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3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
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Juli 148ti.

272.

Zürich.

1l Z. Zllll (Montag nach Pcttr und Pauli.

Staatsarchiv L»c.r»: Allgemeine Abschiede. II. ZV». Staatsarchiv Zürich: Allgemeine Abschiede. > Ii».

Boten: Zürich. Heinrich Röist, Bürgermeister; Johannes Waldmann, Altbnrgcrmcister; EnnradSchwend, Ritter; Meister Ulrich Widmcr. Bern. Thüring Friller, Doctor und Stadtschreibcr. LncernWerner von Meggen. Uri. Andreas Bcroldinger, Ammann; Jacob im Oberdorf. Schwhz. RudolfRcding, Altammann. Untcrwalden. Heini Heiden. Zng. Haölcr. GlarnS. Hans Schübelbach^Scllelmeistcr; Ulrich Landolt. Frei bürg. Dietrich von Endlispcrg, Ritter. Solothnrn. Hans vomStall, Stadtschreibcr.

t». Da der von Gundelfingen in seinem Streite mit den Kenten zu Märstcttcn behauptet, die dortigeKirche sei eine Filiale von Wigoldingcn, so wird erkennt, bis zum Entscheid dieses Punkts soll die Kirchszu Märstelten nach dem friihern Beschluß verschen werden; der Bischof wird ersucht, keinen Bann deshalb ausgehen zu lassen, der Bogt im Thurgan soll die Leute zu Märstettcn schuhen, t». Das Mittagessen, welches beim Gintritt eines neuen Bogtö von Baden jewcilcn diesem und den Boten der Eidgenossen im Garten zu Baden gegeben wird, soll wie bisher aus gemeiner Eidgenossen Geld bezahltwerden, «. Schwhz wird beauftragt, von dem Gcldc für die Roßhcindlcr, das bei ihnen liegt, de»Voten, welche dieser Sache wegen zu Mailand gewesen, äl) Gulden für ihre Bemühung zu gebe»,1. Wegen des Streites zwischen Wallis und Mailand wird ein anderer Tag nach Zürich gesetzt auf Unstt>Lieben Frauen Tag zu Mitte August (15. August). «?» DcS Anstands wegen zwischen Lncern und demAmmann Bürglcr von Unterwaldcn werden beide Theile gebeten, die Sache ruhen zu lassen, es ff"auch Lncern seine Angehörigen anhalten, Bürglers und KüncggcrS wegen sich ruhig zu halten und niclch'zu thun, was Feindseligkeiten herbeiführen könnte. 4'. Die Tröstung, welche die Widerkchrc ihres BatcEwegen denen von Mellingen geleistet habe», soll ihnen keinen Nachthcil bringen; die Tröstung soll aberzu Mellingen hinterlegt bleiben, bis sie vor nnscrn Eidgenossen von Zürich bewiesen haben, daßBater todt sei. Schaffhauscn begehrt der Eidgenossen Rath in Betreff eines kaiserlichen Mandatsdas von ihm eine Summe Geldes als Hülfe gegen die Türkei: verlangt. Hierauf wird erkennt, UKaiser zu schreiben, er möchte Schaffhauscn, das vor Jahren durch große Ausgaben des Kaisersder Eidgenossen wegen arm geworden sei, mit dieser Znmuthnng verschonen; v) den Herzog von Oesterreich zu ersuchen, daß er sich ebenfalls für Schaffhauscn beim Kaiser verwende; :;) Scbasfhanscn selbstin gleichem Sinne dem Kaiser schreiben. I». Die Botschaft des Königs von Frankreich eröffnetFrcundschaftSversichernngen gegen die Eidgenosse,:, der König von Frankreich und der römische Köi"hseien in Begriff, gegen einander zu kriegen. Der König von Frankreich habe mit Bedauern vernomm^daß entgegen der Bereinigung eidgenössische Knechte seinem Feinde zulaufen. Antwort: Solches gesetztwider den Willen der Obrigkeiten, man werde Borkchrcn treffe», es zu hindern. Die Botschaft bcsclP'^sich ferner, es verlaute, als wollten die Eidgenossen der Bereinigung mit Frankreich zuwider mit dc>"römischen König ein Bündnis; schließen. Antwort: Man habe deshalb einen Tag angesetzt, aber in ^Sache noch nichts entschieden. Ferner begehrt der König von Frankreich von den Eidgenossen HülseKnechte. Antwort: Man zweifle nicht an günstigem Bescheid, wenn der König sein Gesuch bei den L)b:>4