218 September 1485.
den vorbehaltcnen Artikeln durch seine Boten zugesagt worden sei. Man begehrt von ihm, das; er nunden Anlaß siegle und auf den angesetzten Tag durch seine Boten anher sende. (Nota die Heid Artist^dz die r Ort dorumb sprcchent, item dz der brandschaz vff denselben landen stände vnd den bürgen, bin. wa die den nit bczalcnt, sol der Herzog daö tun.)
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Baden.
44115, 14. September <<;n.<!i«
Staatsarchiv ^'«cern; Allgemeine Abschiede, tt.2^2. Staatsarchiv ^«rich Allgemeine Abschiede I.l NStaatsarchiv Bern; Allgemeine eidgenössische Abschiede.
Boten: Zürich. Eunrad Schwcnd, Ritter. Bern. Peter vom Stein, Ritter; Thüring Friller, Doctuder Rechte, Stadtschreibcr. Luccrn. Hans Ruß. Uri. Hans zum Brunncic, Altammaun. Schlvb^Dietrich in der Halten, Altammann. Untcrwalden. Haus von Rotz. Zug. Andreas Hcinr»'Glarns. HanS Schübclbach, Scllelmcistcr.
t». Jeder Bote weiß, was der Votschaft des deutschen Ordens auf ihre Klage gegen Bern tss'NÜwortct ist. I». Dem Vogt in den Acmtern ist befohlen, des vcrläumdctcu Knaben halb zu handeln, »»rer weiß. Derer von Mühlhausen wegen wird abermals angebracht, sie seien in großer Bedräng»»'und mit 12,<>()() Gulden könnte ihnen geholfen werden, „vnd wo gemeine Eidgenossen solich Summ b»geben, so wollen st) sich mit einem Kouf an st) ergeben vnd für ir Herren vnd Obern nämcn".soll man heimbringen und erwägen. Bern insbesondere soll sich erkundigen, ob ihnen nicht mit en»>kleiner» Snmmc zu helfen wäre. Auf nächstem Tag soll darüber endliche Antwort gegeben werdn»«I. Jeder Bote weiß, was auf Begehren der österreichischen Räthc von des Grafen Jacob von TeMst»wegen an Schaffhausen geschrieben worden ist. «. Die vier Orte Zürich, Luccrn, Schwhz und Glan»sollen auf Dienstag nach St. Michclötag nächsthin (4. October) Boten nach Schaffhauscn senden, »m r»»gütliche AnSglcichnng zwischen Abt und Stadt daselbst nnd Graf Sigmunden von Lupfen zu vcrsncbe»t. Jeder Bote erhält Copie eines Aufsatzes, den des Herzogs von Oesterreich Botschaft, der HauptmannRitterschaft und der Adel im Hegau in Betreff der Sicherung der Straßen mit der Eidgenossengemacht haben. Die österreichischen Boten sollen diese Verabredung auch an ihren Herrn bringe»aus St. Catharinentag (25. November) will man iu Zürich des Herzogs dicsfälligc Erklärung erwarü»-Auf die Klage der Eidgenossen über daö Benehmen der Klingcnbcrgcr und Anderer, die gegen ^ewige Richtung handeln, versichern die österreichischen Voten, daß der Herzog diesen Beschwerden abhcll^werde. I». Hinwieder bringen die österreichischen Räthe an: r) Die von Lindau werden zuwiderewigen Richtung befehdet, P es werden in den eidgenössischen Orten bisweilen entgegen der Rillst'"^Bürger aufgenommen nnd selben wider ihre Herren geholfen, so Caspar Keller, Elans Rügg und andc>"mehr, Z) ,, des Amtmanns zu Pfirt vnd Lienhart MezgerS wegen zu Arau. ouch vmb etlich IrrigFriktal bcrürt vnser Eidgenossen von Bern, die müssen, was darin ist gehandelt." l. Denen von Klingsbcrg und Hansen Ruß soll wegen der Aebtissin von Fcldbach ein Tag gesetzt werden vor HerrnJacob von Bodman, k. In Betreff des SpanS zwischen Württemberg und Rothweil wird nachVerhandlung erfolglos ein gütlicher AuStrag versucht. Nun sollen die Acten des Proccsseö von Ort st'Ort geschickt und an St. NiclauStag (li. Dccembcr) zu endlichem Rechtsspruch ein Tag in Baden gcl'"^"