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3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
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Zlki 2uli 1485.

man eine Empfehlung an den Bischof von Eonstanz geben, r. Die Hauswirthe von Francnfcld sollman beim Markgrafen Rudolf von Hochberg empfehlen, damit sie auf Begehren bei dem zu Baden crgangenen Urthcil beschulst werden, I. Bezüglich der Angelegenheiten des Möttcli gegen Lindau u. s- w-,derentwegen dieser Tag ist angesetzt worden, wird beschlossen, das; dem Herzog von Oesterreich die Räubereienund Unfngcn, welche im Widerspruch mit der ewigen Richtung im Hegau ans Twicl und Krähen dnr)die von Klingcnbcrg, Friedingcn, Hanö Matthias von Höwdorf und Andere verübt werden, ernstlich vor-gestellt und cr ersucht werde, deshalb seine Botschaft auf den vorgenannten Tag zu Baden zn sende»-Bezüglich des Mötteli soll der Bote von Unterwaldcn heimbringen, wenn Mötteli die Kosten tragenwolle, so werde man eine Botschaft an den Kaiser oder an den Herzog behufs seiner Erledigung sclM»'besonders um zn erfahren, was des Herzogs Votschaft seinetwegen beim Kaiser erlangt habe. K. DemMatthias von Höwdorf wird geschrieben, er soll das Verbot, welches cr ans Eigcnthnm des AbtS ve»Schaffhausen gelegt, aufheben bis aus den Tag zn Baden, wo des Herzogs und gemeiner Eidgenesse»Räthc darüber sitzen werden. Ii. Hans von Laudenberg und andere Freunde des Möttcli werden eimahnt, gegen die Salzführcr von Lindau nichts Feindseliges vorzunehmen, sondern dieselben nngchi»^nach Schaffhausen, Dicsicnhofcn, St. Gallen u. s. w. fahren zn lassen, i. Die Pricstcrschaft betch»^sich abermals über eine Stcnerforderung des Bischofs von Constanz und laugnet die Kundschaft dcS 4von St. Gallen, wonach sie die Steuer zugesagt hätte. Hierauf wird an den Bischof geschrieben,solichcr Stür halb die vnscrn gütlich vnbekümbert vnd als von altcrhar blibcn zc lassen." k. Ans w>cd>»holte Klage, wie durch die schlechten Fünfer und andere schlechte Münze der gemeine Mann betrogtwerde und das Gold aus dem Lande komme, wird erkennt, ans nächstem Tag soll die alte Mnnzordn»»^so zn Lucern lit" und Anderes verhört und darnach eine Ordnung gemacht werden, damit das Gold >»Lande bleibe und die schlechte Münze verdrängt werde.

Z ü r i ch.

24. Anglist ««ss Panhoiomän.

Staatsarchiv ^ucern; Allgemeine Abschiede. Staatsarchiv ^nrici) Allgemeine Abschicrc. l. !2?>

Boten. Zürich. Heinrich Röist, Bürgermeister; Heinrich Göldli, Hanö Waldmann, beideund Altburgcrmcister; ?Reister Ulrich Widmcr. Bern. Wilhelm von Dicßbach, Ritter, Schultheis! ^von Wabern, Ritter, Schultheis!. Lneern. Heinrich Ferr. Uri. Hans Fries, Altammann. Sch^Rudolf Reding, Ammann. Unterwaldcn. Claus von Znben; von Flüe, Altammann;Zug. Rudolf Letter. Glarns. Hans Schudi. Frcibnrg. Peter von Fancignh, Ritter, Sch»^^Solothnrn. Eunz Vogt, Schultheis!.

». Auf Klage derer von Ehur nnd ans Bünden, das! dem Grafen Georg von Werdcnbcrg,mit ihnen und uns verbündet ist, nnd seinen Leuten im Gebiet des Herzogs von Mailand allerlei P^.reien mit neuen Zöllen, auch Beschädigungen zugefügt werden, wird dem Herzog ernstlich geschrieben,cr solches abstellen und seine Botschaft, die nach Lneern kommen wird, bevollmächtigen soll, in der S»zu handeln. Ebenso sollen die eidgenössischen Orte ihre Boten ans jenen Tag mit dicsfälligcn Volli»»»^versehe». I». Der Münze wegen wird beschlossen, die Orte, welche bisher Fünfer gemünzt babc»,