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3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
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25 ti December >486,

Bern, pneern, Schwhz und Glarus, ihre Boten im Namen gemeiner Eidgenossen den Boten von SchalstHansen zu Rath und Unterstützung beigegeben, e. Die Botschaft des Herzogs von Oesterreich stellt dcwAnsuchen, die Verhandlung über die Vereinigung mit dem römischen König zu verschieben, der Her'Mwerde mittlerweile seine Botschaft von Ort zu Ort senden, um die Gründe der Verzögerung mitznthestc"'Antwort: Man werde diese Eröffnung heimbringen, Sonntag nach Maria Lichtmeß s 4, Februar) wer^ohnehin wieder ein Tag in Zürich geleistet; wenn dann die österreichische Botschaft dahin komme, stwerde man sie, wie gewohnt, anhören, «I. Ferner wird den herzoglichen Rathen mitgetheilt, Solothi»"sei bei Mittheilnng des Vertrags in Betreff des Schlosses Mönchenstcin fast unruhig geworden, wen"däs Schloß nicht sofort ans der Hand derer von Basel kommen sollte. Da der Vertrag nämlich lattle,es soll dieses beförderlich geschehen, so meinen sie, sollte diesfalls durchaus kein Verzug eintreten,sonst würden sie whter dazu tun". Die Eidgenossen bitten daher, die österreichischen Räthc möchtebewirken, daß der Herzog unverzüglich das Schloß zu seinen Händen nehme. «. Dem neuen Vogt stBaden wird gestattet, statt des baufälligen VogthauseS ein anderes Haus in der Stadt zu beziehtMittlerweile soll das VogthauS gebaut und ausgebessert werden. Zu diesem Zweck sollen ein Bote vonZürich und der Vogt mit Werkmeistern nach Baden gehen und über den Bau sich bcrathschlagGt. Die Boten sollen ihren Obern berichten, wie dem König von Frankreich wegen des Herzogs vonSavohen geschrieben ist, p.-. Zürich klagt, der Bischof von Sitten und sein Anhang verunglimpfen, v'vverlaute, die Zürcher mit allerlei Reden und geben sich alle Mühe, den nach Zürich in den Sachenzwischen Wallis und Mailand angesetzten Tag zu verhindern, als würde in Zürichs Absichten Mißtrauengesetzt, obgleich es diesen Tag nicht selbst gesucht und jederzeit für gütliche Beseitigung der Sache ßstverwendet habe. Es bittet daher Zürich, solchen Verläumdnngcn kein Gehör zu schenken, I«. Zur^'beschwert sich ferner darüber, daß man, ungeachtet beschlossen worden, daö ziemliche Anerbieten Zürnst'auf dem letzten Tag bezüglich der Münze heimzubringen, dennoch den Vögten zu Baden und in denfreien Acmteru den Befehl crtheilt habe, nach Mellingen, Bremgartcn und andern Orten zu gehe» »stihre althergebrachte Münzwerthung abzuändern. Nichtsdestoweniger erbietet sich Zürich, eine Botschaft vo»Ort zu Ort zu senden und bittet, die Orte wollen alsdann iren gcwalt" versammeln.

Der Band Zürchcrabschndc des SwatSmchivs Freidum Nr, Ni! datirt diesen Abschied I48t! uff Taut Hilarientaa < l'!cnthäll aber nur ». I». «i, I'.

Zu Uri.

I^U7, 5. ZKlUltU' lauf der heil, :> nmiigc Abtnd)

Staatsarchiv Lueern: Allgemeine Abschiede lt tltt.

n. Da Zürich seine Botschaft in die sechs Orte geschickt und begehrt hat, sie möchten mit ist"der Münze wegen einen Tag leisten, so wird ein solcher nach Lueern angesetzt auf den Z2, IauuKUri soll den Tag an Zürich verkünden. I». Die Zuschrift des Abts von Disentis und des Ammc»>stund Raths daselbst, sowie die im Namen gemeiner Eidgenossen ihnen von Uri ertheilte Antwort sollBote heimbringen, «?. Die Angelegenheit zwischen Mailand und Wallis soll auf dem ersten Tag, d"zu Zürich gehalten wird, vorgenommen werden, da in dieser Sache bisher meistens zu Zürich verhaud^worden ist, «I. Auf dem Tag zu Lucern sollen die Boten ihre Meinungen eröffnen bezüglick, der Wo>"'