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3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
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217
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August t t85.

Zürich, Bern, Freiburg uud Solothnrn, sollen Fünfer zu münzen aufhöre», die Fünfer von Wallis aber,von Savohcn mit dem pciterli, die hansanncr, die zu WiffliSbnrg geschlagen sind, sollen verrufenwerden, desgleichen alle Zehner, welche bisher für zwei Fünfer genommen wurden, Solothnrn namentlichernstlich aufgefordert, diesmal das Münzen auch seinerseits einzustellen, weil doch alle andern Orteversprochen haben, Nack langer Verhandlung mit einer Botschaft des Kaisers wird beschlossen,^ ^ Klingenberg gefangene kaiserliche Diener soll freigegeben und den Boten überantwortet werde»,üuut ne ihn mit sich fortführen. Darnach haben sie einen Monat Zeit, um zu bewirken, daß auch Mötlrei werde ans eine Tröstung zu Recht im Betrag von l <>,()<><> Gulden, Wenn das geschehen, so^tu Eidgenossen nach dem Wunsche des Kaisers eine Botschaft an ihn schicken, um der Türkenhülfeu des Königs von Ungarn wegen mit ihm zu verhandeln. Die kaiserlichen Boten sollen auch den/ telj mit sjst) ^,m Kaiser führen, in der Hoffnung, daß da seine Sache gütlich geschlichtet werden^Wäre dieses nickt der Fall, so soll eS nach Vorschrift des Abschieds gehalten werden, deren einerÖsterlichen Boten, einer denen von Unterwalden gegeben worden ist. «I. Lueern wird beauftragt,^ Herteiistcin ans den Tag, der ihm durch den Abt von St, Gallen gegen die Grafen

" Wcrdenbcrg und von Zollern gesetzt ist, ihre Rathsbotschaft zuzuordnen und hitfür den HanS Rußwelcher von der Sacke Kenntniß hat und schon zu Schaffhausen und zu Baden bei deren/ucklung gewesen ist, « . Bcfebl an den pandammann im Thurgan, Einen der gegen Michel vonuderg unziemlich geredet und gehandelt hat und doch in seinen Twingen sitzt, gefänglich einzuziehen,^ Rudere, die jenem widerwärtig sein wollten, t.Als an gemeiner Eidgenossen Boten vfffdiscn Tagv»d Her ^vhans Pfiffer durch bäpstliche fürsehnng zu der probstvc in Granveld kommen

^ ^>n demnach dnrck min Herrn von Basel die possessio» Ingeben she, onch er die rnwenklich etlichv'fft gozhnSlüt Zm gchnldet haben, ilit destminder vndcrstande einer Iil dauon mit Ge-

ssel, vnd zu trengcn, Daruf ist vnsern Eidgenossen von Solothnrn beuolhcn, den gemelten

sölicher Possession zu hanthabcn vnd davon mit gewalt nit zntrengcn lassen, er werdedel" ^ ^ ^tWick entsetzt, DeSglich ist Herrn von Basel vnd gemeinen Vndertanen zu Münster in Gran->Kschricbcn, bliben zu lassen,"

l,n^ llrtundc. >n w.lit'.r der qanzc Sandel zusammcnqcfaftl ist, stcdt im Zürchcrcrcnst'liN, I I NI Ii, jj l fehle»

'"--rnennnrlar,

2 i.

V u c er n.

<i. Teptonlhor lDiensta,, vor n-iri.,

^tna»»ar^,«v Vnrern ^ucernerabschicdcsammlun«i tt

v>alh Bern, Lchultbciß von Erlach, Uri, Vogt Tcmschi, Schwhz. Ammann Abvberg, Unter-au Vogt Fruonz. pucern, Vogt Ferr; Venner Fankhanser,

Folge eines Schreibens des Bischofs von Sitten wird ans St, Matthäustag (2l September)ii»d " ^ ^ lueern angesetzt, ilin den Anlaßbrief zwischen Wallis und Mailand zu beschließen

Regeln, wozu alle Boten bevollmächtigt werden sollen, Anck die von Wallis sollen mit VollA ^ Herzog von Mailand wird geschrieben, eS mißfalle uns sehr, daß er nicht nur

ucbof von Wallis, sonder» auch uns verachte, und in Kosten bringe, da doch der letzte Anlaß mit