Juni 1485.
chm alle drei oder vier Jahre den zwanzigsten Pfenning geben soll, was sie, wie er meint, durch einenvom Abt von St, Gallen vermittelten Vergleich, freiwillig eingegangen sei, Es ist mit dem Bischof geredetworden, daß er „solich beswerd gen Vilser priestcrschafft abstelle, dann wir eins worden shcn, das sy solich geltv>t geben sollen". Im Wettern beklagt sich der Bischof, daß, wenn geistliche Personen Jrrnngcn haben von6'vchcngut, neuer Frucht oder ander» dergleichen Sachen wegen, die billig vor geistliches Gericht gehören,lolchcs verhindert und vor uns und das weltliche Gericht gezogen werde. Ebenso gehe cS, wenn Ladungenu»i verschriebene Schulden, die die Geistlichkeit berühren, von seinem geistlichen Gericht ausgehen. Fernerwerden bisweilen die Priester dazu gewiesen, daß sie einem Kläger antworten sollen vor weltlichem Gericht.Endlich werde auch „sundern Personen" das Ihrige verhaftet und in Verbot gelegt, ungeachtet die Vcrk'nigiing zwischen ihm und uns lantcr weise, wie jedermann solle gesucht werden, Ucbcr alles dieses^'lleu die Boten berichten und ans nächstem Tag dann Antwort geben. >. Betreffend die Irrung zwischen^liif Sigmunden von Lupfen und Abt und Stadt Schaffhausen, darum sie nach der ewigen RichtungVorschrift vor dem Bischof von Consta»; Recht nehmen sollen, dieser aber nicht weiter proccdircn will,beschlossen, an einem gütlichen Anstrag zu arbeiten; gelinge das nicht, so soll man Abt und Stadtbitten, bei dem eingegangenen Rechte vor dem Bischof von Constanz zu bleiben, doch daß^'cr unparteiische Leute zu sich nehme, Der Walser bringt an, der Schrünz sei ihm 5W Gulden^ncfwr Geldschuld schuldig, aber Herr Cunrad Gächuff stehe ihm davor, Beschluß: Cr möge des letzter»u> Haft nehmen und ihm dann verkünden, daß er ihn bcgnügig mache. Geschieht es nicht und will^ das Gut in Haft behalten, so soll die Sache wieder vor die Cidgcnosscn kommen, t. Von des Dia-Täfelis und Degens wegen ans der bnrgnndischen Beute, die zu Luecrn liegen, soll jeder Bote^ seine Obrigkeit bringen, ob sie darauf bieten wolle; sofern das nicht der Fall ist, soll man diese^-on zu freiem Verkauf ausknete», «. Heimbringen die Irrung LueernS mit Hansen Stapfcr von"^Henstorf von eines Geleits wegen, v. Der Tag in Betreff der von Savohen gestellten Forderungvertragsgemäße Rückgabe des von Wallis eroberten Landes soll in Frciburg gehalten werden, Dem^""cnbcrg von Luecrn soll auf dem Rafzcrfcld ein Roß genommen worden sein „cnnct dem Folkcn. Der Verdacht fällt auf Cgk von Rischach und Cinen, Namens Sorg. Man soll Kundschaft eins^beu imd auf dem »äckfftc» Tag zu Schaffhausen in der Sache weiter handeln. Auch soll Waldmanu^achx wegen mit denen von Zürich reden wegen ihres Bürgers, des Grafen Allwig von Sulz, Heim"hten derer von Homburg wegen, die zu Stüßlingcn sitzende Leute gefangen halten, ebenso derer^>1, die zu Klingnau und in der Grafschaft Baden sitzen und unerlaubter Weise in Kriege ziehen,^knso die Frage, ob das VogthauS zu Baden gebaut werden soll oder nicht, Die von Glarnsund wollen Zürich die schuldigen Kosten abtragen, »». Heimbringen das Begehren FreiburgS^nsenuachlaß, waö Zürich vor der Hand nicht gewähren will. l»I». HanS Müller hat auf demAzd ^ schaffhausen den Bürgermeister von Sitten und seinen Sohn gefangen, « e. Die Rechnung zu^ vii im vorgenannten Jahr: Andres Zunhöfen, Vogt im Oberland, gibt jedem Ort 128 Gulden und soll"°ch Gulden; Hans Bachmann, Vogt in den Aemtern, gibt jedem Ort .'ti> Pfund 5 Schillinge;^^vrvogt zu Constanz gibt den Eidgenossen l li Gulden .45 Schillinge und an alte Schulden 4ti Gulden,^ ^ ledem Ort 8 Gulden. Dem Landvogt im Thurgau kommt zu gut 1 Gulden 5 Schilling. Dießen-ffall" Gulden l.'i Schillinge. Der Vogt von Baden gibt jedem der Vlll Orte 44 Pfund
vv ^edes Ort erhält vom Geleit zu Brcmgartcn 4 Pfund 5 Schilling, zu Klingnau 1 rheinischen