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December 1485.
25,t.
Zürich.
ZI. ?)0tt'lllhor (Samstag nach dcr Kindlincntag».
Staatsarchiv Zürich - Allgemeine Abschiede, l. (((.
Auf Begehren Herzog Sigmunds von Oesterreich wird der auf Hilarii i486 nach Konstanz angesetzteTag des Möttelis und der Stadt Lindau wegen auf den Sonntag Rcminiscerc in der Fasten (4 9. Februar»verschoben. Die Gefangenen sollen, sofern der Streit an diesem Tag nicht beigelegt werden kann, ausden Sonntag Oculi (26. Februar) darnach wieder gestellt werden.
255.
Zürich.
!). ZitNUNt' (Montag »ach Cpiphaniä).
Staatsarchiv Lucern, Lucernerabschiedesammlung. ».2117. Staatsarchiv Zürich- Allgtniciuc Abschiede, I,((Z
Boten: Zürich. Hans Waldmann, Ritter, Bürgermeister; Heinrich Röist, Altbnrgcrmcistcr; ku»»^Schwcnd, Ritter; Meister Ulrich Widmcr. Bern. Jörg vom Stein. Luccrn. Lildwig Seiler, Altschu >heiß. Uri. Hans in der Gasse, Altammann. Schwyz. Rndolf Rcding, Ammann. Unter waldc»Frnonz. Zug. Werner Steiner, Ammann. Glarus. Ammann Tschndi. Frcibilrg. DietrichEndlispcrg, Ritter. Solothurn. Hanö Ochscnbcin, Seckclmeistcr.
(5ö ist die Nachricht eingelangt, es seien Einige in Feldkirch gefangen und gefragt worden »"'hätten eingestanden, sie seien von einigen Orten bestellt, um Fcldkirch zu verbrennen. Hierauf wird dc»^»von Feldkirch geschrieben, sie möchten nnS über den Sachverhalt in Kenntnis; setzen und wenn die ^sangenen wirklich solche Aussagen gemacht hätten, so sollen sie mit selben nicht eilen, sondern sie behalte»,bis die Eidgenossen ihre Unschuld in der Sache dargcthan hätten. I». „Herrn von Kostenz ist geschnc^"'das fürnemen abzustellen, so er der zechen Pfunden halb vmb die etlichen fachen fürnimpt, dann cS »>^nit erlitten werden." «. Auf letztem Tag ist beschlossen worden, eine Botschaft ans drei Orten 'Wallis zu schicken. Das ist nun noch nicht geschehen, aber man hält cö für nothwcndig. Da jedochverschiedener Ursachen wegen nicht Boten schicken will; so wird, damit Krieg vermieden werde, bcschl^"'Bern, Uri und Schwhz sollen ihre Boten nach Wallis schicken, um zu bewirken, daß der Anlas;nommcn, der Krieg abgewendet oder doch der Waffenstillstand verlängert werde. «I. Lucern wird d>wdie übrigen Orte ersucht, seinen Untcrschrcibcr Johannes Schilling in Zukunft nicht mehr zu eidgenosss^Geschäften zu brauchen, sondern ihn ruhen zu lassen, wenn in Luccrn Tage gehalten werden.
Beschluß, das; Zürich, Luccrn, Schwyz und Glarus ihre Boten auf St. Scbastianstag (20. Januar) p"Vermittlung zwischen Abt und Stadt Schaffhauscn und Graf Sigmunden von Lupfen in beider Parll'^Kosten nach Schaffhanscn senden sollen, wird neuerdings bestätigt, r. In Betreff der Streitig^"zwischen Lucern, Schwyz und Unterwalden einerseits und Uri anderseits soll von den übrigen Ork»Tag in Zyg abgehalten werden und beider Parteien Boten sollen sich zu gütlicher Verhandlung b<4"'mächtigen lassen. K. Da zwar die Mehrheit aber doch nicht alle Boten zum Abschluß der Vereinig'^mit dem Papst bevollmächtigt sind, so sollen diejenigen, welche ohne Vollmacht sind, die Sache noch"^