April
rathichlagcn, wie sie das Schloß in ihre Hand bringen, Basel bietet diesfalls Recht ans alle Orteder Eidgenosscnscbaft ,, gcmeinlich und snndcrlich Solothnrn nimmt dieses nicht an, will aber zn Rechtkommen auf die Botschaft der Eidgenossen, welche der Vermittlung dieser Sache wegen gehandelt hat,^>ese will sich dessen nicht beladen, indem das ihren Herren und Obern zustehe. Man beschließt, die--»che ,o anstehen zu lassen bis zn dem Tag, der „Hut über acht tag" (Sonntag Jnbilate, lti, April)Herzogs von Lothringen und des (trafen von Valcndiö wegen nach Solothnrn angesetzt ist. Auf/evm Tag sollen alle Orte ihre Boten mit voller Gewalt versehen, auch die Rathöbotschaft von Basel^ 'ich einfinden; da werde man rechtlich oder gütlich den Streit zn schlichten suchen.
S o l o t h u r n.lti. bis 2.'j. April.
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^taatsar^,iv ^olotliur»« Urkunde
Herzog Sigmund von Oesterreich schreibt an Zürich, der römische König Marimiljan „beger sinenan vnö Eydtgcnosscn zn bringen", Zürich möge dieses den Eidgenossen kund thnn und einen Tag^ ansetzen, I». Auf Begehren Berns wird dem Papst geschrieben von ihres neuen Stifts wegenw>,e Probst ein Ercdenzbricf gegeben, «». Auf Bitte der von Schwyz gebürtigen Ehefrau desSchmittcr verwendet man sich bei Basel schriftlich um des letzter« Entlassung anS demzejvgriiossen Boten, die jetzt sich zn Lyon befinden, um die letzte Zahlung an diedir dulden in Empfang zu nehme», schreiben, der General des Königs zn Lyon verlange von ihnenKiw 'vauptbricfe und Vcrschreibungen, die uns von dem König darum gegeben sind, und sie könnena» ^ ^ ^ ^ ^azahlung nicht erlangen. Darauf wurde an Bern und Luecrn geschrieben, aber die Briefegcfllnden. Hierauf wird beschlossen, unter dem Siegel von Bern und Solotbnrn einedn» sämmtlichen l5t»,<)0l) Gulden aufrichten zn lassen, worin alle Briefe, die der König
da»» Eidgenossen diesfalls je gegeben haben möchte, eassirt und vernichtet würden, und
' >cie Finalgnittanz den Boten nach Lyon zu schicken. Das geschieht, und es wird de» Boten dazu'biicn Königs Generale sich mit dieser Ouittanz nicht begnügen wollten, so werde man
laiche unter aller Orte Siegel nachsenden, Lnecrn wiro beauftragt, eine solche Ouittanz anf-^ Der Herzog von Lothringen sucht um eine Vereinigung nach. t. Jeder Bote weiß, was
- "»gS Boten der Messe zn Lyoil wegen angebracht haben, und was ihnen darüber geantwortet'^öuig von Frankreich wird auf Begehren seiner Anwälte geschrieben, daß diese sich wohlhcu ^ben, sg dem Herzog von Lothringen in Betreff seiner Anwälte, I. Bern soll den
" ^lendiö weisen, bei dem Bericht zu bleiben, k. Die Späne zwischen dem Herzog vonGrafen von ValcndiS um das Schloß Bcanffremont, weshalb dieser Tag angesetzt ist,^ Eidgenosseil dahin vertragen, daß der Herzog den Grafen für alle ihre Ansprachen geben soll
i >, ^''usche Gulden oder das Schloß Bcanffremont, welches er tdcr Herzog) will, „mit vndcrschciden,^ ^ Kordon weißt zn sagen, Sover das der Herzog in den nechsten zwey Monaten zusagt".^Giassn von Valendis sollen die Verbindung mit dem römischen König um des Schlosses Beanffremont
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