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3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
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225
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December 1485. sZZZ

^gen, wird, da der Vogt nicht erschienen ist, dem Boten von Zug befohlen, daheim zu bewirken, daßbleibe auf den angesetzten Tag vor dem zwanzigsten Tag vor der Eidgenossen Boten erscheine, indemKlage Handlungen betrifft, die er in gemeiner Eidgenossen Namen in amtlicher Stellung gcthan hat.Die Herren und Städte, die vormals auf den Tag beschrieben worden sind, sollen dazu neuer-eingeladen werden, ebenso Ulm, Mcmmingcn und Bibcrach. >». Jeder Bote weiß, wie Herr Jacobbettest persönlich auf diesem Tag erschienen ist, das, was ihm bisher von Lindau widerfahren, erzählt,Eidgenossen für die bisherige Hülfe gedankt und gebeten hat, das man ihm ferner beistehen wolle.Glarus und Solothurn sollen sofort die Namen derjenigen, die sie nach Lyon um die l5,ltt>l> Gulden^lken wollen, nach Luccrii melden, damit die Ercdcnzbriefc ausgefertigt werden können. i. Die auf^scni Tag befindlichen Boten von Lucern, Uri, Schwyz und Unterwaldcn sollen heimbringen, daß die vierOrte ihre Herren bitten , ihrer Streitigkeiten wegen ihnen einen freundlichen Tag zu vcrwilligcn.

äu «>. Die sechs Artikel der päpstlichen Vereinigung lauten wie folgt: (Staatsarchiv Bern. A. E. A. 0.182. Anhang zu demchicd von Sonntag vor Thomc 1485 zu Zürich). Die Artikel der Vcrstänlnuß mit dem Vapst. Zu dem Ersten, DaS wir obgenantcnf Anesse» vnser Vndcrtanen vnd Verwandten als obstat, Zn Zit discr Verepnung vnbruchig stan belibcn vnd verharren wellen gegensZ genanten vnserm allerhciligstc» Herrn vnd der heiligen Römischen Kilchen in gutem friden, luter srüntschaft, Stille vnd^lliteit, vnd mit dehcincn kriegen, arglisten, widerwertikeitcn, bclestigungen oder bctrübungcn die selben Kilchen, Sine hcilikeit^ Anwandten als obstat, anfachten, bekümbern noch kriegen werden gestrap oder vngestrags, Sünder mit vnS luter liebe, trüw,a vnd guter srüntschaft in WhS liebster Sünne der kilchen vnS »lhscn, die lieb zu habe» vnd nach zu volgen, also das die intttrichen, landen vnd herrschasten vnd obcrkeiten frylich durchfaren vnd wandlcnde handle» mögen an all bctrübung vnd bclcsti^ Tas wir auch gestragS noch vngestrags durch vnser Herlichkeit, crtriech vnd hcrrschastc» nit geben Paß. Durch- oder Zugang,^ >>> enthalt, hilsf oder fürschub den vinden, anvächtern oder durchächtern, Herren oder Herrschaften noch cinich andern Personen,wellend oder vnderstand, sräuell, beschedigung, vindtschast, Schaden oder Krieg zuzcfügcn der heiligen Römischen Kirche»,^ «uist^ljchen Glauben, dem genanten vnserm hl. Vater dem Vapst oder, als obstat, Sine» verwandten, noch daS wir sy nitAbbruch lügen an Iren Herrschaften, Personen, Oberkeiten, Güter», Rechten, Zryhciten oder gewonheiten bisher bruchtAltem erlangt, heimlich noch offenlich, Sunders mit so großem vlnfi vnd wir mögend, wellend wir daS wenden nachAntstrn, ob dem genanten vnserm heiligsten Vater dem Bapst zu Zit solicher cynung vnd in der heiligenMilchen, des heiligen Eristenliche» gloubens oder siner heilikeit Sachen oder als obstat anligcndcn Geschäft hilsf vnd Zubnfirn not were oder wurde, vnd Sin heilikeit v»S zu vffeuthalt vnd sich, der Kilchen, des Gloubens oder siner Hcilikeit^ ervordrete, So dick vnd wenn sich das begibt, das dann wir genannten Eydgnossen, nämlich von Zürich, Bern, bueern,tiz Dnderwaldcn, Zug, Glarus, Friburg vnd Solothurn als gehorsame Sün vnd Diener der Kilchen in solichen der Kilchen,

dist °t>cr Siner heilichkeit als obstat geschäften vnd Sachen vnser» Vndertanen, Soldnern und Lüten vnd Wapnern tüunst

Atachi Hinzugan geben wöllcnd vnd vcrwilligcnd, das sy sich in siner Hcilikeit als obstat Dienst vnd Sold zu derselbe» siner

Hülst,-,... .». .

^ verzugent zu hilsf, Waffen nemcnt vnd zustechend, im Hilff vnd Dienst zu kriegen, pickende So er vnd wir von vnscrn

schinbarlicher Vindtschast solicher vnserer vndcrtanen hilffs vnd ZuloüfS nit bedörffend vnd so dik sin Hcilikeit

^ ^^n vnd gcwapneten als obstat notturstig wäre vnd vnS ersuchte, daS dann die der Zal zu siner Heilikeit, zu zylen

'ffüin soll. Ob solich vnser Söldner, Gcwapneten vnd lüt zu Schifflichem oder merischem Krieg nicht, Sünder allein vff

l«ie gebraucht werden sollen. Zu dem Dritten. Seine Heiligkeit soll jedem Zußknccht, so viel ihrer in seinen Dienst treten,

od». ^ rheinische Gulden und ob Sach wäredaS cttlich rytend", jedem Reitenden IN rheinische Gulden monatlich Sold" vohn - -

"bstehl.

r,h. hrbcn, anfangend wenn die beute aus ihren väterlichen Elze» ausbrechen bis sie dahin zurückkehren, unter Bedingung,^»ru' halten. Zu dem Vierten. So oft Seine Heiligkeit vnS solcher gestalt zu Hilfe mabnt, soll er jedem der x Orte zu

leih ""b Bereitung solcher Manung 1VNN Dukaten geben, abgesehen von dem Sold der beute. Zu dem Zünften. Dauert^ ^"iEr, so hat der Papst icdcm Ort abermals IWl) Dukaten zu geben. Zu dem Sechsten. Soll Seine Hcilikeit vns Eid>> Untcrthancn vnd Verwandten für besohlen halten, vnd der heil. Kirchen in aorporl, u. s. w. Siehe den Bund

^bruar i486. Den päpstlichen Brief, datirt vom 18. Oetober, siehe Beilage IS. jj >>> bis n nach dem Zürchcrabschlcd.

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