December 1485.
Crurrad Schwend, Ritter; Meister Ulrich Widmer, dcö Raths. Bern. Heinrich Matter; Anton» Schon'-Lncern. Ulrich Feist; Heinrich Fcrr. Uri. Ammann in der Gasse. Schwyz. Rudolf Reding , Am-mann. Untcrwaldcn. Vogt Frnonz. Zug. Am Latten. Glarns. Landschrcibcr Rietler. Freibnrg-Dietrich von Endlispcrg, Ritter. Solothnrn. Hans Ochscnbein, Scckclmcistcr.
»». Herzog Marimilians Botschaft ist mit verschiedenen (nicht näher angegebenen) Aufträgen vonOrt zn Ort geritten. Ans dem heutigen Tag aber hat sich Niemand von des Herzogs wegen eingefunden-Daher ficht man vor der Hand sich zu keiner Antwort vcranlastt. Unterdessen soll man dem Treibe»der Aufwiegler, welche für den Herzog in der Eidgenossen Gebieten Knechte anwerben und wcgfühw',möglichst Einhalt thun. Auch an Abt und Stadt St. Gallen, sowie nach Appenzell, Thnrgan, Sarga»s,Baden und in die freien Aemter wird geschrieben, dast solches Gelänf abgestellt werden soll. I»- S"Graf von Valcndis und der Herzog von Lothringen sind behufs Vermittlung ihrer Streitigkeiten »»den Tag von Consta»; zu laden. « . Die Boten von Bern sollen dafür sorgen, dast der Frau des Schnudl»dic zn Baden gelegen war, gegen die Stadt Brugg zum Recht vcrholfcn werde. ,1. Die Botschaft desPapstes begehrt Erneuerung der Vereinigung, in welcher die Eidgenossen mit seinem Vorfahren, P»ssSirtus seliger Gedächtnis;, gestanden. Da nun ein Tag nach Eonstanz gesetzt ist, so sollen die Botenstrnction einholen und so zeitlich von Hause abreisen, dast sie Montags vor Hilarii < U>. Januar) z»seien, wo man der päpstlichen Botschaft Antwort geben und dann nach Constanz reiten will. Der AntuMdes Papstes wird den Orten als sehr ehrenvoll empfohlen und jeder Bote erhält eine Copic dergeschlagenen Artikel in deutscher Sprache, r?. Bern und Freibnrg haben nach Inhalt des Berichts,zn Münster gemacht worden, Zahlung geleistet und verlangen nun den Schuldbrief heraus. Das w>man heimbringen. Z. Gabriels von Vocgn, des mailändischen Boten, Vortrag und der Anlastbrief jsslss»Wallis werden angehört. Man will gemeinsam bei Bischof und Landschast Wallis Schritte thun, da»»'der Aulast angenommen und der Krieg abgewendet werde oder wenigstens Verlängerung des Stillst»»^erfolge. K-. Bern soll sich erkundigen, wer den Diamant kaufen wolle und wie theucr. Auf dem ai'jsssetzten Tag zn Zürich will man dann über ein Angebot rathschlagc» und gleichzeitig auch diebehandeln, ob man den Erlös vom Diamant und etwa noch eine Steuer auf den zugewandtenund gemeinen Herrschaften für Mühlhanscn verwenden wolle. I». Auf gleichem Tag soll man antwort"'-ob man den Unterschreiber von Luccrn, Johannes Schilling, seiner mistfälligen Handlnngsweisc wcP"noch ferner zn eidgenössischen Geschäften brauchen wolle oder nicht, i. Bern soll nach Frankreich sclstt»^'man werde die letzte Rata dcö bnrgnndischen Geldes „ictz nach der hochzit" (nach Weihnachten» befördertabholen. Die zn Lnecrn dafür auszustellende Quittung soll auf den Tag zn Zürich gebracht werden. K S''Münze, besonders der Fünfer wegen, findet man, es sei jetzt, wo man nicht wisse, ob der Anstand mit Li"d^zum Krieg führen könne, nicht der Zeitpunkt, um etwas vorzunehmen. Man soll daher bis nach deinzu Constanz die Sache ruhen lassen. An Lnecrn soll jedoch geschrieben werden, es möchte inzwisch"' ^Fünfer nach ihrem Werth eursiren lassen. I. Die Sache der Rosttänschcr halb soll anstehen bis dicHandlung zwischen Wallis und Mailand zn Ende geführt ist. Hinsichtlich des anhängenden Stt^zwischen Hans Rnst und Mithaftcn von Lnecrn und dem Masenrieter von Pfvn wird erkennt, ss ha^beim früher» Ablchicd sein Bewenden. Es soll Kundschaft eingenommen werden und nachher st'"Sache vor die Eidgenossen zum Austrag kommen. Masenrieter sei nicht schuldig, dem Rnst nachzu folgen. Auf die Klage des Hans von Laudenberg gegen Vogt Bachmann von Zug, eincS