Sol demnach eins mit dem andern vberantwurt werdcuI». Heimbringenvnscr Ehdtgnosscn vor: Bri bcger der Bäpstlichcn Bcrehnnng halb, die nil hi»»- ^gebcrr, Inen Sh dann vor Ir Eonfirmation vnd Absolution vorr wägen des Tals Purinen vffgcriäüwie man daruff an Ratt der gelerten fundcn vnd cigenlich Bnderrichtnng hatt, Das vnser heiligerder Babst Solichs rrit tun mag oder sol, es werde denn vom Herzogen zu Metstand vnd den Ordim»^der Kilchenen dasclbs geworben vnd begcrt", ebenso das Anerbieten des päpstlichen Boten, diese AiüG^zu vermitteln, ii. Heimbringen bis zum nächsten Tag zu Pueern die Verantwortung des Peter A»^über die schmählichen nnd »gerechten Zureden des Johannes Schilling, UnterschreibcrS z»1^. Man soll es bei dem AuStrag des rechtlichen Handels zwischen dem Biscbof von Sitten »rss ^land bleiben lassen rrrrd ferneres Hinlaufen von Knechten hindern, I. Bern soll Eopien der könhst^,Bereinigung den Städten Frciburg und Solothurn schicken, und sie auffordern, daß sie ibrederr Tag zu Zürich schicken, »»». Solothurn soll seinen Bürger Wclti von Nencnstein anweise»,dem zu Bern ergangenen Nrthcil gemäß den Hans Heinrich, Bogt von Zwingen, zu befriedigenBote von Luccrn soll heimbringen, daß seine Herren mit Sunnenberg und Iüntcler verschaffen, die >>l slation von dem Urthcil zu Schaffhailscn abzustellen, angesehen die Bereinigung, so wir alle >»>>haben. «». Heimbringen, als die vier Jahre unscrs Vertrags mit Eonstanz in Betreff des Landgen^'' ^Thurgau vcrftosscrr sind, wie man sich damit irr Zukunft halten wolle, >». Der pandvogt im Tl'"^stsoll sich um den Todtschlag, an des Hessen Söhnen begangen, dessen Thätcr von denen vongefangen und wieder lcdig gelassen sind, erkundigen nnd auf dem Tag zu pueern bcriclcken,» ^

Bot weiß zu lagen, wie vnscr Ehdtgenosscn von Zürich sich verantwurt baben vff das schriben, l4' ^ ^die Botten zu pucern, von der Münz wegen versammelt, an sh getan ist vmb den artikcl als st'vorzubchalten, ob es die notturft vordcrrr wurde, mögen zu münhcn vnd besunder das es »il >»mehnrrrrg, sunder dem fug bcschehen ist, ob hernach in Zit solicher Bcrkomnisse Mangel an»>vnd notturftig wurde zu münhcn, das sh dann solichs nit hindcr den andcrir Orten vndersta»,das an sh bringen vnd sich in sölichcr maß darin halten wollten, das es Inen vnverwiscntlichVnd btsrrndcr meinen sh kein Fünfer mer zu münhcn. Doch das sv sich ir Frühest damit »i>

Hoffen orrch ander Eidtgnosscn lassen es dabo beliben vnd erkennen, das es nil vnbillicb bescheä'^ ^