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3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
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November <485. ZAj

schaden bringen soll, Ueber alles das sollen in Zürich die Entwürfe aufgesetzt und dann allen Ortenzugeschickt werden,

252.

S t a il S.

?1. November (Monlag vor St yalharin!»

^taatsarcl,iv ^ucern Allgemeine Abschiede, ll. 2!»5.

tt. Alls den nächsten Tag sollen die Boten antworten, ob das Gut des Summer, der zu Badenleiblos gcthan worden, in Verbot gelegt werden soll oder nicht, da der Untcrvogt Hans von Mumpslstaubt, solches sei den Eidgenossen gefallen. I». Der Untcrvogt von Baden berichtet, die hohen Gerichte^ ^zwhl hätten von 'Alters her zur Grafschaft gehört, nun aber spreche Bern dieselben an und habe die^u Ezwhl in Eid genommen. Das soll man heimbringen. «. Der Schultheiß von Baden bringt an,^ Bijchof von Eonstanz fordere wider das alte Herkommen von den Priestern und Pfründen zu Baden^ersten Früchte, Beschluß: Man wolle an den Bischof freundlich schreiben, daß er die Geistlichen undb'üündcn bei ihrem alten Herkommen bleiben lassen möchte. «I. Auf nächstem Tag will man über die^lagc der Roßhändlcr, daß sie letzte Ostern von Leuten des Herzogs von Mailand angefallen und beraubtworden zeien, verhandeln, « . In der Streitsache des Uli Müller von Mellingen gegen Hans BcrnhartZürich in Betreff der Gemeinschaft, die sie mit einander hatten und worüber zu Mellingen ein UrtheilEhingen, welches llli Müller vor gemeine Eidgenossen gezogen, wird erkennt, die Sache soll nochmals^ Mellingen ans Recht kommen und was da gesprochen wird, dabei soll es bleiben, I. Bern soll den^ngeum von Lenzbnrg in Gegenwart eines Boten von Zug peinlich fragen, Auf der Voten vonAnbringen über die Streitigkeit beider Grafen von ValcndiS mit dem Herzog von Lothringen gibtihnen den Rath, ihre Boten von Ort zu Ort zu schicken oder wenn ihnen das nicht füglich wäre,^ dkn Tag gemeiner Eidgenossen zu Eonstanz am IT Januar (Hilarii» nächsthin zu kommen. Ziehen^ das letztere vor, so sollen sie cS zu rechter Zeit nach Lnecrn berichten und Lnccrn soll dann auch^ Herzog von Lothringen den Tag verkünden. Ii. Zwischen Mailand und Wallis ist durch der Eid/oycn Boten ein Waffenstillstand bis Hilarii (l.i. Januar) nächsthin beschlossen und cS wird derselben^be wegen ein Tag nach Zürich acht Tage vor Weihnachten ( l8. Deeembcr) gesetzt. I. Auf dem^^c>, Tag ss'll man der Münze wegen Antwort geben, k. Auf dem Tag zu Eonstanz soll man überErklärung derer von Mühlhansen, daß sie Armuth halber ihre Stadt von Händen geben müssen,Endeln, i. Ebenda soll man sich erklären, ob man den Diamant und die andern Kleinodien vcr-^ und das Geld an Mühlhansen kommen lassen wolle, «i. Von Johannes Schillings, des Unter-zu Lnccrn, wegen soll man auf dem Tag zu Zürich Antwort geben,

>. in. fchlcn im Luccrnerczcmplar.

25!!.

Zürich.

1^115, 1k». ?T)ereiiiher «Freitag vor Tbom>>

2»aat»ar<«,jv Allgemeine «id.,enossischr 'Abschiede, I75. >2taat«are»,i« tnrtet, Allgemeine Abschiere, I, l«

Bolen: Züricb Heinrich Röist, Bürgermeister; Johannes Waldmann, Ritter, Altbnrgerincistcr;